Eintracht Dessau - Grün Weiß Dessau 3-5 (3-2)
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- Veröffentlicht am Freitag, 04. Mai 2018 11:46
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Auch im 6. Spiel des Jahres 2018 bleibt die Eintracht sieglos. Im Derby gegen unseren zukünftigen Trägerverein setzte es eine bittere 3-5 Niederlage. Damit ist eine historische Bestmarke im negativen Sinne erreicht. Noch nie, seit den Aufzeichnungen hier, war Eintracht nach den ersten 6 Partien sieglos geblieben. Wahnsinn. Und oft war Grün Weiß der Retter, das dieser Fakt eben nicht schon vorher erreicht worden ist. Diesmal eben nicht. Wahnsinn.
Personell, wie immer in den letzten Wochen, war der Kader eng gestrickt. Wieder hagelte es Absagen oder, was noch schlimmer ist, gar keine Meldungen. Erfreulich, das David wieder nach längerer Abstinenz sein Comeback gegeben hat. Somit fanden insgesamt 11 Leute den Weg zur Brachmeierei.
Und nach 15 Minuten sah es so aus, als ob der erste Sieg in Sack und Tüten gepackt werden kann. Ordentliche Ballstafetten, ruhiger Spielaufbau und die Effizienz vor dem Tor sorgten für eine schnelle 3-0 Führung. Abstauber durch Herfe zur Führung, nach Lattenunterkante von Thomas und sehr gutem Pass von Sven Köhler und jeweils zwei 1 gegen1 Situationen gegen den Torhüter von Dirk bzw. Thomas Werner liessen Klaus (dieser kam wieder als Zuschauer aus Stackelitz) und Achim aufatmen. Danach stellte GW um und hatte mit Thomas "Stacki" Geyer nun ihren Protagonisten. Dieser wurde nun besser eingesetzt oder wanderte fleißig durchs Mittelfeld und eben durch die gallertartige Abwehr. Ohne Foul zu spielen und demnach ohne Zweikampf der Eintracht konnte er per Doppelschlag auf 2-3 verkürzen. Schon davor oder nach dem Anschluß rettete Bernd noch 2x gegen ihn. Wahnsinn. Natürlich lag es nicht nur an GW, sondern eben auch an unserem zu behäbigen Spiel nach den 3 Toren. Trotzdem hatten auch wir noch Schüsse jenseits des Sechszehners,die aber zu unplaziert keine Wirkung erzielten. Die Pause tat sehr Not.
Bei angenehmen Temperaturen war natürlich schnell der Akku leer. Gerade die angeschlagenen Eschi, Berzi oder Herfe hatten kräftig eher mit sich zu tun.
Eintracht fand dann nach der Pause in den ersten 5 Minuten überhaupt nicht mehr ins Spiel. Mit einem katastrophalen Fehlpass von Berzi, der als LV fungierte, leitete Eintracht die sich anbahnende Wende in diesem Spiel ein. Ohne wirkliche Not setzte er den Pass auf Herfe zu ungenau und bediente dem am Strafraum postierten Stürmer, der dann keine Mühe hatte, das Ding zum 3-3 zu verwandeln. Grün Weiß übernahm gerade im zentralen Mittelfeld das Kommando, wir hatten nun deutliche Schwächen im Spiel nach vorn. Ein guter Abschluß von Thomas, dazu einige laue Schüsse konnten den Torhüter der Gäste nicht schocken. Ein Freistoß von Uschi, gewollt mit der bekannten Bogenlampe setzte dann noch den Deckel auf den Topf und damit zur umjubelten Führung für GW. Oh Mann. Wahnsinn. Eintracht löste die Ordnung jetzt auf und startete wütende Angriffe und daraus ergaben sich teils wahnsinnige Aktionen. Eintracht stemmte sich gegen die Niederlage und zeigte Steherqualitäten. Nun hatten wir aber unser Pulver verschossen. Bei 3 ist Schluss sozusagen. Dirk und Herfe konnten einem irgendwie schon leid tun. Berzi wollte auch nochmal seinen Fauxpas gut machen und kam als linker Läufer irgendwie nochmal zurück, Tobi gesellte sich nun auch in die Angriffsformation ein. Aber was wir auch taten, es wollte nicht mehr. Noch schlimmer, ein Konter und der 5. Treffer für GW setzte den Knockout. Wahnsinn.
In der Art und Weise war diese Niederlage echt bitter und schmerzhaft. Einig war man sich nach dem Spiel, in der man ruhig und sachlich das Spiel analysierte, das wir eben nichts mehr zuzusetzen hatte. Vor allem Personell. Dazu die unnötige Hergabe des Spiels allgemein, in dem man einen am Boden liegenden Gegner wieder selbst stärkte. Durch eigene Unzulänglichkeiten, durch eigene individuelle Fehler. Und das macht die Aussicht auf einen künftigen Erfolg nur noch düsterer. Trotzdessen ein fetten Respekt an die 10 Leute, die alles gegeben haben. Einen lass ich aus, der kotzt seit Wochen eh schon im Dreieck und spielte gestern Linksverteidiger und hat ganz schön zu knabbern. Aber seid beruhigt, auch dieser gab alles.
Frei nach Wolle Petry....Wahnsinn-warum schickst du mich durch die Hööööölle...laufen zur Zeit:
B.Güldner- A.Berzau, T. Franzl, S.Miltz, D.Meier- S.Köhler, A.Eichler, T.Werner, M.Eschweiler- D.Rubitzsch, M.Herfurth
Tore für die Eintracht: Herfe, Dirk & Thomas
PS: Wo sind all die anderen Spieler hin ? Oder diejenigen, die vielleicht noch das Team an der Seite unterstützen? Auch wenn sie nicht spielfähig sind. Momentaufnahme oder trauriger Trend?
SV Mildensee 1915 - Eintracht Dessau 2-1 (1-1)
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- Veröffentlicht am Freitag, 27. April 2018 11:10
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Zum Auswärtsspiel gings diesen Freitag an den Mildenseer Anger. Erfreulicherweise gesund und munter nach seiner Krankenhausodyssee auch unser Thomas Werner wieder an Bord. Zu den weiteren 10 Leuten gesellten sich mit Olli und Uschi zwei Grün Weiße Spiessgesellen, so das wir im Prinzip keine weiteren Probleme hatten.
Die ersten Minuten gehörten zweifelsohne der Eintracht mit dem obligatorischen frühen Tor für uns. Wer in Mildensee später kommt, verpasst im Prinzip gleich unser Führungstor. So auch diesmal, Herfe nutzte den Fehler des Abwehrspielers zur 0-1 Führung. Danach liefs weiterhin recht ansehnlich. Mildensee, verstärkt durch einige Aktive, hatte nur lange Dinger parat. Wir dagegen liessen den Ball desöfteren sehr gut laufen, vergaßen aber eben den Abschluss zu suchen. Hier hatte nach einem direktenTraumpass von Eichi der sichtlich überraschte Plane noch die größte Möglichkeit, ansonsten waren nur Schüsse jenseits des 16ers zu sehen, die der Keeper des Gastgebers aber problemlos entschärfen konnte. Dennoch kam Mildensee, die nun besser gestaffelt standen im Laufe der 1. Hälfte zum Ausgleich. Wie die Jungfrau zum Kinde, oder wie Leipzig zu einem Hust...Bundesligaklub. Wir vergaßen leider desöfteren den Blick zur linken Flanke, wo Kollege Olli öfters den Raum hatte, Plane wirkte schon früh auf dem rechten Läuferposten müde. Aber auch sonst zeichnete sich trotz der angenehemen Temperaturen ein früher Kräfteverschleiß bei der Eintracht ab.
Nach der ruhigen Pause plätscherte das Spiel vor sich hin. Mildensee übernahm so langsam das Zepter. Eintracht spielte recht emotionslos den Stiefel runter, ohne an das gefällige Spiel der ersten Halbzeit anzuknüpfen. Unsere Stürmer wurden nun mit teils halsbrecherischen Mitteln auf die Reise ins Nirgendwo gejagt. Unseren rechten Läufer gabs nun nicht mehr und somit musste Dirk desöfteren auf diese Seite ausweichen. Links bekam Olli zwar mehr Bälle, allerdings schafften wir es nicht mit eins zwei Ausnahmen den Flügel so zu spielen, das was passendes an Flanken den Strafraum besuchte. Mildensee konnte dann das 2-1 erzielen, weil der rechte Flügel eben defensiv nicht mehr anwesend war. Dieses Traumtor überlegt ins lange Eck geschlenzt, war für Bernd unhaltbar. Eintracht versuchte nochmal anzuziehen, aufgrund der nun doch platten Regie im Mittelfeld ein gescheitertes Unterfangen.Mildensee hatte noch ein 2 Chancen auf Erhöhung des Resultats, die Bernd aber irgendwie halten konnte. Bei uns hatte Dirk mal noch den Raum auf einen Abschluss und auch Thomas Werner hatte noch ein Riesending parat, aber leider sollte es hier nicht sein, das Ergebnis zumindest auf ein Remis zu schrauben.
Aufgrund der ersten Hälfte und dem erstaunlich guten Spiel war die Niederlage gegen einen ebenbürtigen Gegner absolut unnötig. War die Abwehr um Tobi und Sven Miltz und den dazugehörigen Aussen recht gut gestaffelt, fiel leider das Mittelfeld nach hinten raus schon in Halbzeit 1 konditionell ab. Fehlende Kraft...keine Frage. Vielleicht hätten wir taktisch personell umstellen können. Nun ja....hätte hätte Fahrradkette. Nach den zweifelsohne bösen Klatschen der letzten 2 Wochen hatten wir uns trotzdem verbessert gezeigt und darauf sollten wir aufbauen.
Eintracht: B.Güldner- C.Steinmann, S.Miltz, T.Franzl, S.Köhler-M.Planitzer, T.Werner, A.Eichler, O.Marx- D.Rubitzsch,M.Herfurth / S.Hellmuth, M.Eschweiler Trainer: A.Zabel
Tore: 0-1 Herfurth, 1-1;2-1 Mildensee
Zu den organisatorischen Dingen rund um unsere Zukunft hatte Grün Weiß uns ein All Inklusive Paket angeboten. Dies müssen wir nur noch unterschreiben. Hier sollte ein kurzer pregnanter Text für alle die Whatsappgruppe informieren. Dazu bleiben die scheinbaren Personalprobleme, die es weiterhin gibt. Verletzungen kommen und gehen, Schichtler arbeiten weiter an regelmäßigen Freitagen. Sonstige private Dinge haben weiterhin Einfluß auf die Freitagsgestaltung. Damit wir auf einen Grünen, eintrachtlichen Nenner kommen und wir uns nicht gegenseitig das Personal klauen, bedarf es meiner Meinung nach den klaren Schnitt bei der Spielplanung. So kommt zusammen,was letztendlich im Gewerbegebiet Mitte zusammen gehört.
Eintracht Dessau - DSV 97 0:7 (0:4)
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- Veröffentlicht am Sonntag, 22. April 2018 06:25
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Am Freitagabend, bei gefühlten 35Grad im Schatten kam es nun endlich zum lang ersehnten ersten Heimspiel der Eintracht. Die Querelen um den eigenen Platz sind nun hinlänglich bekannt. Anscheinend war es nun doch am Freitag, d. 13., zur oft verschobenen Übergabe des Eintracht Sportplatzes an den neuen Eigentümer,
die BSG Medizin gekommen.
Die Eintracht jedoch spielte ihr erstes offizielles Heimspiel im Asyl. Bei Grün Weiß.
Als Gegner für dieses Spiel war der DSV 97 angetreten. Aus den vergangenen Jahren bekannt von Spielen mit teils Pulitzer Preis verdächtigen Spielberichten. Dieser hier wird es nicht in diese Kategorie schaffen, dafür war das Spiel einfach zu freudlos. Sowas raubt einem ein wenig die Fantasie. In der Woche vor dem Spiel hagelte es regelrecht Absagen. Ob Abwehr, Mittelfeld oder Angriff, man konnte Sorge haben, ob man wenigstens Kleinfeld spielen kann. Am Ende waren wir zu zehnt. Mit Unterstützung des Gegners, der uns einen flinken und erfahrenen Abwehrspieler lieh.
Das muss die nächsten Wochen besser werden.
Das Spiel ist schnell erzählt. Aufgrund der Aufstellung ohne wirklichen Stürmer spielten sich die erste Hälfte fast komplett vor unserem Tor ab. Der DSV mit einer sehr ruhigen Spielanlage konnte sich immer wieder mehrere Anspielstationen erarbeiten. Meist landete dann der Ball auf dem rechten Flügel. So fielen die ersten beiden Tore.
1) Flanke von rechts, Stürmer recht frei, Kopfball, Bernd mit der Pfote dran, allerdings nur lasch, Innenpfosten, Tor.
2) Flanke von rechts, Ball rutscht über den Spann und segelt über Bernd in die Mitte des Tores
Danach war bei uns irgendwie garnichts mehr los. Angriff auf Angriff wurde nun in unsere Richtung gespielt. Der zurecht fehlende letzte Einsatz beim DSV ließ das Ergebnis halbwegs vernünftig bleiben.
Trotzdem fielen noch zwei Tore. Ein verdeckter Schuss, den Andreas E. nur begleitet und nicht blockt und ein Kopfball nach einer Ecke, den Holger trotz super Einsatz am langen Pfosten nicht mehr von der Linie bekommt.
Danach war dann zum Glück Halbzeit und alle konnten was trinken.
Nach dem Pausenwasser ging es etwas besser weiter für die Eintracht. Vielleicht schaltete auch einfach der Gegner runter. Auf jeden Fall hatten wir in der zweiten Spielhälfte Chancen. Dirk zeigte, wie wichtig ein Mittelfeldmotor in solchen Spielen ist. Mehrere Male überwand er allein trotz massiver Gegenwehr den gegnerischen Verteidigungsriegel und stiefelte vom eigenen 16er bis zur Strafraumgrenze des Gegners. Für den Einsatz in Hälfte zwei trotz hohem Ergebnis und einem Planeten von oben wäre ein Tor verdient gewesen.
Das blieb jedoch dem Gegner vorbehalten. Einmal ist der Ball fast geklärt. Andreas E. träumt ein wenig und haut drüber. Der wieselflinke Stürmer rennt vorbei und vollendet. Einmal steht nach einem Diagonalpaß der linke Stürmer völlig blank und schießt Bernd mit in´s Tor. Und zuguterletzt kann der eingewechselte Stürmer des DSV kurz vor Ende noch ein Kopfballtor machen. Steht wie eine Eiche am 11er völlig frei und aus meiner Perspektive hat er nicht mal den Kopf bewegt. Irgendwas zwischen flippern und Billard mit mobiler Bande.
Danach war Schluss.
Fazit:
Bedenkt man, welche Spiele wir gegen den DSV schon gemacht haben, ist so ein Freitagabend Kick natürlich frustrierend. Mit einer absoluten Notaufstellung ohne wirkliche Perspektive nach vorn ist das eine bessere Trainingseinheit. Das Schlimme ist, dass wir die Positionen nächste Woche wieder anders verteilen werden. Womit sich der Trainingseffekt, sollte es einen gegeben haben, wieder in Luft auflöst.
Trotzdem Danke an alle, die sich dieser Aufgabe gestellt haben. Eine Absage nach Verschiebung auf einen anderen Platz und vor allem 2 Stunden vorm Spiel wäre noch schlimmer und sehr peinlich gewesen.
Aufstellung:
Bernd G. - Sven K., Andreas E., Mike H., Holger - Christian W., Maik P., Yoshua Y.T., Dirk R. - Eschi
TSV Mosigkau - Eintracht Dessau 5-0 (3-0)
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- Veröffentlicht am Freitag, 13. April 2018 12:34
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Klatsche <in übertragener Bedeutung>:(umgangssprachlich;Sportjagon)eine Klatsche bekommen,kriegen, kassieren(eine Niederlage einstecken müssen)
Eintracht auf Reisen. Diesmal nach Mosigkau zum dortigen TSV. Es gibt viele Möglichkeiten dorthin zu gelangen. Mit dem Rad, zu Fuß, na klar-mit dem Auto. Oder stilecht und eines Altherrenauftritts würdig...mit dem Zug. Egal mit was, es waren genug Leute da, um den Gastgebern Paroli zu bieten. Wieder mit Willi,Tobi, Nils Schulschenk und neu mit Denim Rebel
. Dazu die 11, die in Klieken dabei gewesen sind. Da Eschi und Berzi vorab signalisierten nur als Notnagel auftreten zu wollen und Herfe komplett verzichtete, stellte sich das Team quasi von alleine auf.
Die ersten Minuten gehörten zweifelsohne der Eintracht, die sofort das eigene Spiel mutig aufzog und bis zur 9. Minute auch Chancen hatte. Mosigkau hatte im Prinzip ne Mischung aus der 1. und 2.Männermannschaft plus einigen gestandenen Leuten aufgeboten. Die hatten in diesen ersten Minuten den Herd auf Sparflamme gestellt..oder anders, sie stellten uns sich so zurecht, wie sie es brauchten. Denn nach den unseren passablen Auftakt ging der TSV nun forscher zu Sache, man hörte es bei einigen deutlich knallen. Unsere Schaltzentrale hatte kaum Gelegenheit die richtigen Knöpfe zu finden. Mit zunehmender Spielzeit entwickelte sich nun das Spiel in die Richtung, in der man es erwarten konnte. Unsere Fehler im Aufbau und beim Umkehrspiel bestraften die Gastgeber knallhart. Ein Doppelschlag nach 20 Minuten, dazu ein krummes Ding. Mosigkau führte 3-0 zur Pause. Nein, nicht das Bernd Schuss auf Schuss aufs Tor bekam. Mosigkau war mega effizient.
Aufgrund unserer nun doch schwer hängenden Köpfe war die Entscheidung, wer als Sieger den Platz verläßt schon spürbar. Keine große Meckerei, aber dennoch Unruhe. Berzi bat wenigstens um Resultatsverbesserung, Achim probierte nochmal mit Umstellungen Energien freizusetzen.
In Halbzeit 2 verbesserte sich unser Spiel nicht wirklich. Wir zogen uns weiter zurück und übergaben die Regie den Hausherren, die nun wieder merklich die Zügel schleifen ließen. Das merkte man an dem Trallala und dem pseudolustigen Aktionen einiger Mosigkauer. Nun gut. Bernd durfte sich endlich durch gute Szenen auszuzeichnen. Selbst hatten wir mit einigen Angriffen und Abschlüssen, die nicht zwingend genug waren, heute einfach kein Glück. Mosigkau kam noch zu weiteren zwei Treffern und der in keinerlei Hinsicht souveräne Schiedsrichter pfiff das Spiel pünktlich ab.
Wie schon oft in der Vergangenheit müssen wir feststellen, das, wenn wir eine vermeintlich gute Truppe haben, eben dies nicht auf den Platz zeigen und auch so auftreten. Liegts daran, das die Aktiven wegen ihrer Samstagsverpflichtungen vielleicht(!!!) nur halbherzig spielen? Es wäre verständlich, passt aber nicht zu den Jungs die immer da sind, wenns brennt-darum nochmal Danke für eure Doppelbelastung. Liegts daran, das die vielen unterschiedlichen Aktiven aus verschiedenen Vereinen einen anderen Fussball spielen als wir? Hier trifft Landesklasse, Kreisoberliga auf U-Bahnklasse...gaaaanz weit unten. Dass die Chemie spielerisch nicht stimmt- zumindest heute hat man das deutlichst gesehen- waren wir in jeglicher Hinsicht mit dieser starken Truppe aus Mosigkau überfordert. Und damit sollte man es auch belassen. Mund abputzen. Schütteln. Krone richten. Aufstehen. Kopf hoch. Brust raus usw.
Eintracht: B.Güldner-S.Köhler,A.Eichler, A.Wille, S.Miltz- T.Franzl, R.Denim, T.Elste, M.Planitzer-D.Rubitzsch, N.Schulschenk / U. Hammerschmidt, M.Eschweiler, A.Berzau Trainer: A.Zabel
PS: Nach weiteren Verhandlungen bzw. Sitzungen wurde klar, das das Projekt Medizin und die dortige Aufnahme weiterhin stockt. In einem kurz anberaumten Teammeeting wurde von Eichi und Achim kurz die Lage beschrieben. Die ist aufgrund der "Unprofessionalität" der Vereinsmeier und der schwer einzuschätzenden Zukunftsaussicht desaströs. Napoleon wüsste was ich meinte, Waterloo und so. Die Tür der Grün Weißen, das Scheunentor der Brachmeierei ist allerdings weit geöffnet. Uschi und Rübe stehen mit offenen Armen davor. Nur den Schritt, rüber-der sicherlich aufgrund der Geschichte und den zahlreichen Erinnerungen für einige sehr schwer ist-den müssen wir machen. Und kurz bemerkt...wir dürfen Eintracht bleiben.
Blau Weiß Klieken - Eintracht Dessau 3-3 (2-1)
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- Veröffentlicht am Freitag, 06. April 2018 13:43
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Nachdem wir das Auftaktsspiel gegen Stahlbau für uns recht erfolgreich gestalten konnten, hieß der gestrige Gegner nun Klieken. Eigentlich ein Heimspiel, aber aufgrund der verfahrenen Situation rund um das Gelände an der Schaftrift, wurde das Spiel auf beiderseitigem Einvernehmen hin einfach getauscht. Die Personalsituation war ebenfalls sehr verzwickt, sagten schon direkt nach dem Auftakt vier Leute ab, dazu kamen in der Woche 3 weitere hinzu. Das von der Presse hochgelobte Lotteriespiel 11 aus 18 war eröffnet. Rumpftruppenalarm wurde ausgerufen. Somit kamen aber erfreulicherweise dann Eschi, Herfe und Berzi zu Ihren ersten Einsätzen. Gerade beim Schreiberling war das mit einem großen Fragezeichen verbunden, ebenso war der angeschlagene Herfe nur mit vagen Hoffnungen auf ein Spiel über die Gesamtzeit aufs Spielfeld gehumpelt. Eines war klar auf jeden Fall, Umbau auf fast allen Positionen. Das war dann die Aufgabe für den Trainer, muss er seine Meriten ja auch verdienen. Ergebnis. Ein tadeloses 4-5-1 mit Eschi als vorderste Front, einem breit tiefgestaffelten Mittelfeld und der Verteidigung mit der berühmten von Pep Guardiola entwickelten Sven-Andreas Achse (siehe Aufstellung unten). Mehr blieb uns auch nicht möglich.
Die ersten 10 Minuten wurden wie erhofft und gewünscht schadlos überstanden, Eintracht konnte sogar im Mittelfeld gut gegenhalten. Der von uns geliebte Stoßstürmer mit dem klangvoll brasilianischen Spitznamen "Waffel" wurde immer wieder tief geschickt, aber Sven und Eichi konnten immer im Verbund klären. Zwischen der 10 und 16. Minute passierte dann einiges. Aus Hochmut kommt vor dem Fall riskierten dann Eichi und Sven gelegentliche Vorstöße ins Mittelfeld, die dann aufgrund der Enge aber schnell zum Bumerang wurden. Trotzdessen gabs gute diagonale Bälle von Sven auf Uwe, der sich in den ersten Minuten wie Haile Bebreselassie am Marathonweltrekord versuchte und nach ner Viertelstunde schon eigentlich an den Tropf gemusst hätte. Hatte Uwe noch ne gute Aktion vorm Tor, kamen seine ersten 3 Flanken aufgrund der zeitig fehlenden Energie nicht annähernd gefährlich vors Tor. Die 4. allerdings kam aber dann an des Gegners Hand. Klares Ding für uns, und klares Ding für den SR. Plane netzte locker zur Führung ein. In den nächsten Minuten erschwerten wir unser Aufbausspiel selbst. Vorher besprochen, machten wir aus eigenen Fehlern den Gegner stark und so kam "Waffel" nach einem Abspielfehler in der eigenen Hälfte zu seinem Tor für Klieken. Schon die Eckenstatistik sprach früh klar für den Gastgeber, lag auch daran, das wir kompromisslos agieren wollten. Aus einer jener Ecken kam Klieken kurz vor der Pause zur standesgemäßen Führung. Per Flugkopfball. Autsch. Schon hingen die Köpfe und schlimmes ließ sich erahnen, denn mit Herfe, Eschi und auch Uwe war erstmal nicht aus zukommen, hatten alle 3 bislang ihr bestes versucht um irgendwie mitzuhalten. Für uns gab es noch 2 Angriffe mit Abschlüssen aufs Gehäuse der Kliekener. Pause. Durchatmen. Luft holen.
Achim indes nutzte die Pause um beim Gastgeber um menschliches Material nachzufragen, gings bei Herfe erstmal nicht weiter. Klar, danke an Klieken für den 80-jährigen Aussenbahnspieler Günther. Prima. Sehr nett.
Nach der Pause und beruhigenden Worten von Dirk als auch Thomas Elste gings realistischerweise nur noch um Schadensbegrenzung. Plane tauschte trotzdem mal mit Uwe die Seiten um für Verwirrung zu sorgen, denn er hatte einen Plan. Klappte an und ab sehr gut,aber war nun doch wieder Ruhe eingekehrt. Das Klieken weiter drückte, brauch man nicht zu erwähnen und Eintracht hielt sich weiterhin irgendwie bedeckt schadlos. Dann kam das Signal von draußen. Nein, nicht Achim, nicht einer der vorbeifahrenden Züge-nein das Telefon vom Köhler, Sven. Dies veranlasste nun zwangsweise Herfe auf den rechten Aussenverteidigerposten. Was für ein Schachzug. Selbst zugegeben, fühlte sich Herfe sogar wohl auf seinem neuen Posten und spielte gute Bälle auf Plane und sogar ins Zentrum in die vom Torhüter aus tiefstehende Sonne. Damit hatte alle so ihre Problemchen. Herfe nicht, Dirk nicht, Torhüter und letzter Mann der Kliekener ja, Tor. Ausgleich für Eintracht. Eintracht kam weiterhin nun besser klar. Mehr Ruhe beim Aufbau von Eichi und Berzi von hinten, Anspiele und Regie vom Fleißbienchen Thomas und sogar weitere knappe Abschlüsse von eben Berzi oder sogar von Günter, der bestimmt seinen Kollegen einen reinprügeln wollte. Aber auch von Kliekener Seite zog eine Ecke nach der nächsten gefährlich vor Bernd und Eintracht hatte mehrmals Glück. Berzi und Herfe retteten jeweils vor der Torlinie. Ein bisschen fahrig wirkten dann immer wieder die Kliekener, die mit den langen Bällen aus der Sonne immer wieder geblendet wurden. Aus solch einer Situation heraus wurde Plane zweimal hintereinander mit dem Rücken zum Tor klar und hörbar gefoult. Blieb der erste Pfiff noch aus, musste zwangsläufig beim zweiten Schlag der heute gute Referee auf Elfer entscheiden. Aus dieser dummen Aktion des Kliekeners konnte er gar nicht anders. Dirk vernaschte den Torhüter und verwandelte sicher. Uiuiuiui. Was passiert denn hier gerade? Laut wurde es nur bei Klieken, die jetzt noch wütender auf das Tor der Gäste rannten. Ball um Ball flog in den Strafraum, Eintracht donnerte jeden Ball aus dem 16ner. Kraft hatten unsere offensiven keine mehr, Herfe auch nicht mehr. Sven wieder rein. Leider konnten wir dann eine der inzwischen 12.287 Flanken nicht gut genug klären. Den Kopfball aus gut und gerne 16 Metern, der auch irgendwie immer länger wurde, konnte Bernd noch an den Pfosten setzen, beim Nachschuss aus wahrscheinlicher Abseitsposition war dann nichts mehr zu machen. Aaach Shit. Welche Minute das war kann ich nicht genau sagen, aber die letzten Minuten waren dann für uns nochmal großer Kampf und quälend lang.
Letztlich blieb es beim Remis. Glücklich für uns, aber auch verdient. Sven Miltz ärgerte sich, der Rest ergab sich dem Schicksal des gefühlten Sieges. Wie gegen Stahlbau kamen wir wieder nach Rückstand zurück und kämpften wie die wahnsinnigen und drehten das Spiel sogar. Hier heraus lobte Achim nach dem Spiel zurecht den Doc, der ein irres Laufpensum absolvierte, Löcher stoppte und den Gegner permanent nervend auf den Schuhen stand. Eigentlich allen Kliekern gleichzeitig. Wo man hinschaute, Thomas war da. Irre. Chapeau. Aber natürlich geht das Lob meinerseits auch auf alle anderen 10 Spieler, Günter eingeschlossen. Ich halt mich da raus, Eigenlob stinkt.
Danke an: B.Güldner- A.Berzau, A.Eichler, S.Miltz, S.Köhler- U.Hammerschmidt, T.Elste, D.Rubitzsch, M.Herfurth, M.Planitzer- M.Eschweiler/ Günter Trainer: A.Zabel
Tore: 0-1 Plane (11m), 1-1;2-1 Klieken, 2-2;2-3 Dirk (Herfe, 11m), 3-3 Klieken












