Germania 08 Roßlau - Eintracht Dessau 2-2 (2-1)
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- Veröffentlicht am Freitag, 28. Juli 2017 15:22
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Gegen die Schifferstädter ging es an diesem Freitag. Diese hatten auch bis dahin etliche Spielausfälle. Fehlendes Personal bei sich oder beim Gegner, Angst des Gegners etc. waren einige Gründe.Wer dennoch hier den Hut des Favoriten aufhatte, brauch nicht erwähnt zu werden. Gerade wenn zum Anpfiff 9 (!!!) Sportkameraden den Weg über die Elbe gefunden hatten. Das Spiel stand am Donnerstag Abend auf der Kippe...den Whatsappmarathon beendete Coach Achim mit dem Versprechen, das wir Seeleute aus Roßlau bekommen. Nun gut, die bekamen wir und eigentlich recht gute Leute, Einer wurde hinten neben Meise gestellt, der andere jüngere an Herfes Händchen.
Roßlau wie gewohnt sehr laustark und ballsicher von Beginn an. Eintracht, erstmal geordnet und sicher, hatte in den ersten 3 Minuten mal gar keinen Ball. So kam Roßlau immer tiefer in die Dessauer Hälfte, was dann bei Ballverlust der Roßlauer dazu führte, das die Gäste durch gutes Umschalten immens gute Chancen zur Führung hatten. Hier hatten Thomas Werner und Thomas Elste, die immer besser zentral harmonieren dicke Chancen. Aber auch der junge Roßlauer wollte seinen Kollegen zeigen, das er was kann. Mit der 4.guten Gelegenheit zappelte das Spielgerät im Roßlauer Netz. Nachdem gute Flanken von Rechts von C.Hische und gute Läufe von Plane nicht ganz ihr Ziel fanden, tankte sich jener Christian Hinsche irgendwie durch den Strafraum und verwandelte ins kurze Eck. Roßlau war gefordert, Unruhe bei den zahlreichen Kiebitzen im Jahn Sportpark.
Die Gastgeber erhöhten den Druck nochmals und hatten dann durch das intensive Laufspiel gerade durch die Mitte enorme Lücken gefunden. Chancen gabs nun kleinere, die durch Glück( Meise Abwehr von der Linie) und Geschick vereitelt wurden. Nachdem Th. Werner einen dieser Räume nur durch ein Foul schliessen konnte, fiel dann das schmeichelhafte 1-1. Freistoß aus halblinker Position auf den langen Pfosten in Höhe des 5m Raums. Bernd wird scharf attakiert und kann irgendwie trotzdem noch den Ball an den Pfosten lenken. Dieses sah der kleine Mittelstürmer und konnte den Ball nur mit der Picke treffen. Letztendlich beförderte Meise das Ding beim Klärungsversuch ins eigene Fangnetz. War schon kritisch. Eintracht steckte trotzdem nicht auf, in Vergangenheit führte sowas schonmal zu eskalierenden Aktionen auf dem Platz. Heute nicht. Weil auch unser Gastspieler eine sehr emotional ruhige Kugel schob.
Leider wurde diese Kugel dann aber nach einem abgefangenen Abstoß von uns mit einem trockenen Schlenzer ins wieder lange Eck geschlenzt. Kurz vor der Pause...Hängende Köpfe. Mist. Aber Ruhe.
Mit Beginn der 2. Halbzeit kam Eintracht Spieler Sven Malende, der junge Roßlauer wechselte die Seiten. Der ruhige Pol neben Meise blieb. Bestens. Wieder zogen die Gastgeber an, blieben aber nun öfter in der Abwehr stecken, weil die 3 T´s , Meise, Doc und Werner öfters die Anspiele erahnen und stören bzw. umschalten konnten. Viel lief nun über des Anwalts Seite, Berzi-heute als AV im Verbund mit Plane als linker Läufer hatten auf ihrer Schokoladenseite defensiv weniger Schwierigkeiten als erwartet. Auch einige Ecken konnten wieder herausgeholt werden. Hier trug das teils sehr gute Aufbauspiel der Abwehr gute Früchte. Der Ballführende wurde auch gut angelaufen und Anspielstationen wurden somit geschaffen.. Sah gut aus. erst recht als in typischer Herfe Manier der Ausgleich fiel. Zu zäher Rückpass zum Torhüter, dieser nicht forsch genug..Herfe da...Tor. Und Roßlau sah sich wieder an und verstand die Fussbalwelt nicht mehr.
Wir aber machten es anschließend erneut Roßlau auch leicht, als Bruder Leichtfuß in den Jahn Sportpark einzog. Die bis dahin recht guten gerade erwähnten Anspiele wurden nun gerade durch die Mitte zu Knochenbrechern und Roßlau hatte ihrerseits im Unkehrspiel durch die Fehler in der Vorwärtsbewegung Raum für Schnellangriffe. Das große Aber aber ist, wenn dann der ballverlierende oder Fehlpass spielende Akteur auch wie ein Irrer zurückgeht und den Ball wieder blockt oder abwehrt. Das ist groß. Im Verbund also die Eintracht saustark. Willen, Einsatz, Leidenschaft und Kampf der Eintracht pur. Wir hatten aber eine nochb zu erwähnden Großchance als Thomas Werner vorm Starfraum kreuzt, Thomas Elste den dann freistehenden Herfe sieht und dieser dieses dicken Fisch nicht ins Netz schießen kann. Ach je...was wäre wenn...Aber auch Roßlau hatte noch eins zwei Chancen auf dem Schlappen, die Bernd souverän entschärfen konnte.
Nach intensiven 60 Minuten, in denen sogar das Laufwunder Thomas Elste an seine Grenzen kam, erschallte der erlösende Abpfiff des im großen und ganzen guten Schiedsrichters, der keine Probleme mit der fairen Partie hatte.
Fazit des Abends. Ganz ganz dickes Lob an alle 10 Jungs, die in Roßlau waren. Ich halte mich gerne mit Lobhudeleien zurück...muss aber sagen, das wir echt als Einheit aufgetreten sind, gestern Abend. Der Personalmangel kann auch zusammenschweißen, so hatte zumindest ich das Gefühl. Wenn das 2-2 vor Wochen gegen Grün Weiß noch als eine gefühlte Niederlage galt, war dieses 2-2 gerade nach dem Rückstand vor der Pause, heute ein gefühlter Sieg. Gegen einen spielstarken Gegner mit erfahrenen Leuten. Mein bisheriges Saisonhighlight. Definitiv. Gerade wenn die ehemaligen Oberliga,- Verbandsliga und Landesligakicker unserem Team Lob zollten.
Ein großes Dankeschön an die beiden Aushilfsdessauer M. Wasserberg und M.Kube und natürlich an Klaus, der wieder das Team unterstützte. Leider der einzigste.
DAS TEAM : B.Güldner- A.Berzau, M.Kube (RSL), T.Meissner, S.Köhler- C.Hinsche, T.Werner, T.Elste, M.Planitzer-M.Wasserberg(RSL), M.Herfurth / S.Malende
Tore: 0-1 C.Hinsche (Rechtsschuß aus 7 Metern ins linke kurze Eck), 2-2 M.Herfurth ( wieselartig schlitzohriger Abstauber)
Eintracht Dessau - Trinum 6:1 (3:1)
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- Kategorie: Spielberichte 2017
- Veröffentlicht am Samstag, 22. Juli 2017 07:59
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Der gestrige Freitagabend war zur Wochenmitte von vielen als freier Tag auserkoren, zumindest war nie wirklich klar, ob wir wirklich 11 Mann zusammen bekommen. Der Gegner aus Trinum hat jetzt auch nicht gerade die kürzeste Anreise und so rechnete ich eigentlich schon mit einer Absage.
Aber, wenn Berzi schonmal Geburtstag hat, dann darf so ein Spiel natürlich nicht ausfallen. Selbst sein Kumpel Dirk aus Berlin reiste extra mit Bus und Bahn an und so hatten wir sogar 3 Spieler zum Wechseln.
Vielen Dank an die Scouting Abteilung.
Das Spiel begann mit zwei, drei guten Aktionen von uns. Der Gegner war anscheinend noch nicht richtig wach. Im Vorwärtsgang erkämpften wir uns immer wieder Bälle und ein Nachsetzen von Tobi führte dann zum 1:0. Ein eigentlich verlorener Ball wurde wieder erkämpft und ohne langes Nachdenken versenkt. Das zweite Tor erzielte Christian Hinsche. Die komplette linke Seite der gegnerischen Abwehr warf sich dagegen. Aber irgendwie stand Christian am Ende alleine vorm Torwart. 2:0
Danach hatten wir, warum auch immer, einen Bruch im Spiel. Leider auch in der Einstellung. Trotz 2:0 Führung diskutierten wir jetzt über Fehlpässe oder Ballverluste. Dazu kam die bekannte fehlende Abstimmung (seit Jahren) in der Mitte. Der Gegner erkannte das und nutzte unsere völlig unnötige Unsicherheit zu einigen guten Angriffen. Resultat: Ein trockener Schuss vom Strafraum in die lange Ecke und wir schwammen plötzlich.
Zum Glück kam dann eine Trinkpause und wir wechselten auch mal durch.
Eine der nächsten Aktionen führte dann auch direkt zum 3:1. Thomas Werner wird auf der rechten Seite schön freigespielt und kann ganz ruhig am Torhüter vorbei schieben.
In der Pause blieb es ruhig und in der zweiten Halbzeit war es größtenteils eine Richtung, in die der Ball lief.
Hälfte zwei begann wieder mit einigen guten Aktionen durch unseren Angriff. Der Gegner konnte nicht bei jedem Sprint mithalten und so ergaben sich immer wieder gute Torgelegenheiten. Thomas Werner schloss eine solche mustergültig ab und leitete einen Pass direkt weiter, aus ca. 20 Metern "wie er ist....".
Das fünfte Tor war Plane vorbehalten. Wir waren uns nach dem Spiel nicht mehr sicher, von wem die Vorlage kam, aber Plane stand am 11Meter Punkt und traf aus der Drehung. Ein mustergültiger Fallrückzieher (der Ball flog Richtung Eckfahne) und noch viele gute Aktionen folgten, ehe Mike endlich den Deckel drauf machte. Ich habe den Schuss leider nicht gesehen. Aber man sagte mir: aus 40 Metern ins obere rechte Eck. Vielleicht ein wenig geflunktert.
Obwohl der Gegner längere Zeit von Sven Köhler unterstützt wurde, brannte hinten nichts mehr an. So trennten sich beide Mannschaften letztlich verdient mit 6:1.
Aufstellung:
Bernd - Sven, T.Meißner, Willi, Nils. - Berzi, T.Werner, Yoshua, C.Hinsche - M.Herfurth, Tobi
Bank: Christian (2), Plane, Dirk Tews
Grün Weiß Dessau - Eintracht Dessau 2-2 (2-2)
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- Veröffentlicht am Freitag, 14. Juli 2017 12:01
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Zum ewig gestrigen Duell der Nachbarn im Gewerbegebiet Mitte kam es gestern Abend in der Schlagbreite. Sollte ungefähr 2 Kilometer entfernt im altehrwürdigen Paul Greifzu ein weiteres dunkles Kapitel in Dessau´s Fussballhistorie geschrieben werden, versammelten sich im Olympiastadion (ist wirklich ihr Name) Grün Weiß inklusive Zuschauer ca. 27 ehrenhafte Sportler und Zuschauer. Bei Grün Weiß wars so knapp, das sogar der SR fehlte... die Frage wo er war, braucht nicht beantwortet zu werden. Bei uns liefen zwei Saisondebütanten auf. Kein Witz...Thomas "The Doc" Elste und Willi liessen sich diese Saison zum ersten Male auf dem Platz blicken. Vorab Danke. So hatten wir dann genau 11 Leute plus den SuperjokernachrückervonderArbeit Sven Malende an Bord. Das schwere Los des Schiedsrichters musste dann Achim übernehmen. Auch hier danke danke danke...
Unser Spiel verlief leider nur in den ersten 10 Minuten wie von der Nadel gestrickt. Hier hieß es relativ schnell nach den Toren von Thomas Elste und Mike Herfurth 0-2. Danach brach die Nadel und riss der Faden. Aber warum ? Lag es daran, das GW viele von den Aktiven dabei hatte und nun forscher ins Spiel kam. Eher nicht. Wir machten uns es selbst schwerer als nötig und hatten gerade im Spiel nach vorn wieder enorme Schwächen. Dazu zählten bis auf Bernd eigentlich alle Beteiligten. Wir stellten uns nicht auf den Spielmacher der Gastgeber ein und standen gerade in der heißen Zone viel zu weit weg von den gegnerischen Spielern. Wie schon erwähnt konnten wir auch in der ersten Hälfte vorne keine Bälle mehr ordentlich sichern und gegebenfalls nochmal hintenrum das Spiel aufziehen, da die Bälle oft planlos nach vorn gedroschen wurden. So kamen die Gastgeber in den letzten 10 Minuten vor der Pause zum Anschluß bzw. Ausgleichstreffer. Das mit Thomas und Willi wieder natürlich wieder ein wenig Ruhe verbal verloren ging brauch ich augenzwinkernd natürlich nicht zu erwähnen.
Nach der Pause hatte die Eintrachtdefensive nur eins zwei Schrecksituationen zu überstehen. Was dann aber gerade in den Kontern nach vorne ablief, machte allen, die es draussen mit ansehen mussten, Angst. Mehrmalige Überzahlsituationen (oft 2:1) oder Alleingänge aufs Tor wurden fahrlässig, nein, kläglich verdaddelt. Auch hielt der Torhüter der Grün Weißen nun hervorragend und auch ein Abschluss von Thomas Elste wurde gerade noch von der Linie gekratzt. Aber eben die einfachen Zuspiele in der Vorwärtsbewegung fanden selten den richtigen Spieler. Das das bei Grün Weiß auch so war, war am Ende unser Glück. SR Achim hatte es mit fortlaufender Zeit aber auch immer schwerer, wurde nun die Fairness beider Teams auf eine harte Probe gestellt, sei es ein kniffliges Handspiel vom Köhler Sven oder eine angebliche Abseitsposition bei einer Torchance von uns. Letztendlich, und da kann man mit Fug und Recht sagen, war das 2-2 Remis am Ende dem Spielverlauf und dem Niveau absolut gerechtfertigt.
Das dann Steini und Alex noch als verspätete Zuschauer kamen und ihren Wetteinsatz gegenüber dem heutigen Schreiberling einlösten, möchte ich selbstverständlich ebenso wenig unerwähnt lassen. Danke und im Namen aller, bitte lasst euch wieder öfters blicken.
In voller Ehre anwesend und ohne Brausepulver im Gepäck : B.Güldner- S.Köhler, A.Wille, T.Meissner, T.Franzl-A.Berzau, T.Werner, T.Elste, Yoshua Yalico Thümmler- M.Herfurth, D.Rubitzsch- S.Malende
Tore für die Eintracht: T.Elste (kapitaler Rechtschuss aus 14 Meter), M.Herfurth (zauberhafter Schlenzer vom Strafraumeck)
Fans: David Meier+ Sohn, Alex und Steini+ 2 Elferkästen Uri
NOCHMALS DER HINWEIS UND ZUR ERINNERUNG: AM 19.07. OBERBREITE 18.30 UHR: DER ABEND DER ZUKUNFT.....ohne Marty Mc Fly und ohne Delorian-aber mit dem Doc und hoffentlich allen , denen die Zukunft unseres Zusammenseins wichtig ist. Wer aus Gründen fernbleiben muss, der sollte sich vorab äussern...ob er den dann von uns eingegangenen Weg ohne Wenn und Aber mitgeht. Was wir nicht brauchen sind halbherzige Statements. Wir brauchen Vertrauen, klare Standpunkte und Ehrlichkeit. Also rafft euch auf. STEHT AUF, WENN IHR FÜR EINTRACHT SEID !!!!
Eintracht - Walternienburg 0:1 (0:0)
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- Kategorie: Spielberichte 2017
- Veröffentlicht am Samstag, 08. Juli 2017 09:01
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Der gestrige Freitagabend geht in die Fußballgeschichte ein. Noch nie hat ein Altherrenmatch mit so vielen Gastspielern stattgefunden.
Insgesamt waren knapp 10 Spieler aktiv, die normalerweise nicht Freitagabend bei den Alten Herren der Eintracht oder Walternienburg kicken, wenn man die 3-4 Aktiven bei Walternienburg mitzählt.
Die Scouting Abteilung der Eintracht (Bild-Note 1*) hatte insgesamt 6 Spieler aufgetrieben, die in ihren eigenen Teams spielfrei hatten. Je 3 Spieler von Stahlbau und Grün Weiss, Tobias und Sven M. hatten hier vorbildlich bestehende Kontakte genutzt.
Der Dank gilt also schonmal vorab den Spfr. Maggi, Martin, Alex, Staki, Jan und Christian von Grün-Weiss und Stahlbau.
Die Aufstellung war trotz der Masse an zu integrierenden Spielern trotzdem schnell gefunden.
Die Mitte wurde vorranging von den Grün-Weißen geprägt, die linke Aussenbahn bespielten Maggi und Martin. Alex erklärte sich bereit, dem Gegner auszuhelfen, da dieser bei dieser weiten Auswärtsfahrt immer mit einem eher überschaubaren Kader anrückt.
Das Spiel wurde, passend zum Wetter, sehr gesittet geführt. Beide Mannschaften hatten mit dem unwürdigen Platz zu kämpfen. Wenn die Spielfläche von trockenem Gras bewachsen ist, kommt sicher jeder damit klar. Wenn dazwischen aber 10cm hohes Unkraut und Blümchenwiesen stehen, dann erleichtert das die Spielführung nicht unbedingt. Von den bekannten Unebenheiten mal ganz zu schweigen. Aufgrund der Temperaturen versuchten wir auch garnicht erst, den Ball nur zu jonglieren. 
Die erste Hälfte endete 0:0 ohne wirklich nennenswerte Vorkommnisse. Ein zwei Gelegenheiten auf beiden Seiten aber insgesamt merkte man, dass viele nicht wußten, wie der Nebenmann tickt.
In Hälfte zwei gab es einige Änderungen.
So spielte Christian mit Staki zentral. Sven und Sven wechselten und Yoshua, unser hoffnunsvolles Talent aus Südamerika durfte endlich mitwirken.
In den ersten Minuten waren wir dann auch viel präsenter. Von außen merkte man, dass wir endlich auch mal zielstrebig zum Tor spielten. Auch wenn wir immer wieder unsere alten Fehler machen (alle rennen auf einer Linie gerade nach vorn oder alle rennen in die gleiche Richtung in den 16er), sah das alles schon viel besser aus.
Eine eher ungefährliche Aktion führte dann aber doch zum Gegentor. Bernd versuchte einen Ball wegzuschlagen und verletzte sich dabei am Knöchel. Obwohl hier noch kein Ball im eigenen Tor lag, waren die nächsten 2 Minuten doch von Chaos geprägt. Ergebnis: ein satter Schuss aus der Zentrale, gegen den Bernd nichts machen konnte.
Vielleicht hätte man nach der Verletzung (Bernd humpelte) erstmal wegkloppen sollen. Ordnen und wechseln. Aber hätte, hätte....
Danach waren wir nicht geknickt, sondern spielten mit noch mehr Willen und Einsatz nach vorn. Die letzten 5 Minuten waren die besten im Spiel. Leider strichen alle Schüsse über das Tor oder daran vorbei.
Insgesamt trotzdem kein schlechtes Spiel. Das Gegentor war unglücklich. Bis auf die Tatsache, dass der Gegner sich einfach besser kannte, waren wir gleichwertig und ein Unentschieden hätte besser gepaßt.
Aufstellung:
B.Güldner - S.Köhler, T.Meißner, Staki, Martin. - C.Hinsche, Tobi, Jan, Maggi - M.Herfurth, D. Rubitzsch
Bank: Christian, Yoshua, S. Malende
P.S. Allen derzeit Verletzten wünschen wir eine baldige Genesung.
Eintracht Dessau – Thalheim 1:4 (1:3)
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- Kategorie: Spielberichte 2016
- Veröffentlicht am Samstag, 01. Juli 2017 08:57
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Freitag Nachmittag wird es schon zu einer Gewohnheit. Die Hälfte des Teams fragt sich, wie viele von den Wackelkandidaten tatsächlich 17:30 am Sportplatz stehen. Beruflich kann immer etwas dazwischenkommen. Und zum tausendsten Mal: Wir haben aktuell ein Personalproblem.
So werden flugs Spieler eingeflogen (Daniel + P.Lahm) oder 5 Minuten vor Spielbeginn noch irgendwo aus Dessau abgeholt. Was soll das nur nächstes Jahr werden, wenn keiner mehr in der Nähe des Platzes wohnt. Falls wir dann überhaupt noch spielen.
Dass sich die Abholerei nicht immer lohnt, mussten wir gestern feststellen. Aber: Es ist nur eine Randnotiz wert.
Zum Spiel.
Die beste Phase im gestrigen Spiel gegen den mit viel zu engen Jerseys angetretenen Gegner aus Thalheim hatten wir am Anfang. Der aus der Vergangenheit für sein "frischen Wind in´s Spiel bringen" bekannte M.Eschberger führte klug Regie und ließ seinen Nebenleuten Zeit für kluge Pässe in die Spitze. Es sei mit Nachdruck erwähnt, wir spielten zu der Zeit mit 10Mann. So konnte der 1-Mann-Sturm Mike mehr Bälle bekommen als im restlichen Spiel und prompt lag die Pille nach wenigen Minuten im langen Eck. Perfekte Überfalltaktik.
Leider machten wir danach zwei entscheidende Fehler.
1.) Eschi ging vom Platz. Damit war die Luft raus.
2.) Wir sprachen gar nicht miteinander. Immer wieder stürzten zwei Spieler auf den gleichen Gegner oder Ball. Wir wurden einfach überlaufen und wir spielten die einfachsten kurzen Pässe sicher zum Gegner.
Aber: Das ist auch nicht anders zu erwarten. In diesem Spiel standen nur ca. 4,5 Spieler auf einer Position, auf der sie beim letzten Spiel schon aktiv waren. Mannschaftssport funktioniert eben nur, wenn sich die Mannschaft auch versteht/kennt.
Das konnte der Gegner besser und so stand es leider zur Halbzeit 1:3. Bei den Toren sah Bernd nicht ganz glücklich auch und so räumte er (Respekt) leicht angeschlagen sein Tor für P.Lahm, der trotz geringer Körpergröße ordentlich zwischen den Pfosten agierte.
Die zweite Halbzeit war spielerisch auch nicht viel mehr als Kraut und Rüben. M.Eschberger kam nochmal in´s Spiel, weil S.Miltz im Sprint verletzt abbrechen musste. Auch Bernd spielte fast die ganze zweite Hälfte rechter Läufer. Der Gegner ließ es etwas ruhiger angehen und machte genau so viel wie nötig. Dass wir auch in Bestbesetzung gegen Thalheim mächtig ackern müssen, haben wir schon mehrfach gesehen.
Für die 5 auf der Bank war es sehr schwer, weil man helfen wollte und nicht konnte.
Wir beendeten das Spiel mit einem halbwegs friedlichen 1:4.
Der Dank der Redaktion gilt:
M.Eschberger, der ohne zu murren spielt, wo man ihn hinstellt.
B.Güldner, der trotz Ankündigung, nach dem Bruch des Schienbeinkopfes nie wieder auf dem Feld zu spielen, trotzdem aushalf.
S.Köhler, der durch die halbe Stadt kurvte, um Plane zu holen.
Hoffen wir mal, dass sich die Personalsituation jetzt langsam entspannt. Vielleicht kommen ja Daniel und A.Hänsch während der Sommerpause öfter.
Aufstellung:
B.Güldner - P.Lahm, T.Meißner, A.Schöne, S.Miltz. - Daniel, A.Hänsch, D.Rubitzsch, M.Eschberger - M.Herfurth
Bank: Plane, S.Köhler,S.Malende












