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TuS Kochstedt - Eintracht/GW Dessau 8:0 (3:0)

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Aufgrund eines Sportfestes auf dem heimischen Vereinsgelände musste unser Heimspiel gegen Thalheim getauscht werden. Und wo wir schonmal dabei waren, tauschten wir auch gleich den Gegner. Leider war Kochstedt der Ersatz, weil Thalheim keine Truppe stellen konnte.

Freitagabend, Fußballzeit. Föllig chancenlos erneut gegen Kochstedt.

Ein umfassender Spielbericht erübrigt sich. Deswegen komme ich gleich zur Analyse.

Wir waren mit der Startelf tendenziell gut besetzt. Aber jeder Einzelne, bis auf wenige Ausnahmen, war seinem Gegenüber „leicht“ unterlegen. Das kann man dann nur im Verbund lösen, wenn die Mannschaft gemeinsam einer Struktur folgt und man über Laufarbeit und „Aushelfen“ spielerische Defizite ausgleicht. Das haben wir bis zur Mitte der ersten Hälfte geschafft. Dicht gestaffelt und fast ohne Meckereien machten wir es dem Gegner sehr schwer, eigene Chancen herauszuspielen. Und dank Gastons Dynamik und Patricks Spielführung hatten wir eigene Gelegenheiten. Kochstedt brauchte einige Zeit, um dynamischer zu werden. Mitte der ersten Hälfte kassierten wir ein richtig blödes Gegentor, was eine Kehrtwende einleitete. Der Stürmer wird von außen angespielt. Der Schreiberling kann eigentlich klären. Der Stürmer holt sich den Ball zurück und obwohl der Schreiberling innen steht und zum Körpereinsatz ansetzt, kann der Gegner über den langen Weg einmal um seinen Abwehrspieler herumlaufen. Und weil zudem Jan auf einen Pass spekuliert, schlägt der Ball kurz danach ins lange Eck ein. Danach versuchten wir weiter alles. Wir waren bis zur Hälfte nicht chancenlos. Aber während Kochstedt immer besser wurde, bauten wir ab. Und öffneten ungeahnte Räume, die der Gegner leider auch fantastisch nutzte. Nach Tobis roter Karte Mitte der zweiten Hälfte, weil er eine Vermutung hinsichtlich des Berufs der Mutter des Parteiischen äußerte, spielten wir nur noch auf Schadensbegrenzung.

Tobias hat es gut zusammengefasst. Wir sind teilweise nicht gewöhnt, wie man den Raum auf einem großen Feld nutzt bzw. wie man denselben sinnvoll verteidigt. Aufgrund unserer Personalfluktuation und den unterschiedlichen Fitnesszuständen und abweichender Spielauffassung tun wir uns spätestens nach den ersten Wechseln schwer, unsere trotzdem vorhandenen PS auf die Straße zu bringen und (wie oben erwähnt) mit einer Struktur zu spielen. Gegen Mannschaften wie Kochstedt, von denen mind. 8 Spieler am nächsten Tag in der Kreisoberliga oder Landesklasse spielen, wird es dann schwer, weil die uns einfach zurechtlegen. In Kombination mit einem Schiedsrichter, der der überlegenen Mannschaft jedes strittige Abseits durchgehen lässt, verliert man dann 0:8.

Wie ich in jedem Spielbericht schreibe: wenn wir es schaffen, mit wenigstens ähnlichen Aufstellungen mehrmals hintereinander anzutreten, können wir damit beginnen, uns abzustimmen und aufeinander einzustellen. Dann funktionieren die einzelnen Mannschaftsteile und wir bieten nicht mehr diese Riesenscheunentore an, weil wir teilweise wie Straßenfußballer agieren. Wie Yami richtig sagte, „es ist nicht alles schlecht“. Kochstedt war ein denkbar unpassender Gegner. Beim nächsten Spiel sollten wir aber mal wieder punkten. 

Aufstellung: Jan B. – Gaston, Tobias F., Andreas E., Ingo – Redi, Yami, Patrick W., Jan L., - Ronny, Dirk

Bank: Sven K., Endri, Kristo, Erion

Empor Waldersee - Eintracht/GW-Dessau 5:1 (3:1)

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Am vergangenen Freitag ging es zum Auswärtsspiel in Waldersee. Kurzfristige Zusagen (Jan) und kurzfristige Absagen (Jelschi) hoben sich auf. Letztere aufgrund eines Autoschlüssels, der im zugesperrten Auto lag. Wahnsinn. Zum Spiel.

Freitagabend, Fußballzeit. Fiele Gegentore in Waldersee.

Wir haben in diesem Jahr schon insgesamt 35 Spieler eingesetzt. 10 Davon haben 4 oder mehr Spiele bestritten. Das sind bei bisherigen 6 Spielen, die wir ausgetragen haben, rein rechnerisch Minimum 3-4 Spieler, die jede Woche neu integriert werden. Das macht es insgesamt schwer, eine Abstimmung zu finden. Von einem Spielsystem, auf das sich alle verlassen können, möchte ich noch gar nicht reden. Am Freitag war entsprechend zu sehen, warum wir durchschnittlich 4 Gegentore bekommen und wenige eigene Tore erzielen. Wir spielen teilweise mit 2-3 Systemen gleichzeitig

Am Freitag standen wir einem routinierten Gegner gegenüber. Einige der Gegner hatten „schon mal höher“ gespielt. Entsprechend legte man uns immer wieder schnelle Bälle in die Schnittstellen der Abwehr. Gaston und Andreas E. hatten mehr damit zu tun, den Gegnern hinterherzulaufen, als ordnend einzugreifen. Insgesamt boten wir riesige Räume an. Was zu regelmäßigen Kontern des Gegners führte. Diese wurden auch eiskalt genutzt, der Gegner konnte in Hälfte eins 3mal ohne viel Mühe einnetzen. Wir hatten in Hälfte eins ebenfalls 2 Großchancen, von denen Ronny eine nutzen konnte. Die allgemeine Unzufriedenheit machte sich dann in Meckereien bemerkbar, mit dem Ergebnis, dass einige sich auswechselten und zumindest einer nicht mehr zurückkam.

Hälfte zwei begann mit einer Umstellung. Ronny spielte als einziger Stürmer und Kristo rückte nach hinten. Insgesamt brachte das eine Verbesserung für unser Spiel, wir waren zentral irgendwie besser gestaffelt. Und Ronny konnte vorne einige Male für Entlastung sorgen. Kristo hatte unter dieser von ihm selbst gewünschten Maßnahme zu leiden. Zentral musste er deutlich mehr laufen als im Sturm. Vermutlich ist er in der Nacht auf Samstag aufgewacht, weil irgendwer „Kristo, die 9!!“ gerufen hatte. Wir standen wesentlich stabiler, auch wenn unsere rechte Verteidigungsseite weiterhin nicht richtig sicher war. Wir kassierten noch zwei Gegentore. Eins als Elfmeter, wie er vermutlich nur bei einem Altherren-Spiel gepfiffen wird. Eins, weil zwei Abwehrspieler und ein Torwart sich gegenseitig behindern und der Gegner daraus Nutzen zieht. Unsere eigenen Gelegenheiten konnten nicht genutzt werden, 1-2 Tore waren durchaus drin.

Das Spiel endete viel zu hoch 5:1 für Waldersee.

Fazit:

Wir müssen aufhören, unsere eigenen Wunschvorstellungen auf den jeweiligen Nebenmann zu projizieren. Da nehme ich mich selbst nicht raus. Die eigene Leistung zählt. Das Beklagen, Meckern, Auswerten von Fehlern des jeweiligen Anderen können sich nicht mal die Fittesten von uns leisten. Es fehlt die ordnende Hand, die (möglichst von Außen) Einfluss nimmt und aufzeigt, was gemacht werden soll. Und nicht nach dem Fehler diesen noch einmal auswertet und beklagt. Wir haben meistenteils aufgrund unseres eigenen Fitnessniveaus eigentlich keine Zeit und Luft dafür, stehenzubleiben und zu reden und zudem zieht negatives Gequatsche Energie und vor allem Lust und Laune bei allen. Im Zusammenhang mit den immer wieder wechselnden Aufstellungen müssen wir es irgendwie hinbekommen, dass die „Erfahrenen“ positiv auf die Hobby-Fussballer einwirken, die wir meistenteils nun mal sind.

Vielen Dank an Jan und Bernd für Ihr Engagement, auch wenn Bernd letztendlich nicht spielte. Und vielen Dank an die zahlreichen Zaungäste. 

Aufstellung: Jan B. – Erion, Andreas E., Gaston, Sven K.  – Yami, Jan L. – Ronny, Spange, Kevin - Kristo

Bank: Sven M., Ralf

Eintracht/GW Dessau - TuS Kochstedt 3:10 (1:3)

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Der Monat Mai neigt sich dem Ende entgegen und hoffentlich ist es nur eine kleine „Delle“ im Aufwärtstrend. Das Torverhältnis ist leider erstmal „zerschossen“, da werden wir einige Spiele benötigen, um das wieder auszugleichen.

Freitagabend, Fußballzeit. Fast 100 Gegentore gegen Kochstedt.

Hatten wir im letzten Jahr noch sensationell 5:2 in Kochstedt gewonnen, das „beste Spiel, das wir jemals gespielt haben“, so kam der Gegner letzten Freitag mit allen aktiven und ehemaligen Profis und war leider überlegen. Wir konnten in der ersten Halbzeit gut dagegenhalten und gingen sogar in Führung. Unsere Abwehr stand sicher und wir spielten geordnet nach vorn. Kristo war anspielbar und setzte sich mehrmals gegen seine Bewacher durch. Resultat: ein lupenreines Tor und zwei weitere Großchancen. Mit etwas mehr Übersicht können wir 3:0 führen, was das Spiel möglicherweise in andere Bahnen lenkt. Mitte der ersten Hälfte zeigte sich dann der Verschleiß an den nicht mehr im Spielbetrieb aktiven Alten Herren. Wir mussten wechseln. Die nachfolgende Unruhe und Unsicherheit führten zu 3 Toren, die wir dem Gegner quasi auflegen.

In der Halbzeit wurde das thematisiert. Positionsgetreue Wechsel waren notwendig. Unruhe und fehlende Abstimmung sind Gift gegen einen solchen Gegner. Theoretisch war alles besprochen. Allein die Umsetzung ließ zu Wünschen übrig. Obwohl wir selbst noch 2 Tore (1x Kristo, 1x Eigentor) erzielen konnten, fielen wir defensiv im Prinzip auseinander. Nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Miertschi öffneten sich die Tore vollends und wir kassierten noch 7 Gegentore. Wir hatten dem gegnerischen Angriff um Spfr. Bebber nichts entgegenzusetzen. Gefühlt hatte jeder mit sich zu tun. Und mit steigender Anzahl der Gegentore war dann auch genügend Gelegenheit, dem eigenen Unmut Raum zu geben.

Das Spiel endete 3:10 trotz stundenlanger Überprüfung der Gegentore im Kölner Keller.

Fazit: 

Auch wenn der Gegner nach einer unerwarteten Niederlage bei Stahlbau und nach unserem Spiel im letzten Jahr gewarnt war, fällt das Ergebnis doch deutlich zu hoch aus. Irgendwann haben wir es nicht mehr geschafft, Gegenwehr zu leisten. Nach dem vielversprechenden Anfang insgesamt sehr schade. 

Aufstellung: Jan B. – Gaston, Martin, Andreas E., Endri – Redi, Jan L., Sven P., Ronny – Dirk, Kristo

Bank: Sven M., Sven K., Sebastian W., Miertschi, Ralf

Eintracht/GW Dessau - Kickers Raguhn 5:2 (2:1)

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Ein Monat ist vergangen, seit wir das letzte Mal gespielt haben. Eine Absage, bei der wir wegen der möglichen Doppelbelastung nicht ersatzweise gegen Stahlbau spielen wollten. Nur um dann eine Woche später das reguläre Spiel gegen Stahlbau wegen Spielermangel ebenfalls absagen zu müssen. Und dann hatten wir am Freitag nach Männertag das überhaupt erste Mal seit der Erfindung des Eintracht-Dessau-Spielplanes keine Partie auf dem Zettel.

Freitagabend, Fußballzeit. (P)fingsten bringt endlich den ersten Sieg 2026.

Da der aktive Ligabetrieb aufgrund der beginnenden Pfingsferien ruhte, standen uns einige Spieler aus unserem Profiteam zur Verfügung. Zudem wollte Erjon mitwirken und wir hatten seit Langem mal wieder das luxurante Problem, dass wir zwei Torhüter vor Ort hatten. Da Colle auf seine fehlende Luft hinwies, entschieden wir uns, Jan als Stürmer zu testen. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen war es absehbar, dass unsere Stürmer nicht die komplette Spielzeit gehen würden.  Wir starteten sehr geordnet und mit einem klaren System. Die Verteidigung kennt sich so aus dem Ligabetrieb, Miertschi ließ sich problemlos integrieren. Im Mittelfeld übernahmen Patrick und Erjon die Regie und obwohl auch Raguhn sehr strukturiert spielte, man merkte schnell, dass wir einen Tick besser waren. So konnten wir in der Mitte der ersten Hälfte den Führungstreffer durch Patrick W. erzielen. Einige weitere Tore waren möglich, wir scheiterten oft am sprichwörtlich letzten Pass oder an unerklärlichen Schwächen bei der Ausführung von Eckbällen. Aufgrund der breit besetzten Bank (Eschi war übrigens auch als Zaungast mit dabei), konnten wir schon jetzt die ersten Wechsel durchführen. Redi war dann plötzlich im Sturm aktiv und gemeinsam mit Jan sorgten sie für ordentlich Wirbel. Mit dem Ergebnis, dass wir auf 2:0 erhöhten. Der Ball sprang zweimal an den Pfosten und von dort an den zur Rettung ausgestreckten Arm des Torhüters. Wir verbuchen Redi als Schützen. Danach wurde weiter munter gewechselt, Erjon musste verletzungsbedingt runter. Es entstand etwas Unruhe, natürlich muss man sich erst aneinander gewöhnen. Im Vorwärtsgang wird der Ball unnötig verloren und schon stand es 2.1. Hier entstand kurzfristig mal so etwas wie Unruhe. Aber man muss einfach weitermachen. Wir waren schon überlegen.

In der Halbzeit wurde kurz angesprochen, wie wir weitermachen wollten. Wir wechselten auf die Anfangsformation zurück und begaben uns wieder in die Offensive. Schnell erzielten wir unser drittes Tor (Patrick W.) . Danach drückte Raguhn mehr. Man wollte nicht sang- und klanglos verlieren. Bianka, die Allzweckwaffe auf Seiten der Gegner zeigte eine für die Saharatemperaturen herausragende konditionelle Leistung. Der Schiedsrichter hatte Erjons Erklärung, wie man sich als Heimschiedsrichter, aufmerksam vernommen und verwehrte dem Gegner einen Elfmeter. Was nicht ganz diskussionslos ablief. Im Gegenzug schaltete sich (anders als bei der letzten EM) der VAR ein und entschied auf strafwürdiges Handspiel und somit Elfmeter für uns. Das 4:1, wieder durch Patrick W. Weitere Chancen folgten, auf beiden Seiten. Insgesamt war mehr los und mit dem möglichen Elfmeter für Raguhn wäre es womöglich eng geworden. Wurde es aber nicht mehr. Beide Mannschaften trafen je noch einmal. Der krönende Abschluss war der mustergültige Flügellauf mit anschließender Flanke durch Gaston. Sicher verwertet durch Patrick W.

Kurz danach endete das Spiel mit 5:2 für uns.

Fazit:

Als wir als Eintracht vor Jahren zu Grün/Weiss wechselten, hatten wir uns ausgemalt, dass die Alt-Herren-Mannschaft regelmäßig quantitativ und qualitativ von den älteren Aktiven des neuen Trägervereins profitiert und mittelfristig eine Auffrischung des Kaders erfolgt. Am Freitag hat man gesehen, wie gut wir regelmäßig sein könnten. Vielen Dank an alle Beteiligten für das gelungene Spiel. Das darf gern öfter so sein. 

Aufstellung: Colle – Gaston, Staki, Tobias F., Tobias M. – Redi, Patrick W., Erjon, Andreas E. – Dirk, Kristo

Bank: Jan, Sven M., Sven K., Sebastian W., Marco D.

Eintracht/GW Dessau - Germania 08 Roßlau 2:4 (0:1)

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Der April neigt sich dem Ende entgegen, die Trainingsbeteiligung wird wieder besser, es fehlt weiter die Konstanz in der Aufstellung. Positiv zu bewerten ist, dass wir trotz dreier Niederlagen besser in die neue Spielzeit gestartet sind als im letzten Jahr.

Freitagabend, Fußballzeit – forne geht lange nichts bei Eintracht / Grün-Weiß Dessau.

Relativ schnell war klar, dass wir spielen werden. Jan L. hatte kurzfristig noch Bella überreden können und so wurde dann auch gemeinsam festgelegt, dass er in der Startelf steht. Als Motivation auch für andere noch Unentschlossene. Der Kader war mit Defensive richtiggehend überfüllt, während so richtig offensiv eigentlich nur Dirk war. Die Krux (wie immer), welche Formation und vor allem mit wem. Roßlau begann sehr kontrolliert und so waren bald alle aus der Fünferreihe damit beschäftigt, die Ordnung zu halten. Nach vorne wagte sich kaum jemand, Dirk, Thomas und Redi konnten einem leidtun. In der Defensive brannte nichts an, auch wenn Roßlau wirklich wie auf der Taktiktafel agierte. Mitte der ersten Hälfte zeigte dann unser neuer Torhüter, dass wir zu Recht so viel Geld für ihn bezahlt haben. Dreimal kratzte er einen sicheren Treffer in letzter Sekunde noch von der Linie. Der Gegner staunte und zollte Respekt. Egal, was Roßlau auch versuchte, es gelang Ihnen in Hälfte eins nicht, unseren Keeper zu überwinden. Jetzt wird sich der Leser beim Betrachten des Ergebnisses fragen, warum dann eine Halbzeitführung für Roßlau notiert ist. Ganz einfach. Erjon und Jan konnten sich einmal nicht einigen, wer nun den Ball sicher hatte und wer ihn stattdessen nehmen sollte. Erjon fälschte ab, Jan lag schon in der anderen Ecke. Torlos zur Halbzeit hätte besser zu unserer defensiven Leistung gepasst.

Hälfte zwei begann mit einer kleinen Umstellung. Statt einer Doppelsechs vor Erjon spielten wir jetzt mit einer Viererkette. Mehr zu tun für die Abwehr, aber eben auch ein Mann neben oder hinter dem Doc, der das zentrale Mittelfeld fast alleine getragen hatte. Wir wurden insgesamt offensiver, auch wenn wir immer noch ziemlich tief standen. Roßlau versuchte weiterhin, klug nach vorne zu spielen und es gelang leider auch. Man netzte noch dreimal ein, ohne dass wir nennenswerte Chancen herausgespielt hätten. Kleinere Diskussionen über Entscheidungen kamen dazu. Nichts Dramatisches, aber es lenkt ab. Zum Glück hatten Gaston und Redi richtig Bock und lieferten sich das eine oder andere Laufduell. Redi konnte zweimal scoren. Beide Male eher abseitsverdächtig, aber Mathis, der eher unauffällig pfiff, hielt sich an die von Erjon erklärte 60:40-Regel bei den alten Herren. So endete das Spiel mit einer erwarteten Niederlage, die aber trotzdem irgendwie Fragen aufwirft.

Fazit:

Hätten wir mit einer anderen Aufstellung mehr nach vorne unternommen? Hätten wir mit mehr Laufarbeit und weniger Lamentieren über den Nebenmann 70 Minuten Kampf bieten können? Hat jeder auf der für ihn und das Team bestmöglichen Position gespielt? Fragen über Fragen, die einerseits ziemlich nerven und den Fokus von der eigenen Verantwortung weglenken, andererseits natürlich nach einer Niederlage immer berechtigt sind und auch so ein bisschen das Salz (nicht das Haar) in der Suppe darstellen.

Am Donnerstag kann es nur eine Devise geben: Dreck fressen, bis der erste Saisonsieg eingefahren ist. Gerne mit mehr als 6 Toren plus. Cool

Aufstellung: Jan – Sven K., Erjon, Martin, Gaston, Andreas E. – Redi, Thomas E., Bella – Yami, Dirk

Bank: Nils, Jan L., Tobias, Endri, Sven M.

   
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