Eintracht Dessau - SV Mildensee 1915 2-2 (0-2)
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- Kategorie: Neuigkeiten
- Veröffentlicht am Freitag, 21. September 2018 11:29
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Stürmisch sollte der schönste Tag der Woche beginnen. Sturmtief Klausi beendete den Sommer potzblitz und läutete den Herbst mit kräftigem Wind und dem dazugehörigen Regen ein. Dennoch war die Devise Heimsieg ausgerufen und 15 Leute plus Trainer und heutiges Geburtstagskind Achim sowie Ballkind Willi liessen sich im heimischen Olympiastadion blicken. Da Bernd auf irgendeinem Kutter die Welt umsegelt und die etatmässige Nummer 2, Martin Schlegel, aufgrund einer Trainingsverletzung nur als Feldpieler fungieren konnte, kam der Rücken der Nation, Berzi, zu seinem Torhütercomeback. Dies war eigentlich nach der Schande der Kienfichten von vor 2 Jahren (2-6) definitiv ausgeschlossen, doch Staatsanwalt Sven K. plädierte anscheinend in seinem Wochenendabschlusslädoyer vor Gericht so stark, das sogar die BILD Zeitung vehement den Einsatz forderte. Na dann.
Leider bekam Mildensee zu Beginn sein eigenes Team wiedermal nicht voll und somit durfte gleich Martin Schlegel die Fronten wechseln und war, schonmal vorweg genommen, die einzigste und wirkliche Gefahr der Gäste im gesamten Spiel. Wir waren leider zu Beginn der ersten Minuten überhaupt nicht auf dem Platz und überliessen Mildensee Ball und Raum. Keine Zug und keine Zweikämpfe. Somit konnte Mildensee behäbig und ruhig bis vor unsere Box kommen und hatte mit einem der ersten Angriffe gleich die Führung auf dem Konto. Eine der vielen Flanken der linken Seite spitzelte einer der galligen Leute aus Mildensee vor dem verdutzten Berzi ins Tor. Nach der frühen Führung von den Gästen allerdings wurde die Eintracht wach und konnte ihrerseits Chancen verbuchen. 2x wurde das Alu getestet, nach Schusschancen von Dirk und Thomas. Auch Neueinkauf Marco konnte sich auf rechts durch seine Dynamik öfters mal durchsetzen und von aussen flanken. Dieses fällt dann leider auf links ab, wo wir nur durch Thomas , der von Tobi per feinem Diagonalpass bedient wurde, mal für annähernd Gefahr sorgen konnte. Ansonsten war von der Zentrale offensiv nicht viel zu sehen. Andersrum konnte Mildensee mit klugen Passfolgen sich sehr gut vor unser Tor spielen und jedes Mal war Angst und Unsicherheit bei der Eintracht im Spiel. Mildensee hätte bis dahin schon erhöhen müssen. Schlegel und Steiner auf Mildenseer Seite spielten mit uns Katz und Maus und auch Kevin, der seine Müh und Not mit unserer Leihgabe hatte, konnte noch einen Ball vor der Torlinie klären. Kurz vor der Pause passierte dann das 0-2 . Eingabe von rechts, Querschläger- weil abgerutscht durch Nässe und Mister Wieselflink, der Torschütze des 0-1, lupfte den Ball gekonnt oder nicht gekonnt über den raustürzenden Berzi ins Tor. Boaaah ätzend. 2 Gegentore, kassiert im Fünfmeterraum.
Danach passierte bis zur Pause nicht mehr viel, ausser das Willi, der den Spielball nach der Großchance von Mildensee im Gestrüpp suchte (der wohl Ähnlichkeit mit dem Stacheldraht des damaligen Todesstreifens der DDR hatte) und mit zerissenen Klamotten völlig entnervt eben diese Suche einstellte.
Nach der Pause wirkte Eintracht forscher und zielstrebiger, wollten sie Berzis Comeback eben nicht so enden lassen. Ein Traum. Wieder mit mehr Biss wurden jetzt auch endlich Zweikämpfe geführt und vor allem gewonnen. Das frühe agrressive Forechecking, jetzt heisst es Vorpressen, zeigte Wirkung. Frühe Ballgewinne und Dynamik. Die Folge, Freistösse. So und den ersten setzte Tobi, der hinten wieder viel ackerte, gekonnt auf dem seifigen Geläuf ins Netz. Keine drei Minuten später wird Dirk auch sehr gut mit einem Pass von Hinschi geschickt und dieser konnte endlich mal wieder treffen. Das Spiel drohte zu kippen, die Anlagen waren auch da. Mildensee jetzt verunsichert, wackelte, fiel aber nicht. Die heißen Minuten konnten sie überstehen und besannen sich wieder auf die Spitze. Schlingel Schlegel hatte dabei Pech bzw. hatte Berzi eben das 2 .Auge, mit dem ja bekanntlich besser sieht
. Und auch einen gut platzierten Schuss von Mildensee konnte Berzi, mit allem was er hatte, übers Gebälk lenken. Ich gebe zu, das tat gut. Das Spiel stand in den letzten Minuten auf des Messers Schneide. Hatte Eintracht das Zepter übernommen, durfte eben Mildensee nachher noch mit Kontern das Ergebnis gefährden.
Dies passierte dann letztendlich nicht und das allem in allen faire Spiel mit diesem Spielstand wurde mit dem grellen Pfiff des Schiedsrichters beendet.
Nach so einer schwächeren 1. Hälfte mit vielen unklaren Aktionen und Schwächen noch so zu drehen ist aller Ehren wert. Mit ein bisschen mehr Glück gehen wir als Sieger vom Platz. Mit ein bisschen mehr Pech macht der Angerclub noch das dritte und nimmt uns den Kopf von der Schulter. Das das eben nicht passierte, liegt an unserem unbändigen Willen. Ein Lob meinerseits speziell an Kevin, der einen schwierigen Job hatte und ihn nachher in der 2. Hälfte sehr gut erledigte. Das gleiche gilt aber natürlich für alle anderen.
Eintracht: A.Berzau- S.Köhler, K.Säuberlich, T.Franzl, D.Meier- M.Borek, T.Werner, A.Eichler, M.Eschweiler, M.Herfurth, D.Rubitzsch / C.Hinsche, S.Malende und Uwe Hammerschmidt (!)
Tore für die Eintracht: T.Franzl, Dirk Rubitzsch
PS: Bei den Planungen der nächsten Auftritte in den hoffentlich noch vielen Jahren sollte vermerkt auf das frühe Einsetzen der Dunkelheit im Frühherbst geachtet werden. Das beginnt mit der Ansetzung eben vllt. schon ab Mitte September auf 17:30 Uhr und endet mit dem pünktlichen Erscheinen aller Spieler.
DSV 97 - Eintracht Dessau 6:0 (2:0)
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- Kategorie: Spielberichte 2018
- Veröffentlicht am Sonntag, 16. September 2018 09:08
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Am vorgestrigen Abend stellte sich, wie in dieser Saison schon mehrfach vorgekommen, eine extrem dezimierte Eintracht einem Gegner, der aus dem Vollen schöpfen konnte. Und so möchte ich meinen bekannten Einleitungssatz heute mal anders formulieren.
Freitagabend, Fußballzeit, Besetzungsprobleme bei der Eintracht.
Dieses Spiel wäre normalerweise abgesagt worden. Der klugen Entscheidung, unsere Eigenständigkeit aufzugeben und in den Schoß von Grün-Weiss zu wechseln und der unermüdlichen Scouting Tätigkeit einiger Mitspieler ist es zu verdanken, dass wir mit 11 Mann spielen konnten. Martin und Uschi von Grün-Weiss halfen aus. Und Christian H. hatte Marco aktiviert. Der sich mit einem fleißigen Einsatz im zentralen Mittelfeld und einem Kasten Bier einführte und hoffentlich öfter mit dabei ist.
Klaus entschloss sich kurzerhand, auch die Schuhe anzuziehen, entsprechend konnten er und Eschi immer mal wechseln. Da sich auch Bernd mit Knieproblemen abgemeldet hatte, Plane kurzfristig absagen musste und Kevin von Grün-Weiss den Platz nicht fand, waren taktische Plänkeleien von Anfang an sinnfrei. Wir spielten, wenn man die letzten Jahre anguckt, ohne echten Abwehrspieler. Andreas E., Sven M., Kevin S. und Christian H. spielten am Freitag in der Defensive. Noch vor einem Jahr wäre diese Konstellation so nicht denkbar gewesen, aber in diesem Jahr sind Abwehrspieler aufgrund von Verletzungen und Co. Mangelware. Martin Schlegel wäre sicher noch eine Option gewesen, aber der musste das Tor hüten.
Das Spiel in beiden Hälften ist schnell erzählt.
Ähnlich wie beim Saisonabschluss in Thalheim 2017 entwickelte sich schnell ein Übergewicht auf Seiten des DSV. Die Angriffe wurden ruhig vorgetragen. Im Minutentakt war die Abwehr gefordert. In Hälfte eins klappte die Abstimmung unserer Defensive noch ganz gut. Martin und Andreas brüllten viel. So stand man immer relativ gut am Mann. Der Gegner hatte 4 hochkarätige Torchancen, wovon 2 genutzt werden konnten. Die Tore fielen jeweils nach Stellungsfehler, hier merkte man, dass die Abstimmung eben nicht 100% paßte. Und dass der Gegner eben mit der Stammelf antrat. Eigene Anstrengungen in Richtung Tor verliefen ergebnislos, die Abschlüsse waren nicht platziert genug oder konnten vom sehr sicheren Torhüter entschärft werden. Hier kein Vorwurf an die Offensive, die Wege waren Freitagabend sehr weit und die gegnerische Innenverteidigung stand gut gestaffelt. Man hätte öfter über Szibi spielen müssen 
In Hälfte zwei wechselte der Gegner 5 oder 6 mal. Die abgenutzte Eintracht stand also frischen Reservekräften gegenüber. Das hat in der Weltgeschichte schon oft zu verheerenden Niederlagen geführt. Ganz so schlimm war´s Freitagabend nicht, aber Mitte der zweiten Hälfte waren wir geistig und körperlich platt. Entsprechend begann dann so langsam das Scheibenschießen. Die Angreifer des DSV haben sich zwischenzeitlich sicher wie der Fuchs im Hühnerstall gefühlt. Der professionellen Einstellung jedes Einzelnen Spielers ist es zu verdanken, dass wir das Spiel mit nur 6 Gegentoren beendet haben. Obwohl es teilweise echt ätzend war, hat keiner aufgesteckt. Auch in Hälfte zwei war uns kein eigenes Tor vergönnt. Für den Einsatz wäre es auf jeden Fall verdient gewesen. So endete das Spiel 0:6.
Fazit:
Da wir nur Freundschaftsspiele austragen und wir in diesem Jahr erhebliche Probleme haben, jede Woche eine halbwegs vergleichbare Truppe aufzubieten, sollten wir die restlichen Spiele auch nur als das sehen, was sie sind:
Freundschaftsspiele.
Manchmal sind wir gut besetzt und der Gegner nicht. Manchmal ist es andersrum. Wir sind mit Spaß dabei und erinnern uns an die Spielberichte oder einzelne Szenen mehr als an das Spiel selbst. Freitagabend war die Szene des Spiels, und ich hoffe, dass Hinschi bis hier hin auch gelesen hat, ein Tunnel mit der Hacke. Christian H. in der Defensive, der Gegner treibt ihn vor sich her zur Eckfahne, alle denken, jetzt ist der Ball weg. Aber nein. Zweimal angetäuscht und dann mit der Hacke durch die Beine. Um den verdutzten Gegner drum herum laufen und einen sicheren Paß in´s zentrale Mittelfeld.
A-Note 10, B-Note nur ne 9. Es fehlte das Ole´ 
Aufstellung:
Martin - Andreas E., Christian H., Kevin S. - Eschi, Marco, Uschi, Thomas W., Dirk R. - Herfe, Klaus
Bank: Sven M.
Vielen Dank auch an die moralische Unterstützung von der Bank, Willi, Achim, Bernd und Ralf litten mit.
Eintracht Dessau - SG Einheit/ Waldersee 6-1 (3-0)
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- Kategorie: Spielberichte 2018
- Veröffentlicht am Freitag, 07. September 2018 12:54
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Zum Ende der Saison hin kommt die Eintracht nach unruhigen Wochen und Monaten immer besser in Fahrt und belohnt sich nun selbst nicht nur mit guten Auftritten sondern auch mit Siegen. So wie auch gestern Abend beim nie gefährdeten 6-1 Erfolg gegen die Spielgemeinschaft Einheit und Empor Waldersee. Diese waren auch nur mit einer Rumpfelf angetreten , kämpften aber leidenschaftlich um jeden Zentimeter grünen Rasens des hiesigen Olympiastadions von Grün Weiß Dessau.
Achim fand, wie schon vergangene Woche, einen guten Kader auf seinem Aufstellungsbogen vor und hatte erstmal damit zu tun, die Positionen zu koordinieren, was leichter fällt, wenn nur 11 Mann da sind und sich quasi das Team alleine aufstellt. Somit ist Achim nicht zu beneiden, wenn er aus dem Vollen schöpfen kann. Luxusprobleme, die wir diese Saion nicht oft hatten. Aber das ist ein guter Zustand, im Moment.
Zum Spiel. Eintracht übernahm bei einsetzenden Nieselregen sofort das Kommando und spielte ordentlichen Fussball. Mal schön mit Flügelwechsel von Tobi oder später Pläne, oder auch mit einigen ordentlichen Kurzpässen, riß man das Team der Gäste mal schön auseinander. Dies endete bei zahlreichen Chancen schon früh in der Partie und dem schnellen 1-0 durch Thomas. Flugs hinterher dann ein kurioses Tor vom fleißigen Hinschi, der sich oft auf rechts durchsetzen konnte. Das wir zwischenzeitlich aber in der Rückwärtsbewegung beim Umschalten des Gegners wieder die Orientierung verloren, muss man dennoch erwähnen. Aber hier war Bernd aufmerksam zur Stelle. Das Tor des Tages dann durch Tobi, der einen hervorragendes Anscheisserzuspiel von Berzi aus nachgemessenen 60.32 Metern ins Tor beförderte. Zugegeben hatte auch hier der Torhüter, der zum ersten Mal in seinem inzwischen langen Leben im Tor stand, keine glückliche Figur gemacht. Aber nicht resignierend und damit möchte ich meine Anerkennung schon jetzt dem Gegner zusprechen, wurde nicht gemeckert und gemotzt, sondern einfach weiter Fussball gespielt. Und das durch die jüngeren, wohl aktiven, in eins zwei Situationen bis zu unserem Revier auch recht passabel.
In der Pause gabs wieder mahnende Worte und dann auf einigen Positionen ein wenig Rotation. Somit gab Berzi sein Comeback auf der Stürmerposition seit dem legendären 2-7 von Thalheim. Natürlich musste sich die Umstellerei gerade in der Hintermannschaft ein wenig finden und es brauchte erst das Anschlußtor nach einer Ecke durch Waldersee, bis die Eintracht wieder in die Spur kam. So hatte dann Berzi 2 dicke Dinger, die in der einen nur durch Metall und in der anderen durch den nachtschichtlichen Schlafmodus seinerseits beim Abschluss nicht erfolgreich endeten. Aber auch sonst kam Eintracht nun wieder zu mehr Gelegenheiten um dem folgenden 4-1 durch Grün Weiß Kevin, der sich schön im Alleingang durchsetzen konnte.
Nun wurde nochmal gewechselt, getauscht und verschoben. Folge dessen, was ich mit der schweren Aufgabe des Trainers meinte, will er doch alle spielen lassen. Und leider muss es dann von draussen auch Aufforderungen geben, weil nicht jeder bereit ist, zu von selbst zu kommen Wichtig hier eben, die Ruhe auf dem Feld zu bewahren und wieder neu zu ordnen und zu sprechen, wer wo wie welche Position neu übernehmen muss.
Das Spiel war nun mit dem Treffer Kevins endgültig entschieden und die Gäste hatten zwar noch passable Chancen auf Resultatsverbesserung aber eine Gefahr für ein Grün WEIß Deja Vu´ war an diesem Abend nie zu sehen. Im Gegenteil. Denn Herfe konnte aus 17 Metern nochmal den Ball unters Dach hämmern und Hinschi überlegt in die kurze Ecke verwandeln. Weitere Großchancen im Detail führe ich aus Gründen nicht mehr auf. Ne, Dirk
.
Mit dem 6-1 waren am Ende alle sehr gut bedient. Eintracht sowieseo und auch die SG konnte aufgrund der Leistung in weiten Teilen der Partie auch nicht ganz gegrämt vom Platz gehen. Man muss es wirklich anerkennen. Sehr schön ist zu erkennen, das Dirks Worte am Anfang der Partie Früchte getragen haben und auch Laute kein böses Wort über seine Leistung hören musste. Ein gelungener Freitagabend zur besten Fussballzeit. Wenn man nicht Nachtschicht hat.
Eintracht mit : B.Güldner- D.Meier, K. Säuberlich, A.Berzau- M.Planitzer, A.Eichler, T.Werner, C.Hinsche- M.Herfurth, D.Rubitzsch /DIE BANK !!!! S.Köhler, S.Malende, Kevin, U.Hammerschmidt
Trainer: A.Zabel + die Kiebitze Klaus Kottke und Ralf Pannier
Torfolge: 1-0 Werner, 2-0 Hinsche, 3-0 60,32m Franzl, 3-1 Gast, 4-1 Kevin GW, 5-1 Herfurth, 6-1 Hinsche
Eintracht Dessau - BW Klieken 1-3 (0-1)
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- Veröffentlicht am Freitag, 31. August 2018 12:20
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Die Nachlese zu unserem gestrigen Spiel beginnt mit einem durchaus erwähnenswerten Faktor. Ruhe. Dies bedeutet nichts anderes, als das schon früh feststand,das wir an diesem Freitagabend genügend Personal hatten. Wohltuend für alle Beteiligten. Wir konnten uns sogar den Luxus erlauben, den jüngsten Sprößling, Kevin, zu den mit 10 Mann angereisten Gästen abzugeben. Im Nachhinein wird man lesen, das es sehr unglücklich gewesen ist, aber wir sind verdammt gute Gastgeber.
Unter den letztendlich 14 Leuten befanden sich zum Anpfiff auch mit Uwe und dem etwas flachläufigen ( Zitat Eichi) Berzi wieder zwei Alternativen für verschiedenste Positionen. Demnach hatte Achim erstmal die Qual der Wahl und die ersten Minuten zeigte Eintracht durchaus gefälligen Fussball mit Abschlüssen von Dirk, Thomas und Berzi. Leider ohne Erfolg. Defensiv versuchte man den Protagonisten der Kliekener mit unseren beiden Zentralen im Zaum zu halten. Klappte dies in den ersten 20 Minuten recht ordentlich, folgte danach mit unseren vielleicht vorschnellen Wechseln in Hälfte eins eine gewisse Unordnung. Daraus resultierte die Führung nach einem Foul im Mittelfeld, dem schnellen Umschalten sowie die unglückliche Zweikampfführung und dem letzendlich freistehenden Torschützen der Kliekener. Bis dahin hatte Klieken nur eine Gelegenheit, die Bernd bravurös halten konnte. Eintracht hätte hier schon auch aufgrund des 1 Mann Mittelfeldes der tiefstehenden Gäste durchaus mehr über Aussen spielen müssen. Leider wurden Plane als auch der scheinbar fehlende "rechte Läufer der Ungarn" ( Zitat Herbert Zimmermann Endspiel 1954) schlecht oder selten bedient. Das hektische oder planlose lange Dinger auch unser Bild bis zur Pause zierten ist nicht mehr erwähnenswert. Trotzdem hatte Herfe die dickste Chance auf dem Schlappen. Dies könnte durchaus als Bewerbung für die Footballer der Wittenberg Saints gelten, denn sein Ball flog sogar über das Fangnetz als Entehelfer in einen nahgelegenen Apfelbaum eines Gartens in der Schlagbreite.
In der ruhigen Pause, vielleicht zu ruhig, wurde dann ein wenig analysiert und vom heroischen Sieg von Mosigkau gesprochen. Letzte Woche hier, letzte Woche da. Fail. Nützt nix, denn Klieken. Ja, genau Klieken war der heutige Gegner.
Halbzeit 2 begann wirklich gut. Gerade über rechts konnten sich Uwe und Christian Hinsche öfter gut in Szene setzen. Und auch David wollte seine unglückliche Aktion mit sehr guten Aktionen sowie kämpferischen Elementen vergessen machen. Im Gegensatz zu links, wo Plane merkte, wie Berzi sich in vergangen Jahren fühlte, wenn kein Ball kam. Aber wenn was kam war aber auch hier schnell Schluß, weil die gut verschiebenden Akteure der Kliekener ihren Stammesältesten Günter immer halfen. Klieken wollte nur noch Kontern und hatte Möglichkeiten, die wir aber immer noch gerade klären konnten. Irgendwann gabs einen Pfiff, nachdem scheinbar Thomas gefoult haben sollte. Ein Freistoß. Abgefälscht von David, Bernd auf dem Falschen Fuß. Tor. In your Face. Ein Schlag in die Fresse. Verdammt.
Trotzdem versuchte die Eintracht ihr Heil in der Offensive. Was auch sonst. Eine dicke Gelegenheit von Hinschi nach gutem Pass von Uwe ans Aussennetz und ein Superschuss von Tobi ans Gebälk folgten. Dann nochmal Wechsel und drückende Überlegenheit ohne nennswerte Abschlüsse. Trotzdem der nächste Kinnhaken in Form einses lupenreinen Konters über 3 Stationen. Mit der Folge, das unser Kevin sich im Rücken Sven Malendes wegstehlen konnte und die flache Hereingabe ebenso flach ins Tor zimmerte. Davon abgesehen hatte Kevin eine guten Auftritt bei den Kliekenern und war auch schnell nach dem Abpfiff weg. Er wollte sich dann keinen Anpfiff von den unsrigen holen.
Den 1-3 Ehrentreffer schoss dann Thomas, der es diesmal vorzog, nicht draufzuhämmern sondern überlegt mit der Seite aus 16 Metern den völlig falsch postierten Torhüter auszugucken. Natürlich verdient. Aber das aufopferungsvolle Spiel mit jede Menge Leidenschaft und Kampf wurde heute nur durch die Routine und Erfahrenheit der Kliekener entschieden, die scheinbar immer die richtigen Antworten parat hatten und mit der Prise Coolnes und Effektivität uns die Suppe versalzen haben. Aber wie schon erwähnt, schaffen wir es nicht vergangene Siege aus den Köpfen zu kriegen, um uns auf den neuen Gegner einzustellen. Deshalb sollte die teaminterne Analyse vom Freitag spätestens am Dienstagabend aus den Köpfen sein.
Noch was zum Schiri. Ja, Laute ist ein unauffälliger Schiedsrichter, der es uns nicht immer leicht macht und seine unglücklichen Pfiffe uns den letzten Nerv rauben. Weil vieles eben gegen uns ist. Vielleicht hat es aber auch damit zu tun, das wir Dinge von ihm erwarten, die uns helfen sollen. Eben das will er nicht und wir sollten das auch nicht tun. Denn seien wir ehrlich, ohne Schiedsrichter ists auch schlecht, weil keiner die Krawatte des Doofen tragen will. Wir sollten froh sein, das Laute uns pfeifft. Ich persönlich möchte nicht in die schlechten Fußstapfen der Stahlbauer treten und ihn vom Hof jagen. Also bitte Respekt und auch mal ein nettes Wort zu ihm.
Eintracht: B.Güldner- A.Berzau, T.Franzl, D.Meier, S.Köhler- M.Eschweiler, T.Werner, A.Eichler, U.Hammerschmidt- D.Rubitzsch, M.Herfurth / M.Planitzer, S.Malende, C.Hinsche
PS: Ein letztes Wort. Und zwar in Richtung Dirk. Für mich momentan der Akteur mit dem meisten Stress vor und nach jedem Heimspiel. Aufschliessen, kümmern um Wasser und Klamotten. Nach dem Spiel kümmern um die Kaltgetränke und das Sammeln des Geldes dafür. Wäsche sammeln und letztendlich abschließen. Persönlich kenne ich dies von zahlreichen Organisierungen verschiedenster Hallenturniere. Daran kann durchaus auch die Leistung auf dem Platz leiden, darum sollten wir helfen, so gut wie es geht. Und wenn es dann das Auf-und Abstellen der Tore ist. Ohne ewige Aufforderungen. Das muss Dirk nicht auch noch machen, oder ? Auch das kommt jetzt auf uns zu, auf dem neuen Gelände. Noch mehr WIR.
Eintracht Dessau - TSV 1894 Mosigkau 4:2 (4:1)
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- Kategorie: Spielberichte 2018
- Veröffentlicht am Samstag, 25. August 2018 10:04
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Freitag Abend, Fußballzeit.
So wie unsere Spielberichte traditionell mit dieser Einleitung beginnen, so spielen wir im August auch ziemlich regelmäßig gegen die Kicker aus Mosigkau. Um gleich mal mit den Traditionen weiter zu machen, wir hatten auch vor diesem Spiel, einer nervigen Tradition folgend, bis in den späten Freitagnachmittag hinein große Probleme, eine vollzählige Truppe zusammenzubekommen. Herfe und ich zählten durch. Es fehlen knapp 11 Mann, auf die wir im letzten Jahr noch regelmäßig zurückgreifen konnten.
Dank Tobias und Martin von Grün-Weiß reichte es dann doch für 12 Mann und schlagkräftig waren wir auch. Keine Angst, es gab keine Prügelei, Jens Richter prüfte einmal die Stabilität von Herrn Werner´s Kieferknochen. Stand jetzt lautet das Ergebnis: Stabil 
Im Hinspiel hatten wir gegen die Mosigkauer Elf noch eine herbe Schlappe hinnehmen müssen. Aber schon vor dem Spiel konnten wir uns Hoffnungen machen, dass es diesmal nicht so wird. Das Durchschnittsalter der Gegner war einfach ein anderes. Da zusätzlich noch einer der Mittelfeldmotoren nur eine Halbzeit spielte, war es wesentlich einfacher für uns als im Hinspiel.
Dazu kam ein sehr guter Spielplan. Wir standen diesmal sehr breit. Zwei richtige Außen mit Andreas E. und Kevin bzw. Chris Hinsche. Dazu ein Mittelfeld mit Dirk, der sich immer wieder fallen ließ, dazu Thomas und Martin. Die Abwehr dahinter war ebenfalls vielbeinig. Mit dieser guten Staffelung und einem disziplinierten Auftreten schafften wir es, dem Mittelfeld des Gegners kaum Raum zu geben. Alle Torchancen entstanden aus "Einladungen". Und das waren gestern Abend sehr wenige.
Unsere Offensivaktionen waren sehr planvoll. Wir spielten nur nach vorne, wenn wir einen sicheren Paß hatten. Lange Sinnlosbälle, die es der Abwehr leicht machen, wurden vermieden. Im Gegenteil, man spielte sehr oft einfach ruhig nochmal nach hinten. Dirk holte sich zwar die Bälle, aber er hatte genügend Raum, da der Gegner eben auch die Außen decken musste. So mussten die gegnerischen Abwehrspieler eigentlich nur Mike pausenlos bewachen, aber unser Mittelfeld konnte mit Anlauf kommen. Das sah teilweise echt gut aus. In Hälfte eins rückten wir auch sehr gut nach, wodurch jeder Angriff auch immer Gefahr ausstrahlte. Die Tore 1 und 2 für uns schoß Dirk. Das erste nach einem der bekannten Sololäufe gegen mehrere Gegner. Sicherer Abschluss inbegriffen. Hier kam Dirk zugute, dass er in der Ballannahme eben Platz und Zeit hatte. Das zweite Tor, No. 200 für Dirk im Trikot der Eintracht, entstand durch eine Eckenkombination: Ich bekomme die nicht mehr komplett zusammen. Sven K. kurze Ecke auf Kevin, der auf Sven Malende, der zu Thomas, der verlängert auch nochmal und irgendwie kann ihn Dirk dann reinkloppen. Sollte ich jemand vergessen oder zuviel erwähnt haben, seht es mir nach. Das war wie aufm Reißbrett, aber auch ganz schön kompliziert.
Zwischenzeitlich hatten wir den Gegner zu einem Tor eingeladen. Herr Zellner ließ sich nicht lange bitten. Aber irgendwie schockte uns das nicht. Wir behielten die Ruhe und legten vor der Halbzeit noch zweimal nach. Thomas Werner aus der Bedrängnis platziert in die lange Ecke. Dirk aus der Drehung und in allen Fällen hatte der gegnerische Torwart nicht wirklich eine Chance.
In der Halbzeitpause mussten wir mal nicht groß über Fehler diskutieren. Ist auch mal ganz schön.
Zur zweiten Hälfte hatte Dirk zu Recht angemahnt, dass wir ruhig weiterspielen sollen. Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit klappte das auch. Das war daran zu merken, dass Chris auf rechts manchmal der vorderste Spieler war. Entsprechend vergaben wir einige gute Gelegenheiten, weil aus dem Mittelfeld kaum noch jemand nachrückte. Dazu kam Pech. Grob geschätzt 10 gute Möglichkeiten, in denen wir über´s oder neben das Tor schießen oder den richtigen Zeitpunkt für den Abschluss verpassen. Mitte der zweiten Hälfte wurde dann viel gewechselt und so stand plötzlich der Schlendrian mit auf dem Feld. Bei Angriffen rückten plötzlich viel mehr Spieler auf, das Mittelfeld bot dadurch Räume an. Es ergaben sich daher noch zwei Chancen für Mosigkau. Eine nutzte man zum 2:4. Eine hielt Bernd wirklich grandios.
Schiri Laute bedankte sich für das ansehnliche Spiel und wir genossen das wohlverdiente Bierchen danach.
Bevor ich´s vergesse:
200 Tore im Trikot der Eintracht. Respekt und Glückwunsch an Dirk. Es muss keine große Runde werden. Ich denke, mit einem Bierchen ist jeder zufrieden.
Aufstellung:
Bernd - Sven K., Tobias, Jens R., Sven M. - Kevin, Thomas W., Martin, Andreas E. - Mike H., Dirk
Bank: Chris H.











