FSV Turbine Vockerode - Eintracht Dessau 4-1 (1-1)
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- Kategorie: Neuigkeiten
- Veröffentlicht am Freitag, 15. Juni 2018 10:46
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Nach 2012 führte uns mal wieder der Weg nach Vockerode. Schon damals waren die Vockeroder immer für uns ne sehr schwierige Aufgabe. Jeweils lauteten die Ergebnisse 4-1. Hier waren noch Protagonisten wie Pannier, Breitmann, Legner oder auch Wünsch in einer der jeweiligen Startelf. Lange her das Ganze also, deshalb waren auch wir alle gespannt, wie lang die Bärte der Gastgeber sein würden.
Nun gut, so lang waren sie nicht, eher haben Sie hier scheinbar noch einen Jungbrunnen. So richtig alt wird man in Vocke nicht. Ganz im Gegenteil. Will im Umkehrschluß heißen, das wir auf eine in Teilen sehr junge Truppe trafen, die sogar 2 Wechsler hatten, wir dagegen waren mit 12 Mann dabei. Erstmalig sogar mit einem "Nachwuchsspieler".
Die Turbinen liefen beim Gastgeber sofort warm und Eintracht mühte sich wie immer um ruhigen und geordenten Spielaufbau. Dennoch das der Gastgeber drückend wirkte, erspielten sie nur den optischen Vorteil. Wir hatten die erste Chance durch Kevin und einen kapitalen Pfostentreffer von Dirk, der den Rest des noch stehenden Kraftwerks am Ufer der Elbe bis in die Grundmauern erschütterte. Vocke spielte geordnet bis zum Strafraum, konnte aber an unserer tiefstehenden Abwehr nicht rütteln. Die 0-1 Führung durch Dirk glich wieder mal einer Slapstickeinlage. Der Hüne im Tor traf Dirk mit einem Abwurf oder Schuss am Kopf, Dirk sicherte den Abpraller und schob ihn lässig zur Führung ein. Dies war das Signal zum Powerstrom, der Turboschalter an der Auswechselbank der Gastgeber wurde gedrückt und schlagartig wurde die Wattzahl erhöht. Der Hamster im Laufrad war nicht mehr zu bremsen. Angriff auf Angriff rollte nun auf Bernd zu und Eintracht hatte Glück nicht schon früher einen Gegentreffer hinnehmen zu müssen. Eher im Gegenteil, denn Pech hatte Bernd mit einem von Tobi abgefälschten Schuss, der dann im Tor landete. Achim bettelte um Halbzeit und bekam Sie.
Während Vockerode seine Akkus in einem Minikernkraftwerk an der Auswechselbank auflud, entspannten sich unsere Gemüter ein wenig. Analysierten kurz unsere Lage und wollten vieles besser machen. Zu tief stehen zum Beispiel oder unsere Kontergelegenheiten, die wir fahrlässig in der ersten Hälfte versemmelten, besser ausspielen. Dieses Wagnis ging dann irgendwie in die Hose. Vocke kam mit neuen Batterien, scheinbar hatte jeder ne Solarzelle unter dem Trikot, mit voller Power aus der Pause und kippte das Ergebnnis nach 3 Minuten zur 2-1 Führung. Wir hatten bis dahin keinen Ballkontakt. Nackenschlag. Wir lösten nun unsere Ordnung auf, Tobi konnte mal nun desöfteren den Weg nach vorne antreten und hatte nach klugen Pass von Herfe nen Dicken Bolzen. Da wir Nils nun ins zentrale Mittelfeld beorderten, hatten wir zwar nach vorne mehr Anteile, standen dann in der Rückwärtsbewegung, nach vielen einfachen Ballverlusten, fast immer gegen schnelle Leute Mann gegen Mann. Vocke dominierte, trommelte wie die Duracellhässchen und liess ebenfalls klare Chancen ungenutzt. Dies können wir aber an Bernd festmachen, der in vielen 1-1 Situationen immer das Richtige machte und dem Sturmlauf als einzigster Paroli bot. Sonst wäre das Ding hier zweistellig ausgegangen. Willi rettete noch einen Kopfball nach Ecke von der Linie. Der kümmerliche Rest, mit Ausnahme der 2 Aktiven Nils und Tobi haben gespielt wie eine Flasche leer, waren fix und fertig. Normal. Letzendlich kam Vocke noch zu zwei weiteren Toren, die fast geschenkt waren. Wieder eines aus spitzem Winkel, abgefälscht in Handhöhe von Eichi, durch eine Lücke, die Gibraltar als Meerenge Konkurrenz machen könnte. Hier waren Berzi und Bernd in den Rollen Afrika und Europa mehr als oscarverdächtig. An das Vierte kann ich mich gar nicht mehr erinnern, was auch letztendlich egal sein dürfte.
Eintracht verlor verdient gegen einen übermächtigen Gegner, der uns spielerisch, körperlich als auch läuferisch mindestens 2 Klassen überlegen war. Konnten wir uns noch durch die tiefstehende Taktik der ersten Hälfte in die Halbzeit retten, hatten wir mit der Umsetzung der taktischen Neuausrichtung nach der Pause mal voll ins Klo gegriffen. Wir hatten auch konditionell nichts mehr zuzusetzen und zeigt einmal mehr, das wir über die Rolle einer Altherrenmannschaft nicht mehr rauskommen. In allen Lagen. Bernd heute wieder Klassenbester. Danach reihen sich aufgrund ihrer läuferischen aufopferungsvollen Aktivitäten, Nils und Tobi ( zähneknirschend
) ein.Trotzdem einen großen Dank an alle.
Einen neuen Stromanbieter benötigen: B.Güldner- S.Miltz, T.Franzl, A.Wille, A.Berzau (der besonders)- M.Planitzer, K.Säuberlich, A.Eichler, N.Schulschenk- M.Herfurth, D.Rubitzsch / M.Eschweiler
Tor: Dirk Rubitzsch
PS: Wie kurz angemerkt, kommen wir aus der Rolle einer Freizeitaltherrentruppe nicht mehr heraus. Bundesliga werden wir nicht mehr spielen. Das heißt, das wir uns es einfach nicht leisten können, in irgendeiner Art Spieler auf dem Spielfeld und sei es beim Training so fertigzumachen, das sie uns verlassen. Mal so drüber nachdenken, wer uns so die letzten Monate oder auch Wochen nicht mehr mit dem körperlichen Einsatz unterstützt. Für viele rückt der Sport durch erhöhten Arbeitseinsatz und/oder Familie noch mehr ins hintere Glied. Das müssen wir leider aktzeptieren und gerade deshalb heißt es in dieser Umbruchzeit den Zusammenhalt zu stärken. Amen.
Germania 08 Roßlau - Eintracht Dessau 1:0 (0:0)
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- Kategorie: Spielberichte 2018
- Veröffentlicht am Samstag, 02. Juni 2018 09:27
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Freitagabend, Fußballzeit.
Woche 3 im Schichtkarusell für die Angestellten der Keksbude und Spätschichtwoche für die Spieler des Arbeitgebers, der einen großen Teil unserer Mannschaft beschäfitgt bzw. mal beschäftigt hat.
Ergo machte man sich letzten Freitag schon ein bisschen Sorgen, wieviele Mitspieler wir uns beim Gegner borgen müssen. Im Whatsapp Marathon ging es diese Woche aber eher um das zu erwartende Wetter. Wir traten letztendlich mit 13 Mann an. Andreas und Thomas hatten ihre Schicht getauscht, Plane war trotz Rundreise mit dem Fahrrad von Rodleben über Dessau nach Roßlau auch pünktlich vor Ort. Dazu kam Knäcke, der sein Comeback gab. So wie jede Saison mindestens einmal. Und hier sieht man, was Erfahrung ausmacht, er spielte auf so ziemlich jeder Position im Verlaufe des Spiels, aber immer ohne Fehl und Tadel.
Der Gegner konnte öfter wechseln und war auch, wie immer, lauffreudig angetreten. Zumindest galt das für Mittelfeld und Angriff. Aber schon in den ersten Minuten merkte man, dass wir uns nicht verstecken brauchten. Die Abwehr stand sicher und so konnten wir immer wieder gute Aktionen nach vorne starten. Wir spielten fast komplett ohne lange Bälle. Jeder riss sich am Riemen. Bis kurz vor Abpfiff war es ein regelrecht mucksmäuschenstilles Spiel, was die Meckerei angeht.
Betrachtet man das ganze Spiel, hatten wir auch die wesentlich besseren Chancen. Dirk in Hälfte eins nach einer Ecke. Thomas Werner ebenfalls in Hälfte eins nach einer Flanke per Kopf von David. Hier wollte es Thomas wieder besonders schön machen und per Fallrückzieher treffen. Aber er traf den Ball eben nicht.
Der Gegner spielte zwar sehr planvoll und dynamisch nach vorn, aber wir waren sehr gut gestaffelt und konnten alle Situationen im Strafraum klären.
In Hälfte zwei wurde der Gegner zielstrebiger und wir hatten mehr auszustehen. Aber irgendwie klärten wir immer den Ball. Mal, weil wir gut unterstützen und der dritte Mann eben doch einer zuviel war beim Dribbling. Mal weil wir in der Mitte immer mindestens einen Mann frei hatten, der in Ruhe köpfen oder wegschlagen konnte. Und mal, weil auch Bernd gestern wieder einen Sahnetag hatte. Egal, ob zwei Modellathleten auf ihn zustürmten und er quasi durch sie durchrannte, um den Ball zu sichern, oder ob er den obligatorischen Torversuch von Willi wieder wie ein Weltklassemann noch um den Pfosten lenkte.
Unsere 2 Torchancen in Hälfte zwei, die wir beim Pausentee geplant und vorausberechnet hatten, kamen auch. Andreas E. erkämpft sich im Mittelfeld den Ball. Schätzt ein, wie schnell Thomas W. noch laufen kann und spielt den Ball wirklich perfekt zwischen drei Leuten durch. Thomas kann genau in die Lücke laufen und steht plötzlich im Strafraum, halblinks, eigentlich perfekt. Aber er trifft den Ball nicht richtig und der Torwart pariert mit dem Fuß. Der anschließende Kopfball beim Nachsetzen geht auch drüber. Die zweite Megachance hatte Plane. Der war aufgrund seiner 20+x Extrakilometer mit dem Rad und in Arbeitsklamotten eigentlich zur Hälfte schon völlig platt. Aber in einer Phase der Roßlauer Unsicherheit erkämpft er sich den Ball und zieht vom Strafraumeck ab. Leider pariert der Keeper diesen Ball. Der Zeitpunkt wäre perfekt gewesen.
So kam was kommen mußte. Roßlau bekommt einen "fragwürdigen" Freistoß am Strafraumeck und schießt nicht, sondern spielt in den 16er. Der Ballführende nimmt das im Weg stehende Bein dankend an und fällt wie vom Blitz getroffen. Dabei war die Gewitterwolke an der Elbe hängen geblieben. Hier regten wir uns mal richtig auf. Bis zum Spielende. Aber diese Situation trainiert man wahrscheinlich in jeder Herrenmannschaft. Den Elfer hätte man auch gepfiffen, wenn kein Körperkontakt da gewesen wäre.
Einen gut vorgetragenen Angriff hatten wir noch. Aber das Spiel endete unverdient 1:0 für Roßlau.
Fazit:
Eine geschlossene Mannschaftsleistung. Trotz fieser klimatischer Bedingungen und aufgrund des Ausfalls von Herfe auch schwierigen personellen Voraussetzungen haben wir uns extrem teuer verkauft. Mit etwas Glück gehen wir als Sieger vom Platz. Man hat gesehen, wie viel Spaß es allen macht, wenn man sich gegenseitig unterstützt und mit Sinn und Verstand spielt. Das waren jetzt 3 Spiele am Stück, denen man als Zuschauer sicher was abgewinnen konnte. Nächste Woche ist erstmal frei. Zeit für die angeschlagenen Spieler, sich mal auszukurieren und Kraft zu tanken.
Bis in 14 Tagen. Schönes Wochenende allen Spielern und Fans der Eintracht.
Startaufstellung:
Bernd - David, Andreas W., Sven Miltz, Knäcke - Sven K., Andreas E., Thomas W., Eschi - Herfe, Dirk
Bank: Nils, Plane
SG Empor Waldersee - Eintracht Dessau 0:8 (0:2)
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- Veröffentlicht am Samstag, 26. Mai 2018 09:56
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Freitagabend, Fußballzeit.
So hieß es in dieser Saison schon 8 mal. Eine Konstante war immer gegeben. Vor jedem Spiel ging es recht lange hin und her, wer denn nun alles mitspielt. In einigen Spielen half uns unser neuer Heimatverein GW Dessau aus, wir hatten aber auch schon Unterstützung von Seiten des Gegners. Teils waren es sehr gute Spiele mit überraschenden Ergebnissen. Teils Grottenkicks mit unnötigen Niederlagen.
Und da komme ich auch schon zur zweiten und dritten Konstante, die es zum Glück seit gestern beide nicht mehr gibt. Bis gestern hatten wir keines unserer Spiele zu Null bestritten. Und bei keinem Spiel waren wir bisher als Sieger vom Platz gegangen.
Man durfte es schon in Walternienburg vermuten, aber es sieht so aus, als wäre der sprichwörtliche Knoten geplatzt.
Zum gestrigen Spiel in Waldersee fanden sich dann auch, da man endlich den Bock umstoßen wollte, unfassbare Massen an willigen und hochmotivierten Fußballern noch dazu pünktlich ein. Ja, lieber Leser, das ist hier keine Zeitungsente, wir waren mit 16 Mann vor Ort. Aufgrund der vielen Namensgleichheiten musste Nils Hoyer sich nicht umziehen. Sven und Sven ist schon manchmal schwer. Dazu noch Thomas und Thomas. Nils und Nils wäre zuviel gewesen.
Vor dem Spiel wurde eifrig geknobelt, wie und vor allem mit wem wir denn nun spielen. Wir entschieden uns für ein taktisch wohl durchdachtes und vor allem hoch professionelles 4-5-1. Aufgrund des Überangebots an Mittelfeldspielern war das quasi die sinnvollste Lösung. Auch wenn wir die vorgegebene Marschroute mit 2 Leuten auf der 6 nur in der Theorie so umgesetzt haben, war das doch eine gute Wahl. Der Gegner hatte im Mittelfeld nicht viel zu lachen.
In der ersten hitzebedingten Trinkpause brachte es Nils Hoyer auf den Punkt: Überlegen.
Das waren wir das ganze Spiel. Entsprechend hatten wir unzählige Torchancen und sehr gute Spielzüge. Durch regelmäßige Wechsel kam zwar immer kurz Unordnung rein, aber wir konnten das Tempo so die ganze Zeit hoch halten.
Ich hoffe, ich gebe die Tore richtig wieder (vor allem 5-8):
1.Halbzeit
1:0 Dirk mit dem Knie nach einer Ecke, die eigentlich vorher irgendjemand mit dem Kopf nehmen sollte
2:0 Thomas E. nachdem der Torwart einen Schuss von Plane nicht festhalten kann
2.Halbzeit
3:0 Plane per Elfmeter, nachdem Thomas W. im Strafraum gefällt wird.
4:0 Herfe nach der zweiten Trinkpause. Herfe hatte sich hinter einem Spieler versteckt und den Ball direkt nach dem Wiederanpfiff im Strafraum gemopst
5:0 Herfe nach Querpaß Andy Hänsch, halber Assist Andreas E.
6:0 Plane mit Tunnel, nachdem ein Paß von Sven Miltz (Assist) durch die ganze Hälfte rollt und keiner ihn haben möchte
7:0 Thomas Werner umkurvt den Torwart
8:0 Andy Hänsch am langen Pfosten nachdem Plane einen 40 Meter Paß von Sven Köhler noch erläuft
Nach dem geklauten Ball zum 4:0 war der Drops gelutscht. Ohne die cleveren Abseitsfallen und mit etwas mehr Glück und Können (z.B. beim Schreiber) wären noch mehr Tore möglich gewesen. Die Trinkpausen kamen in beiden Halbzeiten genau richtig, da wir den einziehenden Schlendrian hier wieder vertreiben konnten.
Herauszuheben sind, obwohl das bei dieser geschlossenen Mannschaftsleistung fast unfair ist:
Bernd, weil er trotz einer Zerrung knapp oberhalb des Knies spielte und die einzige wirkliche Torchance durch Willi bravourös zunichte machte
Tobi, weil er im gesamten Spiel hellwach war und trotz der gewohnt tauben Ohren im Mittelfeld immer wieder ordnete und die wenige langen Bälle souverän ablief.
Fazit:
Hier kommt kurz der Mahner und Erinnerer zu Wort. Wir müssen uns solche Spiele, egal wie das Ergebnis nachher ist, immer neu erarbeiten. Wir haben schon einige gute Spiele gemacht. Auf die folgte immer ein Grottenkick. Daher können wir uns bis Donnerstag über das Ergebnis freuen. Im nächsten Spiel bekommen wir dafür aber nichts geschenkt.
P.S.
Ich hätte es beinahe vergessen. Eines der Tore haben wir dem frischen Wind Eschi zu verdanken. Ich glaube der Paß auf Thomas W. vorm Elfmeter war von ihm. 
Aufstellung:
Bernd G. - Sven K., Willi, Tobias, Berzi - Dirk, Andreas E., Andy, Thomas E., Thomas W. - Herfe
Bank: Plane, Nils, Eschi, Sven M.
Walternienburger SV - Eintracht Dessau 3-3 (1-1)
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- Veröffentlicht am Freitag, 18. Mai 2018 13:56
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Die Eintracht ging wieder auf Reise. Im Gegensatz zu den Saisonabschlüssen einiger Bundesligavereine und weiteren Clubs aus ganz Deutschland nicht nach Mallorca sondern nach Walternienburg. Ja, klar weit, sehr weit und gefühlt noch weiter durch die zahlreichen Baustellen. So bekommt man aber durch Umwegen die Gelegenheit zu einer Dorfrundfahrt durch Töpper. Also Töppen eingepannt und ab. Das sportliche Ziel war klar...keine weitere Niederlage.
Dieses ehrenhafte und fast aussichstlose Unterfangen ist immer noch dem personellen Untergangsszenario geweiht. Ja, jeder Spielbericht immer wieder die gleiche Leier. Is nun aber so. Somit fuhren 9 Leute inklusive Trainer per Auto nach Hinterzerbst. Der Doktor mit dem Rad. Wahnsinn.
Zur Heimelf, wieder nur die Walters genannt, gesellten sich fast 20 Leute aus der 1. & 2. Mannschaft. Da der Schreiber nach 2 Laufeinheiten gefrustet tieftraurig den Platz verlassen musste, hatte Achim noch 3 Walter´s eingespannt. Somit blieb nur noch Eschi als Backup übrig, der Einsatz von Herfe war ebenfalls auf des Messers Schneide.
Zum Spiel: Aufgrund der 3 Leute war es in Halbzeit 1 ein Spiel auf Augenhöhe mit einem besseren Auftakt von uns. Die erste Viertelstunde dominierten Kurzpassspiel vom allerfeinsten. Wir hatten 3 Abschlüsse zu verzeichnen, die aber alle in der 5km weit entfernten Elbe gelandet sind. Hamburg darf sich freuen. Walter kam aber nach und nach besser zurecht und führte nach 20 Minuten standesgemäß. Zuvor eine vielleicht knappe Abseitsposition. Ein weiterer Alutreffer vom Gastgeber, aber sonst nichts weltbewegendes. Ursache dafür, das sehr gute Zusammenspiel der Abwehr um Eichi und Sven unsererseits sowie die Tatsache das der lauffreudige Thomas Elste im Mittelfeld mit dem David, der in seiner Spielweise unserem Spanier Ibor sehr ähnelte, phantastische Unterstützung hatte. Mit dem Pausenpfiff erlöste Dirk nach klugem Pass von Herfe alle Gästefans zum Ausgleich.
In der Pause gabs sogar mal kluge Tipps von den Walters, was so taktische Dinge anbetrfft. Die wollten uns also wirklich helfen, das Ding positiv für uns zu gestalten.Ehrenmänner. Wahnsinn.
Nach Wiederanpfiff setzte sich das wirklich ansehende Spiel von beiden Seiten fort. Die favorisierten Gastgeber setzten nochmal ein zwei Schippchen drauf, wir hatten aber dann gute Schüsse zu verzeichnen. Pfosten vom Doc, Latte vom Mucki. Nach ner Ecki von uns dann aber ein Megakonter mit sehr gutem Lauf-und Passspiel. 2-1 für Walter. Sollte es jetzt den Geordeneten Leistungsabfall geben? Nein. Pass von David Walter auf Thomas Elste. Ausgleich. Zorn der Heimfans auf eben diesen David, der mehr und mehr die Kontrolle im Mittelfeld übernahm und schon angemahnt wurde. Im Gegenzug das 3-2. Hier war die rechte Seite nun desöfteren unterbesetzt. Der schnelle Linksaussen hatte keine Mühe sich bis zur Grundlinie vorzuarbeiten, streffes Ding in die Mitte, Meier David will klären, Eigentor. Aber auch wir prüften den gegnerischen Torwart öfters. Er zeigte bei einigen Schüssen von Dirk, Herfe und Thomas seine ganze Klasse. Sein Gegenüber Bernd hatte ebenfalls Möglichkeiten sich auszuzeichnen. Nachdem David Walter seine durch seinen Trainer angeordnete Pause nehmen musste und er sich seine Auszeit auf 2 Minuten verkürzte, kamen wir durch Dirk zum 3-3 Ausgleich. Laaaaaaanger Einwurf von David, Gewühle und Gerangel im Strafraum. Dirk staubtrocken, drin. Wahnsinn. Nach 60 Minuten war dann so die Luft raus bei beiden. Nun häuften sich Fehlpässe und Ungenauigkeiten. Aber wir hatten durch Dirk ne Megachance und auch Thomas alleine in weiter Flur vorm Torhüter ein Megaei. Mit diesem wurde das Spiel dann abgepfiffen. Beide Teams hatten sich ihr für Spiel mit einem sehenswerten Remis belohnt.
Ein wirklich guter Auftritt von uns, bescheinigt auch durch die Walters, beendete unsere Niederlagenserie. Dem steht eben immer noch kein Sieg gegenüber. Weiterhin ist es das inzwischen 4. Spiel, auf dem wir auf Hilfe eines anderen Teams angewiesen sind. In welcher Form auch immer. Das ist absolut unbefriedigend und trotzdem bin ich echt stolz wie die übrigen Jungs, die dann da sind, dies immer wieder händeln.
Auch das Umfeld mit den freundlichen Gastgebern und einem perfekten Rasen (!!!) machten diesen Abend richtig rund.
Danke an : B. Güldner- D.Meier, S.Miltz, A.Eichler, L. Janusik- Mukki Walter, David Walter, Thomas Elste, Thomas Walter- D.Rubitzsch, M.Herfurth
Tore: 1-0 Walter, 1-1 Rubitzsch (Herfe), 2-1 Walter, 2-2 Elste( D.Walter), 3-2 Walter, 3-3 Rubitzsch
Eintracht Dessau - Steutz - Leps 1:2 (1:1)
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- Veröffentlicht am Samstag, 12. Mai 2018 09:50
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Freitagabend, Fußballzeit.
So hat es sich bei uns in den letzten Jahren eingebürgert. Viele von uns richten ihre Wochenendplanung an unseren Spieltagen aus. In den letzten Wochen hatte sich das Bild etwas verändert. Man hatte fast den Eindruck, dass wir trotz Wechsel zu einem Verein mit zusätzlichen Kräften trotzdem immer weniger werden.
Krönung des Ganzen: Mittwoch zum Training trinken die 6 Mann nur jeder ein Bier und gehen dann wieder nach Hause.
Am gestrigen Freitabend wollten wir die "rote Laterne" oder die Seuche, die wir seit Saisonbeginn mit uns rumtragen, endlich loswerden.
Auch wenn wir die ersten Spiele sehr gute Ansätze gezeigt haben und so gegen Stahlbau und Klieken ohne niederlage blieben, so fehlt uns eben noch der erste Saisonsieg.
Unterstützt von Sven Pannicke, der aufgrund einer rekordverdächtigen Strafe aktuell nicht für GW spielt, starteten wir verheißungsvoll. Immer im Hinterkopf, dass ich einen sachlichen Bericht schreiben möchte: wir hatten zirka 1000 Torchancen. Vielleicht auch nur 10, aber auf jeden Fall gingen wir aus diesem massiven Powerplay nur mit 1:0 in Führung. Der Doc dribbelt durch die komplette Hälfte und schießt quasi Dirk von schräg hinten an. Mit zweiter Bande in Form des gegnerischen Torhüters war der Ball dann drin.
Der Gegner, mit 20 Mann und Fans angereist, reagierte und wechselte 2 der 4 Stürmer aus. Dafür ein Mittelfeld ein. Aber es lag nicht daran, dass Steutz plötzlich agiler war. Es lag wie immer an unserer unerklärlichen, plötzlich auftretenden Unsicherheit. Gepaart mit der lautstark vorgetragenen Unzufriedenheit darüber.
Hier kommt ein Hinweis, der von Eschi stammen könnte.
"Wenn wir keine Fehler machen würden, könnten wir Bundesliga spielen."
Meine Meinung dazu: Wenn jeder sich nur darauf konzentrieren würde, seinen Beitrag zum Spiel zu leisten und dem Nebenmann verbal und körperlich zu helfen, würden wir in solchen Hühnerhaufen Minuten nicht immer noch an der Abwärtsspirale drehen.
Die Einleitung der o.g. Chaos Minuten blieb dem Schreiberling vorbehalten. Ein Paß wie letzte Woche Berzi auf den nicht darauf vorbereiteten Willi. Danach wird zwar gemeinsam geklärt, aber es war der Startschuss für Angriffe des Gegners, die immer nur ganz knapp ohne Tor endeten.
Der Ausgleich fiel nach einer abgerutschten Flanke, die sich im Stile einer Bogenlampe.......[kotz]. Wie das manchmal so ist. Machst du aus den vielen Chancen vorne kein Tor, bekommst du eben hinten eine Graupe.
Hälfte eins ist damit erzählt.
In der zweiten Hälfte ging es munter hin und her. Beide Seiten hatten viele Torchancen. Steutz spielte aus meiner Sicht wesentlich abgeklärter. Das lag sicher auch daran, dass sie pausenlos wechselten und auch mal verschnaufen konnten. Unsere Chancen wurden leider nicht genutzt und so war es wieder Bernd vorbehalten, den letzten Treffer vorzubereiten. Nach einer Parade, die nur er und der gegnerische Stürmer als solche erkannten (Bernd war wohl angeblich mit den Fingerkuppen dran), entschied Bernd auf Ecke.
Hier durfte der Schreiberling dann wieder unglücklich verlängern und am langen Pfosten steht natürlich jemand, der den Ball reindrückt.
Wieder kein Sieg und vor allem wieder eine Führung hergegeben.
Nächsten Freitag können wir mal auswärts spielen, vielleicht sind wir da erfolgreicher.
Aufstellung:
Bernd - David, Andreas E., Willi, Christian - Sven M. , Sven P. , Thomas E., Sven K. - Herfe, Dirk
Bank: Eschi, Sven M.












