Grün Weiß Dessau - Eintracht Dessau 1-3 ( 0-0)
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- Veröffentlicht am Freitag, 10. August 2018 11:02
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Ein historischer Tag und ein historisches Spiel lag an diesm Fussbalfreitag vor uns. Das letzte Derby im Gewerbegebiet Mitte. Das letzte Aufeinandertreffen im Sinne eines Derbys zweier ehemaliger Mannschaften, die so nah aneinander liegen wie ähnlich die Teams aus Liverpool und Everton. Mann, das waren Schlachten. Auch in der Bogenlampen eine nicht unwesentliche Rolle gespielt haben. Letztens erst beim Hinspiel. Wißt ihr noch? 3-0 geführt, 3-5 verloren. Es tut immer noch weh. Aber ein Ende ist auch ein Anfang. Nämlich die vernünftige Fusion beider Teams. Aus Rivalität wurde friedliche Annäherung bis hin zur Hochzeit. Aber bei aller Liebe sollte erstmal die furchtbare Schmach des Hinspiels wettgemacht werden.
Achim hatte auch dank der Gastgeber mit Pascal Bader und Thomas Geyer zwei Spieler bekommen. Somit hatten wir 3 Wechsler. Eintracht hatte in der ersten Hälfte die optische Überlegenheit, ohne jedoch sich gute Chancen herauszuspielen. Beide Teams agierten sehr nervös und hatten mit Kumpel Fehlpass immer nen Freund oder Feind auf der jeweiligen Seite. Leider war aber auch von draussen wieder zu erkennen, das wir gerade im Rückwärtsgang große Schwächen offenbarten. Grund auch die Positionstreue, wenn z.B. ein Sechser Mittelstürmer spielt, muss sich auch einer mal fallen lassen, um seine Aufgaben zu übernehmen. Fremdwort. Oder schön gesagt, Torgeilheit. Zu Lasten der Defensive um Tobi, der öfters wieder im Eins gegen eins retten musste. Oder Bernd , der in 2 kritischen Situationen cool stehen blieb. Die einzigste Chance durch Dirk in HZ 1 möchte ich aber nicht unterschlagen. Ach ja und Flanken können wir auch, nur das niemand in der Zentrale ist..oder wenige. Vor der Halbzeit gabs leider ne unschöne Aktion. Yami Schneider, der auch schon die Töppen für die Eintracht geschnürrt hatte, verletzte sich auf Seiten der Gastgeber schwer. Die Pause verlängerte sich dann ein wenig.
Diese wurde auf Seiten der Eintracht gut genutzt. Trotzdessen, das Grün Weiß aus dem Nichts in Führung ging. Bei dieser Aktion verletzte sich nun unser Bernd und musste mit muskulären Problemen raus und Stacki ging ins Tor. Wieder Umstellung, wieder Chaos bei der Einhaltung der Positionen, wie schon in Halbzeit 1. Trotzdem schaffte es die Eintracht den Spieß umzudrehen.Thema Willen. Tobi konnte nun mit einigen Offensivaktionen die Spieler gut einsetzen und 2x für Dirk und Thomas Werner auflegen. Zwischendurch legte der agile Thomas Elste nach. Nun wurde das Spiel, was optisch schon überlegen geführt wurde, auch mit den nötigen Zahlen entschieden. Mehr Torschüsse, mehr Ecken, mehr überspielte Gegner. Das ganze Repertoire an Zahlenspielchen führte die Eintracht an.
Am Ende wurde diese historische Derby leider mit 2 Verletzten von Laute beendet. Beiden Spielern wünschen wir aufs herzlichste baldige Genesung. Glückwünsche gehen auch an die vergessenen Sommergeburtstagskinder Axel Winter und Sven Köhler.
Das Team des letzten Derby´s: B.Güldner- S.Köhler, T.Franzl, D.Meier, L.Janussek-T.Werner, T.Elste, A.Eichler, Y.Yanico- M.Herfurth, D.Rubitzsch / P.Bader, T.Geyer, M.Planitzer- Coach: Achim Zabel
weiterhin Mutzel, Klaus, Svenni und Berzi
Tore: 1-1 D.Rubitzsch, 1-2 T.Elste, 1-3 T.Werner
Allerdings wurde für mich das Spiel von einer traurigen Nachricht überschattet. Unser ehemaliger Spieler Uwe Wanie, der beinharte Knochenbrecher ist an Leukämie erkrankt. Hier wünschen, auch ich denke, WIR ALLE unserem Uwe nur das Beste. Vielleicht mit ner Geste, vielleicht aber auch mit einer einfachen Typisierung bei der DKMS oder der DSD.ES ist so einfach. Freunde, Fussball ist viel-aber nicht alles.
Stahlbau Dessau - Eintracht Dessau 7:1 (3:0)
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- Kategorie: Spielberichte 2018
- Veröffentlicht am Samstag, 04. August 2018 08:38
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Freitagabend, Fußballzeit.
Eigentlich wollte ich den Spielbericht irgendwie anders beginnen lassen, aber Maggi Merker zitierte eben diese Anfangszeile unserer auch beim Gegner sehr beliebten Spielberichte und so möchte ich nicht mit dieser Tradition brechen.
Ja, gestern Abend war es wieder soweit.
Klärchen, die schon seit Wochen für teils unsportliche Verhältnisse auf dem Platz sorgt, hatte auch gestern Abend gegen unsere Freunde von Stahlbau wieder kräftig am Thermostat gedreht. Im Schatten war´s ganz okay, aber der war nur in der Nähe der Wechselbänke. Da die bei uns anfangs leer war, hatte nur Achim etwas davon. Alle anderen entschlossen sich, die Erwärmung durch die Sonne erledigen zu lassen.
Anfängerfehler. Erwärmung dient eben auch dazu, sich mental auf die bevorstehende Abwehrschlacht einzustellen. Mit allem Zipp und Zapp. Zum Beispiel sollte man auch den ordnungsgemäßen Sitz der Kleidung und des Schuhwerks prüfen. Der zentrale Abwehrspieler (ich) tat dies nicht und so könnte ich mich jetzt die nächsten 1000 Jahre in den immer wieder neu aufgefrischten Zusammenschnitten der peinlichsten Momente des Fußballs im Fernsehen betrachten. Wenn wir denn höherklassig spielen würden oder jemand diesen Quatsch auf Zelluloid gebannt hätte. Und das war auch schon das Positive aus meiner Sicht zum gestrigen Abend. Das regelmäßige Aufwärmen dieser Szene bleibt mir erspart.
Die angesprochene Szene ist kurz erklärt. Gefühlte 1 Minute nach Anpfiff bekommt Kevin zentral vor dem 16er den Ball. Spielt ihn nach links auf mich. Eigentlich genug Platz, um sich notfalls nochmal die Schuhe zuzubinden. Stattdessen verheddert sich der rechte Schuhstollen im Schnürsenkel des linkes Schuhs. Eigentlich versteckt man den Schnürsenkel im Schuh oder hinter irgendwelchen Laschen etc. Adi Dassler hat sich schon was dabei gedacht, die Schuhe so zu basteln. Naja egal. Auf jeden Fall lande ich auf der Fresse. Der Stürmer nimmt den Ball. Rennt Richtung Tor und Kevin blockt. Leider trudelt der Ball dadurch in einer Bogenlampe genau in die kurze Ecke.
Wenn so etwas passiert, kann man sich jede Vorbesprechung und Taktiken ersparen. Sorry.
Danach war aus meiner Sicht rückwirkend der Drops gelutscht. Wir fanden irgendwie nicht in die Partie. Stahlbau spielte in der Zentrale extrem kontrolliert. Eigentlich liegt uns so etwas, wenn der Gegner sichere Pässe spielen möchte. Wenn er allerdings immer 2-3 Mann zum Anspielen hat und diese bei der Ballannahme keinen Streß bekommen, wird es einfach zu leicht.
Der mangelhaften Chancenverwertung seitens Stahlbau haben wir es zu verdanken, dass wir in Hälfte eins nur 2 weitere Tore kassierten. Die Temperaturen und die geringe Gegenwehr zehren eben auch beim Gegner an der Körperspannung.
Einzig lobenswert in Hälfte eins: Klaus. Unsere masurische Allzweckwaffe, die sich aufgrund seines mittlerweile fast biblischen Alters langsam etwas rar macht und ziert, holte kurzerhand die Klamotten aus dem Auto und spielte eine Hälfte mit. Bravo und Danke Klaus. Wir waren nämlich mal wieder nur genau 11. Mit Klaus.
Hälfte zwei begann mit einigen Umstellungen. Der Gegner pumpte uns zwei Spieler. Micha für die linke Verteidigerposition und den zweiten Namen habe ich leider vergessen. Beide machten ihre Sache gut. Wir standen näher an den Männern, trotzdem konnte Stahlbau schalten und walten, wie es ihnen gefiel. Mitte der zweiten Hälfte, Stahlbau hatte noch zweimal eingenetzt, ergaben sich dann die ersten Chancen für uns. Beim Gegner blieb man jetzt auch mal vorne stehen. Wodurch die Räume im Mittelfeld für gute Ballstaffetten offen waren. Thomas Werner hätte uns zu diesem Zeitpunkt wieder an´s Unentschieden heranführen können. Er ließ mindestens 3 Großchancen liegen. Mit den kleineren Gelegenheiten aus Hälfte eins wäre Kosmetik möglich gewesen. Objektiv betrachtet, spielten wir am Limit und bei Stahlbau hatte man das Gefühl, dass die den Cruising Modus gefunden hatten. Insofern ist das nur Arithmetik, Stahlbau hätte sicher auch wieder hochschalten und nachlegen können.
Nach zwei weiteren Toren durch Stahlbau glückte uns dann endlich auch der Ehrentreffer. Sven Köhler passt diagonal in die Mitte. Erst sah es so aus, als wollte er Thomas Werner erreichen. Dann wäre der Paß grottenschlecht gewesen. Aber er war für den weiter hinten stehenden Dirk gedacht. Der nutzte die Konfusion zwischen Sascha und Ronny von Stahlbau und lief 10 Sekunden vor Abpfiff mit Ball in´s gegnerische Tor.
Vielen Dank an die 11 Eintrachtler, die sich diesen Sommerkick angetan haben.
Vielen Dank auch an Stahlbau für das faire Spiel und die 2 Spieler für Hälfte 2. Bei der Hitze keine Selbstverständlichkeit, dass man auf eigene Wechsel verzichtet.
Gute Besserung noch für Mike, der Mitte der ersten Hälfte wegen Knieproblemen das Feld verlassen musste.
Aufstellung:
Bernd G. - Sven M., Andreas E., Kevin, Lothar J. - Sven K., Thomas E., Thomas W., Dirk R. - Mike H., Klaus
Bank: Schatten
FSV Trinum - Eintracht Dessau 1-1 (0-1)
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- Veröffentlicht am Freitag, 13. Juli 2018 11:48
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Am gestrigen Freitagabend erkämpfte sich die Eintracht bei schwül warmen Temperaturen ein 1-1 in Trinum. Ja, in Trinum. Grund. Die Überschneidung mit dem Spielplan der GW, die ihrerseits in der Brachmeierei gegen Quellendorf mit 3-7 unterlagen. Vorausgegangen war bei unserem Spiel aber die Sorge, ob Trinum personell überhaupt ordentlich aufgestellt sei. Ja, sie waren es-wir nicht. Insgesamt fehlten durch verdienten Urlaub und der lästigen Arbeit 11 Spieler. Wahnsinn. Warum tun wir uns so schwer mit Absagen?
Trotzdem kamen somit dankenswerter Weise neben dem Pressefuzzi auch noch der isländische Wikinger Sigurd Supersprintsson sowie die beiden Trinumer Stefan und Rüdiger bei den Gästen zum Einsatz. Sven Malende kam als notorischer Zuspätkommer
aber auch noch fast pünktlich auf die kleine nette Anlage.
Wir begannen daher noch in Unterzahl in einer einfachen 4-4-1 Aufstellung, die aber flexibel öfters im Laufe der ersten Hälfte in ein 5-3-1 oder später 5-3-2 hin und her wechselte. Klar das Trinum im deutschen Ballbesitzfussball die Oberhand hatte und Eintracht sich mit Kevin und eben Stefan in der zentralen Abwehrreihe auch erstmal finden musste. Herfe war erstmal vorne auf sich allein gestellt.
Trotz allem das Trinum drückte und Eintracht in eins zwei Situationen auch noch Glück hatte, gefiel gerade das Umschaltspiel über den Wikinger, den Peruaner und Herfe desöfteren. Hier halfen lange Bälle aus der Verteidungslinie um die hochstehende Gastgeberelf desöfteren zu überlisten. So gelang eben auch Yosh der Führungstreffer. Langer schmerzhafter Diagonalpass von Berzi ,wo Yosh und Sigurd völlig blank standen. Yosh letztendlich trocken ins Netz genagelt. Weitere Kontermöglichkeiten mit ein wenig mehr Ruhe und Übersicht hätten noch mehr Gefahr bringen können. Letztendlich hatte Eintracht den Trinumern schön erstmal die Suppe mit dem zur Zeit modernen Antifussball versalzen.
Nach der Pause das obligatorische Stelldichein des Chaosungeheuers. Disziplin und Eintracht waren jetzt nicht mehr harmonisch abgestimmt und nun gings seitens der Gastgeber mit aller Kanone nach vorne. gerne über ihre rechte Seite, wo Berzi mehrmals allein stand und den jüngsten Gegenspieler gegenüber gestellt bekam.Stress pur. Der Füllfederhalter wackelte zusehends. Wir hatten aber weiterhin gute Kontergelegenheiten, aber wie schon erwähnt Ruhe, Hektik und fehlende Übersicht beim letzten Zuspiel fehlten einfach. Trinum kam dann auch eigentlich nur per Zufall zum Ausgleich. Ein aus der Not heraus getippter Vertikalpass in unsere Schnittstelle kam eben nur durch viel Glück zu einem Stürmer, der dann den Ball unters Dach von Bernds Garage hämmerte.
Gut bitter, aber auch irgendwie verdient. Danach ordnete sich Eintracht wieder, trotzdessen, das einige sich nun mehr oder weniger noch auf den Beinen halten konnten. Wir kamen wieder ins Spiel zurück, Bernd braucht nicht viele Bälle halten und wenn, war er sehr sicher heute. Berzi bekam desöfteren auf die Socken und konnte gleichmal ein wenig an der Uhr drehen. Obs verdient gewesen wäre oder nicht, kann man sich streiten-aber wenn Herfe einen der langen Befreiungsbälle in seinen geliebten 1 gegen1 Situationen gegen den Torhüter nen Tick besser abgeschlossen hätte....Mann Mann Mann, das wäre ne Story geworden.
Somit bliebs nach 60 Minuten bei ausserordentlich freundlichen Gastgebern beim 1-1 Remis. Freunde, es fällt immer wieder auf, das wenn wir mit dem "letzten Aufgebot" spielen, wirklich Fussball spielen und vor allem kämpfen. Darum heute ein dickes Lob an alle Leute, die in Trinum waren. Diszipliniert und bissig in den wichtigen Zweikämpfen und auch im schwereren Rückwärtsmodus bis zur Mittellinie absolut erfreulich. Sicherlich wäre mit einer personell besser aufgestellten Truppe mehr möglich gewesen. Dies betrifft dann aber das Ergebnis in beide Richtungen, sowohl als auch.
Eintracht mit: B.Güldner- M.Eschweiler, Stefan T., K.Säuberlich, A.Berzau- Senor Yosh, S.Supersprintsson, A.Eichler, Rüdiger T.- M.Herfurth / S.Malende Trainer: A.Zabel
Eintracht Dessau - Rot Weiß Thalheim 3-1 (1-1)
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- Veröffentlicht am Freitag, 29. Juni 2018 12:21
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Sommer,Palmen, Sonnenschein...was kann schöner sein?
Freitag, Feierabend, Fussball. Die 3 großen F´s der Menschheit hinterlassen beim Großteil dieser immer noch hormonelle Glücksgefühle. Auch wenn dieser Sommer trist, aufgrund des Desasters unserer (?) N11, zu werden scheint, bietet sich die Gelegenheit, für die einen in Prag als auch für die anderen Daheimgebliebenen, auf Ihre Art Geschichte zu schreiben. Nun gut,bleiben wir bei denen, die in der Brachmeierei geblieben sind und auf die stets freundlichen Rot Weißen aus Thalheim trafen.
Verstärkt aus den Kadern der ersten, zweiten und Altherrentruppe von Grün Weiß sollte nun endlich der erste Sieg auf neuem Gelände eingefahren werden. Allerdings sollte man gegen eine immer gut aufgestellte Thalheimer Truppe treffen. Aber auch diese rotierten kräftig und hatten einige Jungspunde dabei. Schwierig also.
Die ersten 10 Minuten verpasste der Schreiberling, in dem er Getränke besorgen musste. Nicht gut durchdacht gewesen, steht man ja doch schon ne Weile vor dem Spiel rum und da sollte dies schon mal geklärt sein. Nun gut, es ist ja alles glatt gelaufen. Augenscheinlich wirkte das zusammengewürfelte Team erstmal harmonisch in den ersten Teilen dieses Sommerkicks und erarbeitete sich teils gute Gelegenheiten. Thalheim reagierte erstmal nur auf neuem Terrain, hatten einige hier noch nie gespielt. "Stacki" Geyer brachte das Team mit ner feinen Einzelleistung in Front. danach folgte wiedermal Tristesse und Bruder Leichtfuß ließ sich blicken. So kam Thalheim immerhin nach 20 Minuten besser zurecht und durch Fehler beim Spielaufbau der Gastgeber zum 1-1. Weitere kleine Chancen konnten auf beiden Seiten bei schwülen Temperaturen bis zur Halbzeit in nix zählbares umgesetzt werden.
Nach der Pause kam Thalheim heraus zu zahlreichen Chancen. Tohuwabuhu gerade im Mittelfeld und Verteidigung. Etliche Male liefen die Gäste auf Torhüter Rosbach, der heute für Bernd im Tor stand, zu. Aber hier versagten die Nerven der jungen Kicker zusehends. Zum Glück für uns. Die zahlreichen Auswechslungen und Umstellungen wirkten sich nicht wirklich gut auf unser Spiel aus. Weil keiner spricht. Weil niemand den Mut hat zu dirigieren. Weil niemand zuhört und jeder sein eigenes Ding spielt. Es muss möglich sein, einen Dirigenten zu finden. Aber scheinbar wiill niemand diese Bürde auf sich nehmen und Verantwortung tragen?
Kommen wir zurück zum Spiel. Nach dem Kollaps und dem Durcheinander sorgte Stacki immer wieder mit seiner Dynamik für Entlastung, diese konnten aber nun von den Thalheimern oft sehr rüde aufgehalten werden. Dadurch wurde Eintracht aber wieder sicherer und konnte doch wieder besser ins Spiel zurück finden. Nachdem 2-3 Sololäufe von Stacki unglücklich nicht im Tor landeten, sorgte der 5. oder 6. Anlauf dann für die, für alle Beteiligten, erleichternde Führung. Über Krauß und Herfe konnte Stacki in den lange Ecke von halblinks treffen. Den Sack zu machte dann Thomas Werner keine 3 Minuten später. Lange Flanke von Herfe. Torhüter hat Probleme mit der Sonne, Kopfball. Tor. So einfach. Hier wirkte natürlich der ansonsten sehr gute Torwächter der Gäste ein wenig glücklos.
Dieser Sieg war Balsam auf die geschundene Seele der Gastgeber. Gegen einen gleichwertigen Gegner, der aber durchaus in Teilen auch guten Fußball bot. Gerade die ersten 10 Minuten nach dem Wechsel hätten ein anders Ergebnis bringen können. Eintracht zog den Kopf nochmal aus der Schlinge und verdiente sich den Kasten Bier am Ende durch eine kämpferisch geschlossene Mannschaftsleistung. Danke an die Noch Gastspieler. Auch die dürfen mehr Mut haben, neue Teamspieler zu pushen und zu dirigieren.
Eintracht: K.Rosbach- L. Januhsek, A.Wille, M.Krauß, T.Franzl- K.Säuberlich, T.Werner, A.Eichler, Stacki Geyer-M.Planitzer, M.Herfurth / Uschi Hellmuth, K.Valentin, M.Eschweiler, M.Kuban
Tore: 1-0 Geyer, 1-1 Thalheim, 2-1 Geyer, 3-1 Werner
PS: Zeugwart Willi appeliert nochmals daran, getragene Spielkleidung auch wieder in den blauen Sack und nicht in die eigene Tasche verschwinden zu lassen. Kann immer mal passieren, klar. Machen wir aber weiter so, brauchen wir demnächst ne neue Ausrüstung. Wer das will, kann sich großzügig zeigen. Letzendlich fürhrt aber fehlende Ausrüstung dazu, dass wie schon vorgekommen nicht genügend Kluft da ist, und Spieler draussen bleiben müssen, weil keine Hosen oder Stutzen da sind. Bitte daran denken.
Quellendorf - Eintracht Dessau 5:1 (3:0)
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- Kategorie: Spielberichte 2018
- Veröffentlicht am Samstag, 23. Juni 2018 07:22
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Am Freitagabend ging die Reise zu einem unplanmäßigen Auswärtsspiel nach Quellendorf. Aufgrund der Duplizität in den Spielplänen bei uns und Grün-Weiß mussten wir ausweichen. So etwas spielt natürlich den Gegnern immer ein bißchen in die Karten. Wir kennen das, zu Hause wird immer etwas aufgefüllt, während nicht alle Cracks wirklich in die Ferne reisen.
Aber auch bei uns war genügend "Spielermaterial" vorhanden, um zumindest kräftemäßig mitzuhalten. Kevin und Sven M. spielten sogar noch nicht mal mit, es gab einfach nicht genügend Trikots.
Vor dem Spiel hatte Achim die ehrenvolle und undankbare Aufgabe, die Aufstellung zu machen. Er entschied sich für die Stammelf. Was nicht bei allen Anklang fand. Aber einer trifft die Entscheidungen und das Team setzt sie um.
Bereits früh im Spiel merkten wir, dass der Gegner planvoll und strukturiert nach vorne spielt. Parallelen zum Fußball auf der Weltbühne waren zu erkennen. Körpersprache und ein schnelles Tor in den Winkel brechen jedem Gegner erstmal das Genick. Entsprechend rannten wir die erste Hälfte immer nur hinterher und lagen 0:3 hinten. Alle Tore waren gefühlt "zu einfach".
Fazit zur ersten Hälfte: Gegen einen solchen Gegner sind 4 Mann im Mittelfeld zu wenig. Wenn beide Außen außen bleiben, dann reicht es in unserer Besetzung entweder nicht für einen vernünftigen Spielaufbau oder wir haben bei gegnerischem Angriff einen zu wenig. Gegner, die sowas erkennen, nutzen das auch aus.
Daher stellten wir in der zweiten Hälfte um. Manndeckung mit zwei Verteidigern und Willi dahinter. Dazu 3 zentrale Leute im Mittelfeld. Das macht die Sache etwas einfacher, wobei natürlich auch Quellendorf nicht mehr mit der letzten Konsequenz agierte. Die Abstimmung hat trotzdem nicht immer gepaßt. Die meisten (fast alle) von uns spielen eben nicht aktiv und vor allem trainieren wir auch nicht wirklich. Entsprechend hat jeder sein Repertoire an Aktionen, Abwehrverhalten usw. Umstellungen auf neue Aufgaben klappen dann halt nicht. Hier nutzt es nicht, darüber zu meckern. Akzeptieren und das Beste draus machen.
In der zweiten Hälfte fraßen wir noch zwei Gegentreffer. Bernd hielt einige Male sehr gut, weil wir ihn in der Hälfte ermahnt hatten. Einige gute Angriffe wurden vorgetragen. So dass wir uns den Ehrentreffer redlich verdienten. Thomas W. arbeitete sich auf der linken Seite durch und passte mustergültig in die Mitte. Schütze des sehenswerten Tores, bei dem die Handschuhe des Torhüters kaputt gingen
, war Andreas E. Dieser vermied es in einer weiteren Situation, direkt aufs Tor zu schießen. Zum Einen aus Mitleid mit dem Keeper, zum Anderen wollte er sich nicht für den Sturm empfehlen. (Dirk deutete eine mögliche Rotation an)
Schließlich trennten sich beide Teams nach einem größtenteils fairen und ohne Nickligkeiten geführten Spiel mit 5:1 für Quellendorf.
Nächste Woche geht es gegen Thalheim ohne unsere Prag-Abteilung. Wir benötigen also auf jeden Fall einen Torwart.
P.S. Vielen Dank für die sehr kurzfristige Unterstützung an Yoshua, Tobias und Kevin. Wann hätten wir das letzte Mal 6 Auswechselspieler aufbieten können. Ich kann mich nicht erinnern.
Aufstellung:
Bernd G. - David M., Andreas W., Tobias F., Lothar J. - Sven M., Andreas E., Thomas W., Maik P. - Mike H., Dirk R.
Bank: Andy H., Sven K., Michael E., Yoshua Y.T.












