Eintracht Dessau - BW Quellendorf 0-3 (0-2)
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- Veröffentlicht am Freitag, 05. Oktober 2018 10:12
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Eine recht schwere Aufgabe stand für die Eintracht am gestrigen Freitagabend vor der Haustür. Die Verteter aus Quellendorf legten hier ihre Visitenkarte in den Briefkasten. Ehrlich gesagt waren es drei letztendlich.
Die Voraussetzungen mit 12 Spielern darunter 4 Grün Weißen waren nur auf dem Papier gegeben. In der Aufstellung, unter der auch der Comebacker des Jahres Steffen war, gabs gerade in der Hintermannschaft viel Rotation und absolut ungewohnte Positionen. So probierte sich neben Steffen auch Berzi zunächst als Innenverteidiger. Für beide, die jeweils nur als Dauerläufer auf den Aussen zu finden sind, war die Zentrale ohne eine imaginäre Wand an der Seite extrem unangenehm, aber irgendeiner muss ja.
Das Spiel lief in gewohnter Manier erstmal an uns vorbei. Im Laufe der ersten Hälfte machten wir es uns durch zahlreiche forsche und lange Bälle unnötig schwer. Die Fehlpassquote dürfte so um die 70% gewesen sein. Demnach hatte es Quellendorf leicht, Bälle schon früh im Mittelfeld zu erobern und das Umkehrspiel auf die unsichere Abwehr zu starten. Ein Doppelschlag durch die Gäste zur Hälfte des ersten Durchgangs belegte die Schwächen gerade in der Defensive deutlichst. Wir hingegen hatten weiterhin wenig Gelegenheiten uns vorne mal festzusetzen. Eins, zwei Flanken von links wie rechts ohne einen Abnehmer. Kevin 3x im Abseits. Mehr fällt mir nicht mehr ein. Quellendorf war einfach zu sicher, zu überlegen.
Berzi bettelte zur Pause um Rat. Von draussen, von seinen Mitspielern. Um irgendwetwas anders und besser zu machen. Die Vertreter hatten uns mächtig eingelullt. Die Unterschriften auf ihren Knebelverträgen fehlten noch. Lediglich Thomas versuchte mit ruhigen Worten hier die Unsicherheit von seinen Mitspielern aus den Köpfen zu kriegen und belegte dies mit den Widerspruchserklärungen.
Steffen tauschte dann mit Sven die Positionen und nun gabs nach der Pause irgendwie mehr Schwung und Zug. Eintracht bestimmte zunächst die ersten 10 Minuten und drückte über die rechte Seite mit Uwe und Steffen nun auch mehr Gefahr aus, was sich in zahllosen gutgemeinten Eingaben widerspiegelte. Eine davon konnte Herfe nur aus 4 Metern übers Tor dreschen. Es hätte eine erneute Wendung wie schon im letzten Heimspiel gegen Mildensee geben können. Leider passierte dies nicht, konterte Blau Weiß uns immer wieder aus. Das es nicht schon früher einen höheren Rückstand gab, lag an sicherlich an der Chancenverwertung der Gäste aber auch an dem Willen und Biss der Eintracht, sich nicht aufgeben zu wollen. So konnten wir das Spiel zumindest offener gestalten und waren nun dem eigenen Erfolg in Form des Tores näher als in der ersten Halbzeit. Ein Knaller von Uwe von halbrechts oder nachher ein Freistoß von Uschi verfehlten das Gehäuse sehr knapp. Das Quellendorf dann trotzdem nochmal nachlegte, wog kurz vor Schluß nicht mehr so schwer. Bei schnell einbrechender Dunkelheit pfiff Laute dann pünktlich ab und Eintracht konnte erhobenen Hauptes vom Platz gehen.
Es war heute nicht mehr drin. In der Form noch nie zusammen auf dem Platz gestanden, haben wir trotz allem versucht, den Gegner ein wenig zu ärgern. Obs mit den gestern fehlenden Spielern besser geklappt hätte, lässt sich schwer sagen, war Quellendorf in der Breite sehr gut aufgestellt und hatte in Abwehr, Mittelfeld und Angriff mindestens einen schnellen dabei, auch wenn es körperlich bei dem einen oder anderen nicht so aussah. Ein bisschen mehr Ruhe und Übersicht über einen größeren Zeitraum im Spiel wünsche ich mir für die letzten Aufgaben im Jahr 2018. Einen großen Dank natürlich an die Helferlein von Grün Weiß.
Strich drunter. Abhaken.
Eintracht mit: B.Güldner- S.Köhler, S.Krawzcyk, A.Berzau, O."Ante" Marx -D.Rubitzsch,T.Elste, K.Valentin, S." Uschi"Hellmuth, K.Malysczyk, M.Herfurth / Uwe Hammerschmidt
FSG Steutz/ Leps - Eintracht Dessau 2-2 (0-2)
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- Veröffentlicht am Freitag, 28. September 2018 12:28
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Am gestrigen Freitag zauberte Coach Achim wieder 14 Mann aufs Parkett bzw. aufs löchrige Geläuf in Steutz. Wie er das immer macht ? Ein Wahnsinn. Und diese wollten unbedingt die Scharte aus dem Hinspiel ausmergeln und nun nach den knappen Spielen mit viel Kampf und Leidenschaft in der Vergangenheit gegen Steutz einen Auswärtssieg landen. Wieder dabei die Urlauber Thomas Elste und der vom Doppelstockbett runtergefallener Bernd, der diesen Fauxpas, unverletzt überlebte
. Weiterhin war Yosh wieder an Bord.
In den ersten Minuten war die Eintracht wie schon gegen Mildensee gar nicht auf dem Platz und somit hatten die Gastgeber ihren ersten Bolzen auf dem Kopf der aber über das Gebälk flog. Danach besann sich die Eintracht auf ihr Können und liess in der Folge Ball und Gegner laufen, so wie es im Lehrbuch steht. Der erste wirklich gute Angriff- ein Schuss von Dirk, Torhüter lässt prallen, Thomas Elste mit der Nase eines Anästhesisten, Nachschuss. 0-1. Die 15 Zuschauer im ausverkauften Rund hatten nun zum ersten Male ihre Bratwurst weggeworfen. Wir legten weiter mit sehr guten Spieleröffnungen nach und hatten weiterhin die optische Überlegenheit. Hinten raus gabs auch einige Unzulänglichkeiten, die aber für keine große Gefahr sorgten. Nach 10 Minuten dann ein Bruch im Spiel. Wie sich herausstellte ein Fußbruch. Und zwar bei Christian Hinsche. Verdammt. Eine Folge des schwer zu bespielenden Ackers, mit vielen Löchern, mit weichen und harten Stellen. Aber auch klar, weil hier seit Saisonbeginn kein Männerteam mehr am offiziellen Spielbetrieb teilnimmt. Auch traurig. Aber viel schlimmer ist die Diagnose mit Fuss durch, Bänder durch etc. Hinschi, Digga- Alles erdenklich Gute und eine schnelle Genesung.
Danach musste umgestellt werden, das aber dem unsrigen guten Auftritt bis dato keinen Abbruch tat. Alle waren auf Achse und somit war das 2-0 durch Thomas Werner vorprogrammiert. Wo die 2. Bratwurst der 15 Zuschauer im ausverkauften Stadion landete, dürfte klar sein. Der Kneiper kam mit grillen nicht mehr hinterher. Bis zur Pause hatten wir noch einige Abschlüsse, die dann nicht ganz so zwingend waren, wie es hätte dem Spielverlauf zufolge sein müssen. Halbzeit.
Halbzeit in der gemahnt wurde. Auf die ersten 10 Minuten, gerade hier in Steutz, auf Freistösse des Liberos der Gastgeber...auf eigentlich alles wurde hingewiesen. Und trotzdem stehts nach 10 Minuten in der 2. Halbzeit 2-2. Wie das? Hatte der Kneiper oder die 15 Zuschauer im ausverkauften Rund hier ne Aktie dran? Nein, natürlich nicht. Der Gegner liess es in der Pause ordentlich krachen. Unter den tausenden weggeworfenen Würstchen wurde die Taktiktafel herausgeholt und die Ausrichtung neu justiert und Steutz presste mit allen was nur Schwangere haben konnten. Also frühe Balleroberung war die Devise und somit hatten wir dann sofort unsere Probleme, weil wir wohl zu laufintensiv die erste Hälfte gestaltet hatten. Sofort war Feuer im Spiel und die logische Folge der schnelle Anschluß nach der Pause und der zeitnahe Ausgleich hinterher. Wir liessen uns allesamt zurückfallen und kamen von einer Verlegenheit in die nächste. Nach 20 Minuten in dieser schwierigen Phase, wo das Spiel zu kippen drohte, kamen wir dann wieder gefährlich vor den Kasten, Dirk scheiterte beim Versuch, den Ball nach gutem Zuspiel von Uwe erst zu kontrollieren und dann noch ohne Gewissen ins Tor zu nageln, am Torhüter. Trotzdem war das gute Spiel der ersten Hälfte unsererseits in der Pfütze gelandet, wo Steutz nun immer wieder reintrat. Berzi verursachte mit seinen Bäckerhänden unabsichtlich einen Freistoß, der gefühlt auch nen 11er hätte werden können, wenn Berzi nicht flehend dem Schiri einen charmanten Zwinker zugeschanzt hätte. Der von Achim warnende Hinweis, Freistösse zu vermeiden, hatte Berzi damit trotzdem nicht verstanden. Diesen Freistoß konnte Kevin mit seinem Schädel irgendwie aus dem Dreiangel köpfen. Wie schon letzte Woche..Kevin, der auf der Linie rettende (indianisch). Vorne hatten wir wieder bessere Angriffe, aber von einer ordentlichen Staffelung des nun kaputten Mittelfelds konnte keine Rede mehr sein. Gefährliche Ecken segelten auch bei uns rein, die wir nur mit Müh und Not klären konnten. Eichi monierte später die fehlende Kommunikation. Nach einer der unsrigen Ecken hatte dann Thomas Werner ne gute Kopfballgelegenheit, die der auch wieder sicher werdende Torhüter der Steutzer abwehren konnte. Mit derben Einsetzen der Dunkelheit wurde es für alle Akteure immer schwieriger die eigenen und die gegnerischen Spieler zu orten(Thema 17.30 ) . Lediglich einige grelle Leibchen der Gastgebertrikots sorgten noch für Orientierung und die hatten die schnellen Leute an, die uns immer mal noch in die ein oder andere kitzlige Situation stürzen liessen. Am Ende hatten wir auch in der einen oder anderen Situation Glück und der heute unauffällige und damit gute Schiedsrichter beließ es dabei und pfiff die kampfbetonte Partie pünktlich ab.
Nach der Partie ärgerten wir uns natürlich grün und blau über genau die Dinge, die angesprochen wurden und trotzdem nicht ankamen. Aber wir nötigten den Gastgeber mit unserer ersten Halbzeit derbe und die mussten auf unser Spiel reagieren, was wir bis dahin fest im Griff hatten. Das sehe ich als Fortschritt für uns. Und was das krass ist. Legts du das Spiel der Vorwoche mit den jeweiligen Halbzeiten und dem Spielverlauf auf das gestrige findest du keinen Unterschied. Also von Himmel in die Hölle...und wieder zurück. Eintracht eben. Und damit zurück an die angeschlossenen Funkhäuser.
Eintracht eben spielte mit: B.Güldner- K.Säuberlich, A.Eichler, D.Meier, S.Köhler- Y.Yalico, T.Werner, T.Elste, C.Hinsche- M.Herfurth, D.Rubitzsch / M.Eschweiler,U. Hammerschmidt A.Berzau
PS: Ein dank nochmals an Achim für das Geburtstagsbier und an Klaus fürs Zuschauen
Tore: Thomas Elste, Thomas Werner
Eintracht Dessau - SV Mildensee 1915 2-2 (0-2)
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- Veröffentlicht am Freitag, 21. September 2018 11:29
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Stürmisch sollte der schönste Tag der Woche beginnen. Sturmtief Klausi beendete den Sommer potzblitz und läutete den Herbst mit kräftigem Wind und dem dazugehörigen Regen ein. Dennoch war die Devise Heimsieg ausgerufen und 15 Leute plus Trainer und heutiges Geburtstagskind Achim sowie Ballkind Willi liessen sich im heimischen Olympiastadion blicken. Da Bernd auf irgendeinem Kutter die Welt umsegelt und die etatmässige Nummer 2, Martin Schlegel, aufgrund einer Trainingsverletzung nur als Feldpieler fungieren konnte, kam der Rücken der Nation, Berzi, zu seinem Torhütercomeback. Dies war eigentlich nach der Schande der Kienfichten von vor 2 Jahren (2-6) definitiv ausgeschlossen, doch Staatsanwalt Sven K. plädierte anscheinend in seinem Wochenendabschlusslädoyer vor Gericht so stark, das sogar die BILD Zeitung vehement den Einsatz forderte. Na dann.
Leider bekam Mildensee zu Beginn sein eigenes Team wiedermal nicht voll und somit durfte gleich Martin Schlegel die Fronten wechseln und war, schonmal vorweg genommen, die einzigste und wirkliche Gefahr der Gäste im gesamten Spiel. Wir waren leider zu Beginn der ersten Minuten überhaupt nicht auf dem Platz und überliessen Mildensee Ball und Raum. Keine Zug und keine Zweikämpfe. Somit konnte Mildensee behäbig und ruhig bis vor unsere Box kommen und hatte mit einem der ersten Angriffe gleich die Führung auf dem Konto. Eine der vielen Flanken der linken Seite spitzelte einer der galligen Leute aus Mildensee vor dem verdutzten Berzi ins Tor. Nach der frühen Führung von den Gästen allerdings wurde die Eintracht wach und konnte ihrerseits Chancen verbuchen. 2x wurde das Alu getestet, nach Schusschancen von Dirk und Thomas. Auch Neueinkauf Marco konnte sich auf rechts durch seine Dynamik öfters mal durchsetzen und von aussen flanken. Dieses fällt dann leider auf links ab, wo wir nur durch Thomas , der von Tobi per feinem Diagonalpass bedient wurde, mal für annähernd Gefahr sorgen konnte. Ansonsten war von der Zentrale offensiv nicht viel zu sehen. Andersrum konnte Mildensee mit klugen Passfolgen sich sehr gut vor unser Tor spielen und jedes Mal war Angst und Unsicherheit bei der Eintracht im Spiel. Mildensee hätte bis dahin schon erhöhen müssen. Schlegel und Steiner auf Mildenseer Seite spielten mit uns Katz und Maus und auch Kevin, der seine Müh und Not mit unserer Leihgabe hatte, konnte noch einen Ball vor der Torlinie klären. Kurz vor der Pause passierte dann das 0-2 . Eingabe von rechts, Querschläger- weil abgerutscht durch Nässe und Mister Wieselflink, der Torschütze des 0-1, lupfte den Ball gekonnt oder nicht gekonnt über den raustürzenden Berzi ins Tor. Boaaah ätzend. 2 Gegentore, kassiert im Fünfmeterraum.
Danach passierte bis zur Pause nicht mehr viel, ausser das Willi, der den Spielball nach der Großchance von Mildensee im Gestrüpp suchte (der wohl Ähnlichkeit mit dem Stacheldraht des damaligen Todesstreifens der DDR hatte) und mit zerissenen Klamotten völlig entnervt eben diese Suche einstellte.
Nach der Pause wirkte Eintracht forscher und zielstrebiger, wollten sie Berzis Comeback eben nicht so enden lassen. Ein Traum. Wieder mit mehr Biss wurden jetzt auch endlich Zweikämpfe geführt und vor allem gewonnen. Das frühe agrressive Forechecking, jetzt heisst es Vorpressen, zeigte Wirkung. Frühe Ballgewinne und Dynamik. Die Folge, Freistösse. So und den ersten setzte Tobi, der hinten wieder viel ackerte, gekonnt auf dem seifigen Geläuf ins Netz. Keine drei Minuten später wird Dirk auch sehr gut mit einem Pass von Hinschi geschickt und dieser konnte endlich mal wieder treffen. Das Spiel drohte zu kippen, die Anlagen waren auch da. Mildensee jetzt verunsichert, wackelte, fiel aber nicht. Die heißen Minuten konnten sie überstehen und besannen sich wieder auf die Spitze. Schlingel Schlegel hatte dabei Pech bzw. hatte Berzi eben das 2 .Auge, mit dem ja bekanntlich besser sieht
. Und auch einen gut platzierten Schuss von Mildensee konnte Berzi, mit allem was er hatte, übers Gebälk lenken. Ich gebe zu, das tat gut. Das Spiel stand in den letzten Minuten auf des Messers Schneide. Hatte Eintracht das Zepter übernommen, durfte eben Mildensee nachher noch mit Kontern das Ergebnis gefährden.
Dies passierte dann letztendlich nicht und das allem in allen faire Spiel mit diesem Spielstand wurde mit dem grellen Pfiff des Schiedsrichters beendet.
Nach so einer schwächeren 1. Hälfte mit vielen unklaren Aktionen und Schwächen noch so zu drehen ist aller Ehren wert. Mit ein bisschen mehr Glück gehen wir als Sieger vom Platz. Mit ein bisschen mehr Pech macht der Angerclub noch das dritte und nimmt uns den Kopf von der Schulter. Das das eben nicht passierte, liegt an unserem unbändigen Willen. Ein Lob meinerseits speziell an Kevin, der einen schwierigen Job hatte und ihn nachher in der 2. Hälfte sehr gut erledigte. Das gleiche gilt aber natürlich für alle anderen.
Eintracht: A.Berzau- S.Köhler, K.Säuberlich, T.Franzl, D.Meier- M.Borek, T.Werner, A.Eichler, M.Eschweiler, M.Herfurth, D.Rubitzsch / C.Hinsche, S.Malende und Uwe Hammerschmidt (!)
Tore für die Eintracht: T.Franzl, Dirk Rubitzsch
PS: Bei den Planungen der nächsten Auftritte in den hoffentlich noch vielen Jahren sollte vermerkt auf das frühe Einsetzen der Dunkelheit im Frühherbst geachtet werden. Das beginnt mit der Ansetzung eben vllt. schon ab Mitte September auf 17:30 Uhr und endet mit dem pünktlichen Erscheinen aller Spieler.
DSV 97 - Eintracht Dessau 6:0 (2:0)
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- Kategorie: Spielberichte 2018
- Veröffentlicht am Sonntag, 16. September 2018 09:08
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Am vorgestrigen Abend stellte sich, wie in dieser Saison schon mehrfach vorgekommen, eine extrem dezimierte Eintracht einem Gegner, der aus dem Vollen schöpfen konnte. Und so möchte ich meinen bekannten Einleitungssatz heute mal anders formulieren.
Freitagabend, Fußballzeit, Besetzungsprobleme bei der Eintracht.
Dieses Spiel wäre normalerweise abgesagt worden. Der klugen Entscheidung, unsere Eigenständigkeit aufzugeben und in den Schoß von Grün-Weiss zu wechseln und der unermüdlichen Scouting Tätigkeit einiger Mitspieler ist es zu verdanken, dass wir mit 11 Mann spielen konnten. Martin und Uschi von Grün-Weiss halfen aus. Und Christian H. hatte Marco aktiviert. Der sich mit einem fleißigen Einsatz im zentralen Mittelfeld und einem Kasten Bier einführte und hoffentlich öfter mit dabei ist.
Klaus entschloss sich kurzerhand, auch die Schuhe anzuziehen, entsprechend konnten er und Eschi immer mal wechseln. Da sich auch Bernd mit Knieproblemen abgemeldet hatte, Plane kurzfristig absagen musste und Kevin von Grün-Weiss den Platz nicht fand, waren taktische Plänkeleien von Anfang an sinnfrei. Wir spielten, wenn man die letzten Jahre anguckt, ohne echten Abwehrspieler. Andreas E., Sven M., Kevin S. und Christian H. spielten am Freitag in der Defensive. Noch vor einem Jahr wäre diese Konstellation so nicht denkbar gewesen, aber in diesem Jahr sind Abwehrspieler aufgrund von Verletzungen und Co. Mangelware. Martin Schlegel wäre sicher noch eine Option gewesen, aber der musste das Tor hüten.
Das Spiel in beiden Hälften ist schnell erzählt.
Ähnlich wie beim Saisonabschluss in Thalheim 2017 entwickelte sich schnell ein Übergewicht auf Seiten des DSV. Die Angriffe wurden ruhig vorgetragen. Im Minutentakt war die Abwehr gefordert. In Hälfte eins klappte die Abstimmung unserer Defensive noch ganz gut. Martin und Andreas brüllten viel. So stand man immer relativ gut am Mann. Der Gegner hatte 4 hochkarätige Torchancen, wovon 2 genutzt werden konnten. Die Tore fielen jeweils nach Stellungsfehler, hier merkte man, dass die Abstimmung eben nicht 100% paßte. Und dass der Gegner eben mit der Stammelf antrat. Eigene Anstrengungen in Richtung Tor verliefen ergebnislos, die Abschlüsse waren nicht platziert genug oder konnten vom sehr sicheren Torhüter entschärft werden. Hier kein Vorwurf an die Offensive, die Wege waren Freitagabend sehr weit und die gegnerische Innenverteidigung stand gut gestaffelt. Man hätte öfter über Szibi spielen müssen 
In Hälfte zwei wechselte der Gegner 5 oder 6 mal. Die abgenutzte Eintracht stand also frischen Reservekräften gegenüber. Das hat in der Weltgeschichte schon oft zu verheerenden Niederlagen geführt. Ganz so schlimm war´s Freitagabend nicht, aber Mitte der zweiten Hälfte waren wir geistig und körperlich platt. Entsprechend begann dann so langsam das Scheibenschießen. Die Angreifer des DSV haben sich zwischenzeitlich sicher wie der Fuchs im Hühnerstall gefühlt. Der professionellen Einstellung jedes Einzelnen Spielers ist es zu verdanken, dass wir das Spiel mit nur 6 Gegentoren beendet haben. Obwohl es teilweise echt ätzend war, hat keiner aufgesteckt. Auch in Hälfte zwei war uns kein eigenes Tor vergönnt. Für den Einsatz wäre es auf jeden Fall verdient gewesen. So endete das Spiel 0:6.
Fazit:
Da wir nur Freundschaftsspiele austragen und wir in diesem Jahr erhebliche Probleme haben, jede Woche eine halbwegs vergleichbare Truppe aufzubieten, sollten wir die restlichen Spiele auch nur als das sehen, was sie sind:
Freundschaftsspiele.
Manchmal sind wir gut besetzt und der Gegner nicht. Manchmal ist es andersrum. Wir sind mit Spaß dabei und erinnern uns an die Spielberichte oder einzelne Szenen mehr als an das Spiel selbst. Freitagabend war die Szene des Spiels, und ich hoffe, dass Hinschi bis hier hin auch gelesen hat, ein Tunnel mit der Hacke. Christian H. in der Defensive, der Gegner treibt ihn vor sich her zur Eckfahne, alle denken, jetzt ist der Ball weg. Aber nein. Zweimal angetäuscht und dann mit der Hacke durch die Beine. Um den verdutzten Gegner drum herum laufen und einen sicheren Paß in´s zentrale Mittelfeld.
A-Note 10, B-Note nur ne 9. Es fehlte das Ole´ 
Aufstellung:
Martin - Andreas E., Christian H., Kevin S. - Eschi, Marco, Uschi, Thomas W., Dirk R. - Herfe, Klaus
Bank: Sven M.
Vielen Dank auch an die moralische Unterstützung von der Bank, Willi, Achim, Bernd und Ralf litten mit.
Eintracht Dessau - SG Einheit/ Waldersee 6-1 (3-0)
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- Kategorie: Spielberichte 2018
- Veröffentlicht am Freitag, 07. September 2018 12:54
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Zum Ende der Saison hin kommt die Eintracht nach unruhigen Wochen und Monaten immer besser in Fahrt und belohnt sich nun selbst nicht nur mit guten Auftritten sondern auch mit Siegen. So wie auch gestern Abend beim nie gefährdeten 6-1 Erfolg gegen die Spielgemeinschaft Einheit und Empor Waldersee. Diese waren auch nur mit einer Rumpfelf angetreten , kämpften aber leidenschaftlich um jeden Zentimeter grünen Rasens des hiesigen Olympiastadions von Grün Weiß Dessau.
Achim fand, wie schon vergangene Woche, einen guten Kader auf seinem Aufstellungsbogen vor und hatte erstmal damit zu tun, die Positionen zu koordinieren, was leichter fällt, wenn nur 11 Mann da sind und sich quasi das Team alleine aufstellt. Somit ist Achim nicht zu beneiden, wenn er aus dem Vollen schöpfen kann. Luxusprobleme, die wir diese Saion nicht oft hatten. Aber das ist ein guter Zustand, im Moment.
Zum Spiel. Eintracht übernahm bei einsetzenden Nieselregen sofort das Kommando und spielte ordentlichen Fussball. Mal schön mit Flügelwechsel von Tobi oder später Pläne, oder auch mit einigen ordentlichen Kurzpässen, riß man das Team der Gäste mal schön auseinander. Dies endete bei zahlreichen Chancen schon früh in der Partie und dem schnellen 1-0 durch Thomas. Flugs hinterher dann ein kurioses Tor vom fleißigen Hinschi, der sich oft auf rechts durchsetzen konnte. Das wir zwischenzeitlich aber in der Rückwärtsbewegung beim Umschalten des Gegners wieder die Orientierung verloren, muss man dennoch erwähnen. Aber hier war Bernd aufmerksam zur Stelle. Das Tor des Tages dann durch Tobi, der einen hervorragendes Anscheisserzuspiel von Berzi aus nachgemessenen 60.32 Metern ins Tor beförderte. Zugegeben hatte auch hier der Torhüter, der zum ersten Mal in seinem inzwischen langen Leben im Tor stand, keine glückliche Figur gemacht. Aber nicht resignierend und damit möchte ich meine Anerkennung schon jetzt dem Gegner zusprechen, wurde nicht gemeckert und gemotzt, sondern einfach weiter Fussball gespielt. Und das durch die jüngeren, wohl aktiven, in eins zwei Situationen bis zu unserem Revier auch recht passabel.
In der Pause gabs wieder mahnende Worte und dann auf einigen Positionen ein wenig Rotation. Somit gab Berzi sein Comeback auf der Stürmerposition seit dem legendären 2-7 von Thalheim. Natürlich musste sich die Umstellerei gerade in der Hintermannschaft ein wenig finden und es brauchte erst das Anschlußtor nach einer Ecke durch Waldersee, bis die Eintracht wieder in die Spur kam. So hatte dann Berzi 2 dicke Dinger, die in der einen nur durch Metall und in der anderen durch den nachtschichtlichen Schlafmodus seinerseits beim Abschluss nicht erfolgreich endeten. Aber auch sonst kam Eintracht nun wieder zu mehr Gelegenheiten um dem folgenden 4-1 durch Grün Weiß Kevin, der sich schön im Alleingang durchsetzen konnte.
Nun wurde nochmal gewechselt, getauscht und verschoben. Folge dessen, was ich mit der schweren Aufgabe des Trainers meinte, will er doch alle spielen lassen. Und leider muss es dann von draussen auch Aufforderungen geben, weil nicht jeder bereit ist, zu von selbst zu kommen Wichtig hier eben, die Ruhe auf dem Feld zu bewahren und wieder neu zu ordnen und zu sprechen, wer wo wie welche Position neu übernehmen muss.
Das Spiel war nun mit dem Treffer Kevins endgültig entschieden und die Gäste hatten zwar noch passable Chancen auf Resultatsverbesserung aber eine Gefahr für ein Grün WEIß Deja Vu´ war an diesem Abend nie zu sehen. Im Gegenteil. Denn Herfe konnte aus 17 Metern nochmal den Ball unters Dach hämmern und Hinschi überlegt in die kurze Ecke verwandeln. Weitere Großchancen im Detail führe ich aus Gründen nicht mehr auf. Ne, Dirk
.
Mit dem 6-1 waren am Ende alle sehr gut bedient. Eintracht sowieseo und auch die SG konnte aufgrund der Leistung in weiten Teilen der Partie auch nicht ganz gegrämt vom Platz gehen. Man muss es wirklich anerkennen. Sehr schön ist zu erkennen, das Dirks Worte am Anfang der Partie Früchte getragen haben und auch Laute kein böses Wort über seine Leistung hören musste. Ein gelungener Freitagabend zur besten Fussballzeit. Wenn man nicht Nachtschicht hat.
Eintracht mit : B.Güldner- D.Meier, K. Säuberlich, A.Berzau- M.Planitzer, A.Eichler, T.Werner, C.Hinsche- M.Herfurth, D.Rubitzsch /DIE BANK !!!! S.Köhler, S.Malende, Kevin, U.Hammerschmidt
Trainer: A.Zabel + die Kiebitze Klaus Kottke und Ralf Pannier
Torfolge: 1-0 Werner, 2-0 Hinsche, 3-0 60,32m Franzl, 3-1 Gast, 4-1 Kevin GW, 5-1 Herfurth, 6-1 Hinsche












