Eintracht Dessau - SV Stahlbau 1951 3-3 (1-2)
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- Veröffentlicht am Montag, 02. April 2018 17:20
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Gründonnerstag. Spiel 1 der neuen Saison. Stahlbau.Zugegeben gibt es bestimmt einfachere Gegner zum Auftakt für uns, als die ewigen Rivalen vom Lorkpark. Allerdings war es aber dann doch die einfachere Baustelle für diese Woche. Rückblickend gabs in den letzten Tagen rund um unsere Zukunft einige Weichen zu stellen. Diesen fehlts aber allerdings reichlich an Schmiermittel, so das hier wieder oder immer noch bangend in die Zukunft geblickt werden muss. Die Platzfrage für die ersten beiden Spiele wurde zusammen mit Stadt und Gegner geklärt. Nur ein Training wurde uns auf "unserem Gelände" nach all den Jahren seitens des Vizekaspers vom DRHV verwehrt. Was rechtlich alles einwandfrei ist, jedoch die Art und Weise zum Himmel stinkt.
Zum Spiel:
Achim, nach langer krankheitsbedingter Quarantäne wieder zurück an der Linie, scharrte mit Hilfe von Dirk sensationellerweise 15 Spieler + die verzichtenden Eschi, Sven Malende und Berzi um sich. So war die bangende Wochenfrage bis zum Donnerstag, ob von den theoretischen Spielern diese auch körperlich anwesend wären, schnell vom Biertresen gewischt. Danke hier an Lothar und Nils für das gelungene Debüt.
Stahlbau übernahm sofort das Zepter in die Hand, hatte aber personell ebenfalls zumindest Qualitätsfluktation. Eintracht mühte sich erstmal um Selbstfindung und Ruhe und überstand die ersten Minuten schadlos. Sogar so schadlos, das die ersten Großchancen die Eintracht zu verzeichnen hatte. Ein Fasteigentor der Stahlbauer landete am eigenen linken Pfosten, Dirk sowie Plane vergaben ihre dicken Chancen. Stahlbau gelang nicht viel und ging trotzdem in Führung. Bitter. Ein Ostergeschenk. Willi musste nach diesem Foul des heimischen Frederikenmaulwurfs erstmal behandelt werden, konnte aber später wieder einsteigen. Keine 3 Minuten nach der glücklichen Führung legte Metallica Dessau unserem Bernd ein 2. Ei ins Netz. Fernschuss 17 Meter. Das war das Opening für Gebammel und Gebimmel in den eigenen Reihen. Nicht zu übersehen die Unruhe im Spiel der Eintracht. Obermeckerkopf und Chefanalysist bei Sky, Knäcke, hätte alle 11 Spieler auf dem Platz wieder ausgewechselt. Aber mit Glück wurde das Ergebnis bis dato gehalten und sogar vor der Halbzeit verbessert. Mit Lautes Pausenpfiff konnte Thomas Elste nach Freistoß von Christian Hinsche per Kopf den Anschlusstreffer erzielen. Dann war Pause.
Aus dieser kam Eintracht forsch. Unsere peruanische Perle, unser Anden Jürgen Yosh konnte nach guter Vorlage von Plane den Ausgleichstreffer erzielen. in Gerd Müller Manier, kopiert aus dem Jahre 1974. Überrascht aber wieder energisch zog Stahlbau mit ihren guten Offensiven das Spiel wieder an. Hier gabs dann 10 Minuten voller Unordung und Desorientierung auf dem Feld. Sahen die 433 Kiebitze ( Knäcke zählt für 428) dies von draußen sehr deutlich, hatte auf dem Feld niemand das ordnende Händchen, auch mal die Männer neben oder vor sich zu dirigieren. Das muss sich bessern. gerade die zentralen Leute oder dann zumindest einer der letzten sollten den Überblick und auch den Mut haben, das Stellungsspiel zu organisieren. Aus eben der angesprochenen Unordnung und einem Fehlabspiel aus dem Mittelfeld heraus, kam Stahlbau zur erneuten Führung, die dann lange hielt. Wieder mit Glück und Geschick für Bernd in 2,3 Situationen. Eintracht hielt trotzdem verbissen dagegen, wehrte sich, hatte auch Möglichkeiten und kam dann durch eine engagierte Einzelleistung vom Doc und dem daraus folgenden Eigentor der Gäste zum 3-3 Ausgleich und zum letztendlichen gerechten Endstand, denn viel passierte dann auf beiden Seiten nicht mehr.
Für das erste Spiel und für die fehlenden Trainingsvoraussetzungen muss und kann man zufrieden sein, auch wenn Stahlbau heute Abend durchaus schlagbar gewesen wäre (!). Aber wollen wir die Kirche mal schön im Dorf lassen, ein Remis auf dem Spielberichtsbogen gegen Stahlbau liest sich durchaus angenehm und ist völlig okay.
Eintracht: B.Güldner- C.Steinmann, A.Wille, T.Franzl, S.Köhler-M.Planitzer, T.Elste, A.Eichler, C.Hinsche-D.Rubitzsch, N.Schulschenk / S.Miltz, Yosh, L.Janischek, U. Hammerschmidt- Trainer : A.Zabel
Tore: 0-1;0-2 Stahlbau, 1-2 Elste( Hinsche), 2-2 Yosh ( Planitzer),2-3 Stahlbau, 3-3 ET Stahlbau ( Elste)
die Kiebitze: Knäcke, Klaus,Eschi, Herfe, Berzi und Sven Malende (wenn auch nur 2 Minuten)
Hurra.....oder doch noch nicht..? Update...
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- Veröffentlicht am Montag, 19. März 2018 16:53
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Hurra....
Nach elenden Wartens, Bangens und des Bibberns einigten sich die Stadt und die Leitung des Klinikums über das Gelände an der Schaftrift. Nach derzeitigem Stand wird das Krankenhaus neuer Träger des Vereinsgeländes und somit kehrt mit der BSG Medizin Dessau neuer Wind, über das von der Schließung bedrohte Gelände. Das heißt für uns, das auch hier die Zeichen auf Grün gestellt worden sind und wir unter einem Neuen Verein weitermachen dürfen. Dafür vielen Dank. Es gibt viele Pläne seitens der Vereinsführung, diese hier auzuführen obliegt uns nicht. Lediglich klar ist, das wir uns ab Frühjahr bis Anfang Sommer das Gelände mit dem SV Dessau 05 teilen werden, da diese ebenfalls nun ihren Kunstrasen erneuern. Das Gremium um Achim, Dirk und Eichi saß mit den Verantwortlichen beider Vereine, BSG und 05, zusammen und teilte Informationen über Trainings-und Spielzeiten aus. Weiterhin wird sich der SV Dessau 05 bemühen, das Geläuf wieder spielfähig zu machen. Auch hier sind Sachen eingeplant. Auch dafür ein kleines Dankeschön vorab.
Das heißt aber auch, daß wir erstmal schauen müssen, unsere beiden Heimspiele sicher unter Dach und Fach zu bringen. Hier hatte sich Berzi mit der Stadt gekümmert. Auch Nils war mit den Verantwortlichen der beiden Auftaktgegner, Stahlbau und Klieken in Kontakt. Wir konnten uns einigen , das wir am 29.03.18 unser Heimspiel auf dem Frederikenplatz in Dessau Nord um 18.00 Uhr gegen Stahlbau spielen dürfen. Das nächste Spiel gegen Klieken wird auf Wunsch der Kliekener gedreht und somit am 06.04. 2018 in Klieken stattfinden. Vorrausgesetzt Väterchen Frost fliegt endlich in den Urlaub.
Bei der Versammlung letzten Freitag wurden weiterhin die finanziellen Beiträge für den weiteren sportlichen Werdegang unserer Truppe erörtert. Auch hier haben Dirk, Eichi und Achim aufgezeigt, welche Möglichkeiten sich für uns im neuen Verein ergeben, um auch weiterhin für Eintracht Fussball zu spielen und noch aktiver am Vereinsleben teilzunehmen.
In diesem Sinne, freuen wir uns auf einen weiteren Neustart mit einer wohl doch gesicherten Zukunft in einem bekannten Umfeld und hoffentlich viel und gesundem Personal. Lasst uns positiv alle Spiele, die uns unser Nils eingebrockt hat, angehen und auch positiv gestalten.
Forza Medizin, es lebe die Eintracht.
Kurzes Update....03.04.18 : Leider ist auch hier wieder oder noch nicht wirklich ne wirkliche Einigung mit den Vertretern der Stadt und des Vereins in Sicht, so das die vorweggewonnen Hurra Schreie und das enthuastische Schlusswort wohl noch warten müssen.....
2017...Rückblick auf ein normales(?) Jahr
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- Veröffentlicht am Montag, 01. Januar 2018 20:15
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Das Spieljahr 2017 stand von Anfang an unter dem Motto..."was ist wenn" und "will noch jemand" ? Denn aus blaugrauen Wölkchen wurden gleich zu Beginn der Saison mit der JHV unseres Trägervereins DRHV 06 schwarze düstere fette Gewitterzellen. Das diese noch einige Kapitel des Jahres füllen sollten, später. Aber eben diese zu Beginn der Saison, waren für uns einer der Unruheherde des Jahres 2017. Die Nachricht eben, das sich der DRHV ein neues Gelände suchen wollte, stellte eine weitere Zukunft auf dem hiesigen Gelände zumindest in Frage.
Sportlich sollte es wieder ein normales Jahr werden. Ausreisser in beide Richtungen gabs hier und da, normale Spielausgänge aber auch. Diese Bilanz ist das Ergebnis der immer stärker werdenden Personalrotation und Fluktation.. Im positiven, wie im negativen Sinne. Haben wir mit den Zugängen von Yoshua, Christian Hinsche und Plane recht zuverlässige Leute, wiegen dagegen die gefühlten (!!!) Abgänge von Alex, Rene oder auch Steini schwer. Warum nur gefühlt? Zumindest bei Steini und Alex waren private Sachen eben auch wichtig und somit konnten eben beide selten helfen. Bei Rene hatte Berzi jede Menge Kraft und Energie eingesetzt, um ihn wieder zum Kommen zu überreden. 3 oder 4 Spiele lang hielt sein Versprechen, dies auch zu tun.Schade. Lange Ausfallzeiten von Eichi, Thomas Elste, Willi, Sven Miltz, David oder eben auch Berzi und Meise zum Ende hatten ebenfalls starken Einfluss. Achim war wirklich manchmal nicht zu beneiden. Das dafür dann Eschi wieder zu mehr oder weniger gewollten Einsätzen kam ist hier vielleicht positiv herauszuziehen. Weitere Versuche noch Personal zu akquwirieren wurden unternommen, allerdings war auch hier Mr. Zuverlässig eher unzuverlässig. Lediglich Steffen konnte man für einige Auftritte noch begeistern (?) Somit waren eigentlich die Dienstage beim Training meist mit mehr Peronal anwesend. Und dies hatte zur Folge eben, das wir freitags desöfteren in Unterzahl antraten oder und Personal leasen mussten.
Im April starteten wir mit 2 Niederlagen gegen gute Gegner in die Saison. Mosigkau und auch Klieken zeigten uns hier schon die Schwächen auf. Nur beim 6-1 gegen Grün Weiß, die ebenfalls mit Personal 2017 zu kämpfen hatten, konnten wir einen glatten Fehlstart vermeiden. Im Wonnemonat Mai waren wir dann unschlagbar. Siege gegen die U15Waldersee´s ( 7-2), überraschend in Walternienburg (3-2) und gegen die AH aus Waldersee (7-0) waren zu feiern. In Steutz (3-3) und in Mildensee (1-1) gabs zumindest ein Remis. In Mildensee wurde das Spiel aufgrund eines heftiges Gewitters abgebrochen, nicht zum letzten Mal in dieser Spielzeit.Der Juni brachte uns dann mit Möhlau, Stahlbau und Lok die ersten Absagen. Zuhause dann setzte es gegen unsere Freunde aus Thalheim ne bittere 1-4 Niederlage und wir verspielten nicht zum letzten Male einen 2 Tore Vorsprung in diesem Jahr. Nach Steutz/Leps nun in Coswig beim 3-3.
Auch gegen Grün Weiß im Juli sorgte eine 2 Tore Führung nicht für ein besseres Ergebnis (2-2). Gegen Walternienburg setzte es ein bitteres 0-1 zu Hause. Mit 6-1 fegte man aber dann die im wesentlichen 10 Jahre älteren Herrschaften aus Trinum vom Platz. Ein legendäres 2-2 dann gegen die starken Roßlauer am Prager Wochenende. Aber hier schon mit Hilfe von Roßlauer Personal. Der feucht schwüle August brachte dann einen erneuten Spielabbruch wegen der Wetterkapriolen. Gegen Klieken zu Hause wurde beim Stand von 0-2 für die Gäste durch SR Laute abgebrochen. An diesem Tage hatte dann aber der Alex seinen großen Tag. Hochzeit mit Nicole. In Mildensee wurde das abgebrochene Spiel vom Mai nachgeholt und mit 2-6 deutlichst verloren. Ein grauenvoller Tag. Achim hat vom Kopfschütteln im noch Schwindelanfälle. Sagt man zumindest. Gegen Mosigkau (2-2) und Steutz/Leps (2-1), jeweils daheim, wurde dann nicht verloren. Der Monat September konnte dann ebenfalls, wie schon im Mai, ungeschlagen gestaltet werden. In Steutz/Leps erkämpfte sich das Team wieder ein 3-3, In Waldersee wurde mit 3-2 gewonnen und auch gegen Mildensee konnte man 3-1 gewinnen. Dieses Spiel geht in die Eintrachtgeschichte als das erste gewonne Spiel mit insgesamt 18 statt 22 Akteuren ein. Bei uns 10, bei Mildensee 8 Spieler. Unglaublich. Der goldene Oktober war für uns der schlechteste. Zumindest liessen sich die teils bitteren Auftritte bei Lok (0-1), bei Stahlbau (1-5) und in Thalheim (1-3) nur durch die Zahlen schönreden. Den Spielberichten zufolge konnte man sich nur bei Bernd im Tor bedanken, das diese nicht zweistellig ausfielen.
Und das ist dann auch schon die Brücke zum meinem persönlichen Spieler der Saison. Oft gescholten, oft unbeholfen. Aber dieses Jahr absolut durchweg eine Bank. Unser Bernd. Sorgte nicht nur im Training auf Kleinfeld für Kopfschütteln, sondern zeigte nun auch auf dem Großfeld seine ganze Klasse. Mit großem Abstand der beständigste und konstanteste Spieler des Jahres 2017. Hatte ja auch viel zu tun.
Auch viel zu bereden gabs. Zur Saisoneröffnung war man schon fett eingebunden in der Schwarzmalerei. Immer wieder versuchte Achim den Herren der Vereinsführung Infos herauszukitzeln. Dabei hatte er meist wenig Erfolg. Damit uns nicht allzu kalt wurde, gabs schöne schwarze Jacken zuzm Trost. Dies dauerte auch unendlich lange. Aber auch hier war die Obrigkeit die Spassbremse. Dafür übernahmen sie allerdings auch den Großteil der Kosten. Das wollen wir fairerweise nicht vergessen. Im Sommer gabs nochmal ein Stelldichein in "unserer "Kneipe. Da sollten nochmal Eckdaten zur Zukunft geklärt werden. Jeder durfte seine Meinung äussern und sich bekennen. In jede Richtung natürlich. Im Endeffekt war dies nur ein schöner gemütlicher Abend. Hier auch zum letzten Male, denn hier entschloß sich Pächter Andreas ebenfalls zum Ende.Auch der obligatorische Grillabend darf nicht vergessen werden.Hier nicht zu vergessen, Axel Wilke und oder auch Knäcke. Müssen wir uns was neues suchen.
Auch dies taten wir auf Vereinsebene, um rechtzeitig die Weichen zu stellen. Grün Weiß bot sich an, auch die ASG Vorwärts ebenso wie der SV Mildensee. In den letzten Wochen des Jahres gesellte sich das Krankenhaus in Form der BSG Medizin hinzu. Dies könnte der rettende Strohhalm werden, auch würde sich hier der Kreis für einige schließen, die ihre Karriere vor langer Zeit bei der BSG Medizin Alten starteten.
Zum Abschluß dieses langen Resümees möchte ich mich persönlich bei Allen Spielern und Trainierenden bedanken. Auch bei jenen, die nur kurz bei uns waren. Nico, Christian Tauber, Stephan Zellner oder auch der Torschütze aus dem Walterspiel Dominik (Torhüter beim ESV Lok) hatten es gut mit uns gemeint. Genau wie all den Gastspielern aus den anderen Vereinen, die bei uns ausgeholfen hatten, ein herzliches Dankeschön.
Weiterhin gilt der Dank natürlich an unseren Nils, der bestimmt wirklich öfters spielen würde. Er organisiert und kreiert unseren Spielplan und versucht unsere Wünsche umzusetzen. Weiterhin gilt der Dank an den Facharbeiter für Elektrolyte, Meise und Bernd bzw. seiner Frau für die Wäschebehandlung. Auch den Medienexperten Dirk und Eichi gilt der Dank für die Öffentlichkeitsarbeit.
Zu guter letzt natürlich gilt der Dank unserem Achim. Wie schon erwähnt, nimmermüde auf und neben dem Platz. Gerade bei organisatorischen Geplänkel in Zusammenhang mit dem Ärger bei der Vereinsführung ist er immer bemüht, das Bestmögliche für uns und unsere Truppe zu erreichen. Danke, danke danke.
In diesem Sinne hoffentlich auf ein Neues in 2018
Thalheim - Eintracht Dessau 3:1 (2:1)
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- Kategorie: Spielberichte 2017
- Veröffentlicht am Samstag, 04. November 2017 11:16
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Freitagabend, Flutlicht, Fußballzeit.
Gestern Abend ging es zum letzten Saisonspiel und damit möglicherweise auch zum letzten Spiel unter dem Namen Eintracht Dessau auf den perfekten Kunstrasenplatz in Thalheim.
Dabei konnten wir, wie auch schon im letzten Jahr auf Jens Richter zurückgreifen. Dieser organisierte noch Sven, der bereits einmal gegen W´Burg mit von der Partie war. Mit Steffen und Christian Witte waren wir so 12 Mann und konnten uns wenigstens zahlenmäßig ebenbürtig einem jugendlichen Gegner zur Wehr setzen.
Thalheim bot eine sehr spielstarke und schnelle Truppe auf, der wir nur in der ersten Hälfte wirklich Paroli bieten konnten. zur Halbzeit wurde noch einmal aufgestockt, das Spiel wandelte sich nach dem Pausentee zu einem Einbahnstraßengeschehen.
Aber der Reihe nach.
Der Gegner zeigte relativ schnell, dass er gegen uns gewinnen möchte. Mittelfeld und Angriff waren sehr quirlig und spielten druckvoll. War ein Ball verloren, rückte sofort jemand nach. Insgesamt war man auch meistens 1 Schritt schneller. Trotzdem schafften wir es, in der ersten Hälfte ein Gleichgewicht zu erzielen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die im 1:0 für den Gastgeber nach einer Ecke mündeten, kamen wir viel besser ins spiel und brachten einige gute Angriffe vor. Plane konnte einen davon nutzen. Präziser Ball aus dem Mittelfeld (ich glaube Steffen war´s) und Plane stiefelt allein auf´s Tor. Der Schuss sah etwas kurios aus, aber er glitt dem Torhüter über die Fingerspitzen, 1:1.
Danach kann man wirklich von einem ausgeglichenen Spiel reden, der Gegner kam nicht mehr so leicht vor´s Tor und wenn, dann klärte die Verteidigung recht sicher. Leider wurde nach einer Flanke übersehen, dass Bernd die Hand auf dem Ball hat, der Gegner stochert nach, zum Glück ohne Knochenbrüche. 2:1 für Thalheim
Unsere danach folgenden Angriffsbemühungen blieben leider erfolglos.
Die Hälfte zwei gebe ich einfach mal als Statistik wieder.
Angriffe des Gegners: 117
erfolglos wegen Lattentreffer: 3
erfolglos wegen eigenen Mann Treffer: 50
geklärt durch die Abwehr: 29
geklärt bzw. gehalten von Bernd: 44
erfolgreich: 1
Die Zahlen sind natürlich nur gefühlte Eindrücke, aber nach zwei Wechseln mit noch jüngeren und noch aktiveren Spielern waren wir quasi nur noch im eigenen Strafraum. Bernd hielt mehrfach glänzend, der Gegner traf zum Glück recht oft die eigenen Leute oder wir hatten ein Bein dazwischen. Das dritte Tor war für den Gegner hochverdient.
Ich fand es schade, dass unsere Abwehrschlacht nicht mit einem 0:0 in Hälfte zwei belohnt wurde.
Fazit:
Als Saisonabschluss sollten wir bei diesem Spiel bleiben. Ein guter Gegner und perfekte äußere Bedingungen sind uns gewiß. Nur wir sollten es schaffen, zu unseren, hoffentlich noch stattfindenden, nächsten Saisonfinals mehr als einen Wechselspieler mitzubringen. Thalheim ist einfach nicht die Stadtwache. Und das Spiel gestern war wirklich sehr intensiv.
Aufstellung:
Bernd - Sven K. Sven, Jens, Steffen - Christian W., Andreas E., Plane, Christian H.. - Herfe, Dirk
Bank: Eschi
Stahlbau Dessau - Eintracht Dessau 5:1 (2:0)
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- Kategorie: Spielberichte 2017
- Veröffentlicht am Samstag, 28. Oktober 2017 06:35
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Freitagabend, Flutlicht, Fußballzeit.
Wie jedes Jahr gegen Ende der Saison verlagern sich die Spiele auf Gegner, die über einem Platz mit Flutlicht verfügen. Und die letzten beiden Spiele werden traditionell auf einem Kunstrasen gespielt.
Gestern Abend ging es gegen Stahlbau auf dem Kunstrasen am BSZ. Im Vorfeld hatte es wieder die allseit beliebten Diskussionen gegeben, ob und wann wir spielen und vor allem, wer denn alles mit dabei ist. Der Gegner war mit fast zwei kompletten Mannschaften vor Ort und borgte uns kurzerhand 4 (!) Mann. Hans und Alex sind uns aus der Hallenrunde bekannt. Die beiden anderen Namen habe ich vergessen. 
Relativ schnell war zu erkennen, dass das Mittelfeld eigentlich nur dafür auf dem Platz war, die gegnerischen Spielzüge zu unterbinden oder zumindest zu erschweren. Angeführt von Christian Hildebrandt spielte Stahlbau sehr ruhig, ganz selten mit langen Bällen und die Abwehrspieler der Eintracht liefen allesamt wesentlich mehr als sonst. Nach einem eigenen Angriff der Eintracht hatten wir grundsätzlich ein Riesenloch im Mittelfeld. Mit geordnetem Defensivspiel ging es etwas besser, aber man hatte immer das Gefühl, dass wir in Unterzahl spielten. In Hälfte eins vielen 2 Tore. Einmal lässt sich Andreas E. mit Körpertäuschung auf dem falschen Fuss erwischen. Einmal kann der Schütze vom 16er recht frei abziehen und schießt ruhig in die lange Ecke. Das waren nicht die einzigen Chancen, gerade aus der Distanz bot sich recht oft eine Gelegenheit. Hier war es wieder Bernd zu verdanken, dass es zur Halbzeit übersichtlich blieb.
Eigene Torchancen hatten wir auch. Leider fehlte so ein bisschen der Mumm.
In Hälfte zwei waren Alex und Hans leider nicht mehr dabei. Beide hatten mit diesem Spiel einen (O-Ton) "Kindheitstraum" verwirklicht. "Einmal bei der Eintracht spielen, da träumt doch jeder Fußballer von..."
Wir spielten auch in der zweiten Hälfte gut mit, aber man merkte, dass vor allem zentral langsam die Kräfte und die Aufmerksamkeit schwanden. Der Gegner schickte auch immer mal andere Leute nach vorn und das Laufspiel war wirklich sehenswert. Lückenreißen und Übersicht behalten wie aus dem Lehrbuch. Es fielen noch drei weitere Tore für Stahlbau, wobei Bernd eigentlich verdient gehabt hätte, dass er ohne Gegentor bleibt. Er hielt mehrfach im Stile eines Weltklassekeepers. Einmal gegen Jörg Janz. Bernd lag schon, Jörg läuft vorbei und lupft. Bernd reckt sich und von der Pranke geht der Ball noch neben das Tor. Das ganze aus zwei Metern und selbst der Gegner war des Lobes voll. Unser Ehrentreffer fiel nach einem Elfmeter und damit dürfte die hoffnungsvolle Karriere des gegnerischen Torhüters, Ronny König, bereits wieder vorbei sein. Wir wissen alle, wie hoch der Leistungsdruck bei Stahlbau sein kann :-)
Fazit:
Vielen Dank an alle, die gestern Abend die Knochen hingehalten haben. Vor allem an den Gegner, der uns aushalf. Alle vier "Testspieler" haben sich voll reingehauen. Im Hinblick auf die Aufstellung des Gegners und unsere aktuellen Personalprobleme ist eine Diskussion über die Höhe des Ergebnisses müssig.
Lasst uns nächste Woche ein würdiges letztes Saisonspiel abliefern. Wer weiß, ob wir uns in der Konstellation nochmal wiedersehen.
Aufstellung:
Bernd - Alex, Andreas E., Thomas W., Sven K. - Hans, Uwe, Dirk, Gonzalo C.. - Herfe, Robert L.
Bank: Sven M., Eschi, Plane












