TSV Mosigkau - Eintracht Dessau 3-1 (1-1)
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- Veröffentlicht am Donnerstag, 13. April 2017 12:27
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Das Auftaktspiel zur neuen Saison ist immer so ne schwierige Sache. Viele Langzeitverletzte wurden aus den Krankenhäusern und Arztpraxen dieser Stadt rausgeschmissen. Karrieren wurden beendet. Einige erwachten aus ihrem Winterschlaf und starteten gerade mal nach einer Trainingseinheit von 0 auf 100. Alles kein Problem, wenn die Statistik der Eintracht belegen würde, das man gerade an Gründonnerstagen zur Hochform aufläuft.Aber- Gründonnerstag ist sowas wie Freitag der 13. bei der Eintracht. Nix klappt und dann kommt auch noch Pech dazu.
Dies belegt das Eröffnungsspiel der wahrscheinlichen Abschiedstournee 2017 der Eintracht am gestrigen Gründonnerstag gegen die Freunde aus Mosigkau. Während diese in deutlicher Überzahl und pünktlich erschienen, ging es bei uns weiter, wo es letztes Jahr aufhörte. Personalmangel. Dienstag noch 14-15. Donnerstag kurz vor Anpfiff 10 (!). Warum ? Keine Abmeldungen in der WA Gruppe liessen keinerlei Bedenken zu. Pustekuchen. Oder krasser gesagt. FINSTER !!!! Echt. Dank Sven "Maggi" Merker, der immer gerne gegen uns spielt, wurde das kurzfristige "Problem" gelöst. Sven Malende kam dann im Laufe des Spiels- wie immer...direkt sofort nach Arbeit.
Zum Tatgeschehen: Mosigkau drückte von Beginn an und hatte aufgrund der spielerischen Stärke des "ältesten Akteurs" Fabian Müller im Mittelfeld sofort das Zepter in der Hand. Die Gäste hatten Mühe ins Spiel zu finden. gerade die Ordnung im Mittelfeld fehlte. Viele Bälle wurden schnell nach vorne gedroschen in der Hoffnung, das Emil Zatopek Rubitzsch diese erlaufen könnte. Das klappte nicht. Auch wurde teils schon am gegnerischen Strafraum attakiert. Warum auch immer, bietet man gerade dem gegnerischen Mittelfeld dann Räume ohne Ende. Naja egal. Die Gastgeber suchten auch immer über die Flügel kommend über Flanken den Abschluß. Aus irgendeiner Flanke wurde dann das unglückliche 0-1 aus Gästesicht. Natürlich nicht zu sehen, die knappe Abseitsposition. Daraus kleines Durcheinander und Meise tunnelte unseren Bernd und das Leder trudelte über die Linie.Ärgerlich. Danach das gleiche Bild, Mosigkau hatte noch 1-2 dicke Eier auf dem Schlappen, aber Bernd parierte diese großartig. Erst Mitte der 1. Hälfte konnte Eintracht ein wenig für Entlastung sorgen und sogar gleich den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielen.Wie aus dem Nichts. Endlich wurde mal gespielt, über 2-3 Stationen auf der linken Seite kam Opa Berzau an den Ball, der darauf Plane bediente und dieser den Ball an Torhüter Jänicke eiskalt ins lange Eck vorbeischob. Nun ging die Eintracht auch forscher zu Werke, gerade Maggi und Thomas verdienten sich Fleißnoten bei den Zweikämpfen im Mittelfeld. Auch gute Abschlüsse waren nun zu verzeichnen. Der beste von Dirk klatschte ans Aluminium.Wieder ärgerlich. Pause.
In Halbzeit 2 lief es von Beginn an so, wie die letzten Minuten vor der Pause. Nun ein offenes Spiel, weil auch Mosigkau Räume zuließ. Diese konnten häufig nun Thomas, Plane oder auch Berzi für gute Aktionen im Mittelfeld nutzen, lediglich die Abschlüsse in Form von Schüssen liessen einige Wünsche offen. Berzis Abschluss z.B.,dessen Ball in Reppichau auf deren Sportplatz für kurzzeitige Verwirrung sorgte. So hoch und weit übers Tor, das selbst schon die Scouts der NFL via Youtube Notiz davon nehmen dürften. Zwischenzeitlich dachte man aber, das die Klapperstörche über Mosigkau flogen. Nein, es waren die Knochen einiger Spieler auf beiden Seiten. Es wurde ein wenig härter. Mosigkau dominierte trotzdem weiter und erhöhte die Flankenstatistik auf 421:6. Genützt hatte dies ihnen nichts, weil Meise und Sven Militz immer sehr gut klären konnten. Aber auch Bernd, der endlich mal auch den Mumm hatte aus dem Tor heraus zu fausten und energisch im eigenen Strafraum zu Werke ging. Offen war es weiterhin, denn Eintracht blieb durch Konter heraus immer gefährlich. Über einer dieser Konter über Thomas und Maggi , kam dann Eintracht zur größten Möglichkeit zur Führung. Aber Herfe vergab den Abpraller dann doch recht souverän. Noch 2 Stunden nach Spielschluß waren Ordner und Suchstaffeln dabei, das Spielgerät mittels Fackeln und Taschenlampen zu orten. Wie dann das Spiel gelaufen wäre, wenn Maik seinem großen Idol Arturo Vidal nicht nachgeahmt hätte? Wir wissen es nicht, jedenfalls schien es nun so das keiner der Eintracht mehr an einen Sieg glaubte, Mosigkau aus der Lethargie erwachte und die Gäste nun in die eigene Hälfte drängte und Bernd nun sein ganzes Können zeigen musste. Topleistung, Bernd. Aus diesen unzähligen Möglichkeiten heraus folgte nun ein Eckenmarathon. Wurden davor diese Dinger recht deutlich geklärt, landete einer dann auf den Kopf eines Mosigkauers, der nicht mal springen musste und zielgenau das Ding in den Winkel köpfte. Das war der sogenannte Genickschuss. Ein weiterer Konter landete dann zum 3-1 im Tor. Eintracht war einfach platt.
Das der Sieg durchaus für Mosigkau aufgrund der Mehrzahl an Chancen verdient war, ist nicht von der Hand zu weisen. Allerdings war mit etwas Glück auch bei uns eben mehr drin. Und da schließt sich der Kreis eben mit dem fehlendem Personal. Wir waren in den Schlussminuten vor der Führung der Gastgeber mental und körperlich fertig. Trotzdessen war es ein großer Kampf unseres Teams, in denen meiner Meinung nach Bernd, Meise und natürlich Fleißbienchen Maggi Merker herausstachen. Ich hoffe, das sich die Abwesenden mal Gedanken machen, ob man nicht vorher mal die Möglichkeit hat, 1-2 Tage vorher zu wissen, ob man am Spieltag das Team unterstützen kann. Es ist so einfach.
Danke an: B.Güldner- D.Meier, S.Miltz, T.Meissner, S.Köhler-A.Berzau, T.Werner, M.Planitzer, S.Merker-D.Rubitzsch, M.Herfurth-S.Malende
Auch prima das sich beendete Karrieren, wie Steffen, Uwe Wanie, Willi (?) und Axel blicken liessen. Dazu gesellten sich Eschi, Eichi und nachher Alex. Wäre schön, wenn ihr weiterhin treu bleibt. Sieht gut aus und stärkt das Mannschaftsimmunsystem...hust !
Eine gute(oder eher zwei) und eine schlechte Nachricht
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- Veröffentlicht am Samstag, 01. April 2017 11:52
- Geschrieben von Andreas Berzau
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So ähnlich lautete nach einer kurzen sportlichen Bilanz durch Coach Achim der Wortlaut zu den News und Facts zur kommenden Saison. Fast alle waren erschienen zu einem kurzen Gedankenaustausch mit viel flüssigem und bei einigen anderen noch mehr festerem, was der guten Küche und dem sehr gut gelaunten Wirt Andreas in der Oberbreite geschuldet gewesen ist.
Die erste gute Nachricht war, das unser Staatsanwalt nun nicht mehr das Wort hat-sondern seine Gattin. Alle Gute und nur die besten Glückwünsche für das glückliche Ehepaar.
Die nächste gute Nachricht, das wir überraschend gut finanziell aufgestellt sind, gabs hier wohl keinerlei Probleme mit Beitragsgeldern sowie Beiträgen zur flüssigen Absicherung der 3. Halbzeit. Danke hierfür an den Dauerbrenner Thomas Meissner, wir wissen es kostet sehr viel Kraft und Hingabe.Das gleiche gilt natürlich für Achim. Auch zu dieser positiven Nachricht gehört zweifelsfrei unser Nils, der es trotz allem wieder geschafft hat, einen Spielplan nach unserem Geschmack zu gestalten. Leider gibs durch den Rückzug einiger Teams wie z.b. Blau Weiß immer wieder Lücken. Die zu schließen ist aufgrund der Verpflichtungen der anderen Teams, die natürlich auch ihre Hausaufgaben gemacht haben, eher schwierig. Machen wir das beste daraus und schließen die Saison besser ab, als die letzte.
Die letzte? Ja, genau. Es ist soweit. Die Herren aus dem Handballhimmel, wo sie sich nun doch wieder befinden, beenden das Kapitel Sportzentrum Große Schaftrift endgültig. Das ist die schlechte überbrachte Nachricht von Achim an diesem Abend. Zur JHV am 24.4. sind alle Fussballer geladen worden. Da soll es offiziell verkündet werden und keinen handballinteressierten Dessauer wird es ein Haar krümmen. Schade, denn unter den zahlreichen "Fans" sonnen sich gerade auch viele Fußballer. Andersrum habe ich das noch nie gesehen.Mein persönlicher Eindruck. Gut, harren wir der Dinge die da kommen. Ab dem 25.04. geht die MS Eintracht auf große Abschiedsfahrt. Aber wohin, das weiß keiner. Noch nicht.
Auf eine schöne Saison....Prost.
Saisonvorschau 2017
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- Veröffentlicht am Dienstag, 07. Februar 2017 17:40
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Zu unserer Saisoneröffnung und Vorschau auf die neue Saison 2017 wollen wir uns möglichst alle am 31.03.2017 ab 18.00 Uhr in unserem Wohnzimmer in der Oberbreite einfinden. Hier hofft die Teamführung um Starcoach Achim Zabel auf rege Teilnahme. Diese liess in dieser Hallensaison absolut zu wünschen übrig und sorgte bestimmt bei den einem oder anderen für stetes Kopfschütteln. Doch lassen wir diesesm Kapitel zurück und werfen einen Blick nach vorne. Super Admin Dirk wird zeitnah den Spielplan auf der HP veröffentlichen. Weiterhin wird die eine oder andere Personalfrage konkretisiert bzw. disskutiert werden müssen. Hier ist man auf die Mitarbeit aller angeweisen, sprich könnt ihr ruhig mal die Werbetrommel rühren. Also Termin vormerken und auch bitte erscheinen.
Sportliche Grüße
Thalheim - Eintracht Dessau 2:0 (1:0)
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- Kategorie: Spielberichte 2013
- Veröffentlicht am Samstag, 12. November 2016 14:09
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Zum letzten, zum allerletzten, zum allerallerletzten Auftritt im Jahre 2016 zog es die Eintrachtkicker zum Flutlichtspiel nach Thalheim.
Da sich dieses Spiel zum Jahresabschluss hoffentlich auch die nächsten Jahre so ergeben wird, habe ich den ersten Satz aus dem letztjährigen Spielbericht einfach mal kopiert. Tradition ist wichtig. Bevor ich bei Tradition und Fussball in einem Satz jetzt noch Sachen schreibe, die uns eine Platzsperre, Geldstrafe o.ä. einbringen.....zum Spiel.
Als Teil des Trainerstabes ist man bei der Eintracht leidgeprüft und Kummer gewöhnt, vor allem wenn man sich die ständig wechselnden Aufstellungen anschaut. Krankheiten, Verletzungen und das leidige Thema Schichtdienst würfeln unsere Truppe immer wieder durch. 50% unserer Saisonspiele beginnen mit einer Vorstellungsphase in der Kabine frei nach dem Motto: "Schön, dass Du mitspielst, aber wie heiß du eigentlich?"
Dass wir damit nicht erwarten können, dass sich unsere Spielqualität über die Saison exorbitant erhöht, ist bestimmt jedem klar. Auch diese Woche mussten gleich drei "Neue" integriert werden. Darunter ein alter Bekannter, der zum Glück 50% seiner Tageszeit mit Whatsapp verbringt und ergo schnell mal zwei Gastspieler von Grün Weiss organisieren konnte.
Unsere Aufstellung war letztendlich solide. Man könnte sagen, auf Sicherheit bedacht. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit dem ungewohnten Geläuf eines vollkommen huckelfreien und herrlich weichen Kunstrasens kamen wir über die gesamte Spielzeit recht gut mit der gegnerischen Angriffsmaschinerie klar. Obwohl Thalheim mit Geduld immer wieder klug verschob und Sven auf der rechten Seite dadurch plötzlich Abwehrspieler war, konnte sich Thalheim nicht viele Torchancen erspielen.
Wir verloren die erste Hälfte trotzdem, weil ein Angriff eben zur kompletten Unordnung zentral führte. Der 10er der Gegner nutzte diese mustergültig aus und konnte zentral aus knapp 20 Metern in eine Ecke einschieben. Unsere eigenen Angriffsbemühungen scheiterten an einer gut stehenden Abwehr und eigenen Unzulänglichkeiten. Da wir sonst nur auf Äckern spielen, auf denen der Ball spontan die Richtung ändert, kommen wir mit solchen Plätzen anscheinend nicht so gut klar und scheitern spätestens beim letzten Paß.
Der Pausentee (leider ohne Schuss) wärmte bzw. verbrannte den ein oder anderen tapferen Eintrachtspieler. Zum glück war die Pause so kurz, dass genügend Tee für das knapp 250 jährige Trainergespann blieb.
Die ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte brachten dann Thalheim stark in Bedrängnis. Wir forcierten unsere Angriffsbemühungen enorm und hatten mehrere gute Gelegenheiten. Der letzte Pass war leider etwas zu oft etwas zu lang und es wurde auch nicht jeder Ball gut angenommen. Mit kalten Füßen ist das aber auch nicht die einfachste Übung. Leider fand keiner dieser Bälle den Weg ins Thalheimer Tor. Ein zweimal wurden Kopfbälle vergeben, aber Flutlicht ist auch nicht jedermanns Sache. Mitte der zweiten Hälfte nutzte Thalheim dann einen mustergültigen Konter, um Bernd mustergültig auszuspielen. Dieser hatte einige Bälle mit allen zur Verfügung stehenden Körperteilen abgewehrt. Aber bei diesem Konter war er machtlos.
Auch nach dem Tor spielten wir weiter nach vorn, aber letztendlich riss im letzten Spiel des Jahres unsere hoffnungsvolle Serie. Für 2017 hoffe ich auf mehr Konstanz bei der Mannschaftsaufstellung.
Der Dank der Mannschaft gilt Tobias für die Organisation der beiden Gastspieler und an die Gastspieler selbst für den gezeigten Einsatz. Ihr seid auch beim nächsten Mal willkommen 
Aufstellung:
B. Güldner- J.Richter, A.Wille, T.Meissner, T.Franzl- D.Rubitzsch, T.Elste, M.Planitzer, S.Köhler- M.Herfurth, Gastspieler 1
Bank: Gastspieler 2,
Paschlewwer SV - Eintracht Dessau 1-4 (1-1)
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- Veröffentlicht am Freitag, 28. Oktober 2016 11:45
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Der grauen Tristesse des Herbstes entfliehen kann man gerne mit einem Flug nach Ägypten oder Antalya oder man probiert was Neues in seinem Fussballleben. Die Fahrt ins Ungewisse, zu Halloween. Die Fahrt nach Großpaschleben. Oft gehört, aber nie dagewesen. Dieses Urteil über den schicken Ort am Rande der Bachstadt Köthen hat man schon oft vernommen. Für den Großteil der Eintrachtkicker war das nun wirklich das erste Mal an der Ziehte.
11 und ein halber Kicker(Berzi als allerletzter Notnagel) durften sich erfreuen, unter Flutlicht auf seifig nassen Geläuf mit einem Dessert aus Laubblättern, diese Premiere gestalten zu können. Die Lichtverhältnisse waren passabel, lediglich bei der Auswahl der Trikotfarbe sollte man sich doch den Gegebenheiten anpassen und mutiger agieren-sprich orange wählen.
Um 18.32 Uhr war Anpfiff und um 18.34 Uhr lag die Pille schon zum ersten Mal im Kasten der Paschlewwer. Dirk startete als linker Läufer mit seiner eleganten Dynamik und sorgte für die frühe Führung. Davor hatte schon Herfe ne dicke Kastanie auf dem Rasen liegen gelassen und knapp verzogen. Keine 2 Minuten nach der sicheren Führung sorgte eine Unachtsamkeit im Mittelfeld und der daraus folgenden Unordnung in der Rückwärtsbewegung für den Ausgleichstreffer der Hausherren. Dieser war wohl mehr als nur aus einer knappen abseitsverdächtigen Position gefallen. Eintracht war spiel,- und tonangebend und immer wieder auf der rechten Seite durch Uwe und Sven gefährlich.Auf der Bank wo sich Alex und Eichi mit Fifa 17 Altherrenspielzügen gegenseitig zu übertreffen versuchten regierte Freude pur, bei teils gelungenen Spielzügen auch über Plane, der es nicht leicht hattte, neben dem Doktor zu spielen. Viele Distanzschüsse konnten die Statistiker zählen, die knapp am Gehäuse der Ziethekicker vorbeigingen. Paschleben reagierte nur und machte eigentlich mit ner 7er Abwehrkette in der Mitte ziemlich alles dicht. Mit zunehmender Spieldauer verflachten die Angriffe der Eintracht, Paschleben spielte nur auf Konter und Eintracht hatte in manchen Situationen Glück. Hier wurde dann meistens mit Bernd der Sündenbock gesucht und gefunden, der sich unsicher im herauslaufen fühlte. Freunde. Das ist bekannt und demnach so nicht mehr aktzepatbel, ihn immer wieder vors Loch zu schieben. Dann klärt die Dinger anders. Seitenlinie, Torauslinie- was auch immer.
Nach beruhigenden Worten der Trainerbank von Berzi, Achim und Eichi und Klartext bzw. Aufklärung bei den Schuldzuweisungen wurde nach der Pause wieder Fussball gespielt. Eintracht wie gehabt , aber nunmehr von der zuschauerfreundlichen linken Seite agierend, zogen Gäste wieder spürbar an. Gelegentliche Kommentare von Willi auch schon in Hälfte eins, beruhigten viele Aktionen und führten zu mehr Ballbesitz und Sicherheit. Mit Ausnahme von Plane, der fast schon nach 15 Minuten den Platz völlig entnervt den Platz verlassen und einen Psychater aufsuchen wollte. Nachdem er sah, das der halbe Kicker gar keine Klamotten an hatte, trabte er zurück, spielte Thomas Elste frei und dieser ließ wie Alberto Tomba 1994 in Lillehammer die Gastgeber wie Slalomstangen stehen und netzte sicher zur 2-1 Führung ein. Sehenswert. Ein Klaps von den Allerwertesten vom Doktor für unseren Prinzen gabs als Zugabe bzw. Entschuldigung dazu. Keine 2 Minuten später kloppte Dirk wie ein englischer Fussballer in den 80igern einfach mal planlos von der Seite in die Mitte, Unsicherheit beim Rausschlagen dieses Meteoriten. Thomas Elste kam, sah und versenkte den Ball aus gut 35 Metern ins verwaiste Tor mit einem bogenlampenartigen Schuss. Großartig.
Davon erholten sich die Gastgeber nicht mehr. Eintracht blieb herrschend und aggressiv im Mittelfeld, sehr zum Leidwesen der angeknockten Paschlewwer. Die Aktion des Abends war dann doch eher das Tor von Herfe. Dynamisch zog Plane mal in den Strafraum, wo er an der Eiche im Strafraum schmerzvoll hängenblieb und elfmeterrreif im Boden versank. Der Pfiff blieb aus. Dafür kümmerten sich gleich rührend 3 Sanitäter der Heimmannschaft um den verletzten Protagonisten, der Rettungsheli kreiste auch schon über der Ziethe, aber der eigentliche Arzt erkannte die Situation schnell,bewertete die wie in der Notaufnahme Alten als nicht lebensgefährlich und bediente den nun völlig freien Herfe, der das Ding dann eiskalt ins kurze Eck donnerte. Tja, Schiri pfiff nix, kein Elfmeter, er unterband nicht das Spiel, also musste Eintracht so reagieren. Trotzdem sehr löblich, wie die Hausherren sich um unseren Verletzten kümmerten. Einige Chancen blieben dann noch liegen, Herfe der seinen linken Fuss auch nur hat, damit er nicht umfällt oder der nun aufgerückte Jens Richter scheiterten. Auch die Ziethekicker hatten noch einen Abschluß, den Bernd sehr gut parierte, der Nachschuss landete am Alu.
Einen auch in der Höhe verdienten Sieg feierten die Dessauer bei Ihrem Debüt bei den freundlichen Gastgebern aus Großpaschleben. An sich gabs nicht viel zu meckern, Abstimmungsprobleme bei ständig wechselnden Aufstellungen wirds immer geben. Trotzdem heisst die Devise Geschlossenheit. Dazu zählt ganz besondere das Wissen, wie ich mit den Stärken und Schwächen meiner Mitspieler umzugehen habe. Apropos Geschlossenheit. Nach fast einem halben Jahr Wartezeit können wir uns nun über unsere Aufwärmjacken freuen. da sieht sehr sehr gut aus. Vorrausgesetzt, sie werden zum Spiel auch mitgebracht.
Aufstellung: B.Güldner- A.Wille, T.Meissner, C.Steinmann, J.Richter- S.Köhler, Prinz M.Planitzer, T.Elste, D.Rubitzsch- M.Herfurth, U.Hammerschmidt
Tore: 0-1 Rubitzsch; 1-1 Großpaschleben, 1-2; 1-3 T.Elste, 1-4 M.Herfurth












