Prag 2014
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- Kategorie: Prager Fäßchen
- Veröffentlicht am Sonntag, 29. Juni 2014 14:26
- Geschrieben von Dirk
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Elf Spieler hatten den Weg in die tschechische Hauptstadt angetreten, um mit 40 Mannschaften aus ganz Europa und Israel um den Prager Fässchen Cup zu spielen.
Der sportliche Faktor stand bei dem Turnier schon im Vordergrund, Ziel aller Teams war es aber auch, gemeinsam ein paar schöne Tage zu verbringen.
Da wir diesmal mit mehr als 10 Spielern angereist waren, wurde uns von der Turnierleitung ein „Guide“ zur Verfügung gestellt um die organisatorischen Dinge zu klären,
etwas zu dolmetschen und um die Getränkeversorgung (im Idealfall Bier) sicherzustellen. Diese Aufgabe übernahm für uns Karin. Die Pragerin hatte einige Monate in Leipzig Kommunikation studiert und bescheinigte uns eine fast dialektfreie Aussprache, was nicht besonders verwunderlich war, da sie beim letzten Turnier eine bayrische Mannschaft betreute.
Die erste Herausforderung am Tag der Anreise nach dem Einchecken war, rechtzeitig das Lokal der Abendveranstaltung aufzusuchen, um den Spielbeginn des letzten Vorrundenspieles der deutschen Nationalmannschaft gegen die USA um 18 Uhr nicht zu verpassen. Pünktlich mit dem Anpfiff saßen wir aber auf unseren Plätzen vor dem Fernseher und fast zeitgleich stand schon die erste Runde kühles tschechisches Bier auf dem Tisch. Perfekt! Kurz danach kamen auch schon die Haxen, die uns schon ein wenig vom Spiel ablenkten, aber der Hunger war stärker und außerdem waren sie super lecker. Wie erwartet (?) gewann die deutsche Mannschaft mit 1:0 und wir konnten nach dem Ende des Spieles erhobenen Hauptes das Lokal verlassen.
Am ersten Spieltag standen drei Vorrundenspiele auf dem Programm. Beim ersten Match gegen „Waki Kaki“ aus der Schweiz war leider nur der Ehrentreffer möglich, in der Endabrechnung am nächsten Tag konnten wir die Schweizer aber erfolgreich hinter uns lassen. Im zweiten Spiel gegen „Copsperr“ aus Schweden, gegen die wir im letzten Jahr noch 3:3 gespielt hatten, gelang uns mit einem souveränen 4:1 eine erfolgreiche Revanche.Beim dritten Spiel gegen Italiener aus Florenz war leider nicht viel zu machen, außer einem gemeinsamen Gruppenbild nach dem Spiel.
Durch den Sieg gegen die Schweden sicherten wir uns den 3. Platz in der Gruppe, im Vorjahr waren wir hier noch Vierter. Damit qualifizierten uns für die Spiele um den 17. bis 32. Platz am nächsten Tag. Am Abend dann die obligatorische Dampferfahrt mit lecker Buffet und Bier vom Faß. Cabriofeeling auf der Moldau mit der wunderschönen Silhouette der goldenen Stadt im Abendlicht, sorgte für eine willkommene Tiefenentspannung aller Spieler nach dem anstrengenden Tag.
Am zweiten Spieltag ging es zuerst gegen „Beercelona“ aus der Schweiz. Hier wurden von den italienischsprachigen Schweizern relativ schnell die Weichen auf Sieg gestellt, zu allem Überfluß verletzte sich noch Mike beim Umknicken am Knöchel schwer, so dass er im weiteren Turnierverlauf nicht mehr eingesetzt werden konnte. Zurück in der Heimat stellte sich aber zumindest heraus, dass nichts gebrochen war, aber an dem erlittenen Bänderriss oder der Bänderdehnung wird er wohl noch einige Zeit laborieren. Noch einmal gute Besserung Mike!
Beim Spiel gegen die Schweden von „Stockholm South“ hielten wir zuerst ganz gut mit, drei schnell herausgespielte Tore innerhalb kürzester Zeit brachen uns dann aber das sprichwörtliche Genick. Glanzlichter in diesem Spiel waren aber zweifellos der exzellente Distanzschuß von Frank Lauenroth zum Anschlußtreffer und als Tobias ebenfalls aus der Distanz mit einem Gewaltschuß noch etwas Ergebniskorrektur betrieb.
Im letzten Spiel des Turnieres gegen die „Beating Chastards“ aus London gingen wir mit einer Führung in die Pause und Roger stimmte schon mal überaus euphorische „Schalalala….Schalalalalala…“ Gesänge an, worauf die Londoner meinten, dass sie nach dem Spiel Grund zum Singen hätten.
Fast bestätigte sich dann noch dieser Orakel, aber eben auch nur fast. Denn Ralf machte das Spiel noch einmal spannend: „Ich dachte der geht vorbei“ war sein Kommentar zum Ausgleich und kurz danach erfolgte auch noch der Führungstreffer der Spieler von der komischen Insel.
Aber Tobi hatte an diesem Tag scheinbar keinen Bock darauf dieses Spiel noch zu verlieren und stellte mit zwei schönen Einzelaktionen den Sieg der „Rehsumpfer Sportfreunde“ sicher. Nach dem umjubelten Abpfiff bettelten die Briten noch darum, sich mit uns im Elfmeter bzw. Neunmeterschießen zu messen. Wir lehnten mehrfach dankend ab, jeder von uns wollte nur noch zum Bierstand mit Ausnahme von Tobi, der es auf eine Cola abgesehen hatte, aber die Jungs aus London blieben hartnäckig und wir willigten schließlich ein.
Unnötig zu erwähnen wer diesen Vergleich gewann und uns ist es im Nachhinein immer noch schleierhaft, warum ausgerechnet eine englische Mannschaft darum bittet, sich in dieser Disziplin mit anderen zu vergleichen. Asterix hätte eine einfache Erklärung dafür gehabt: Die spinnen, die Briten.
Nach dieser Episode ging es endlich zum verdienten Bier. Wir hatten uns gerade gesetzt, da ereilte uns ein Hilferuf der zweiten deutschen Mannschaft, welche am Turnier teilgenommen hatte. Die „VfB Blackstars“ aus Lübeck befanden sich gerade im Duell gegen „Copsperr“ aus Schweden um den vorletzten Platz in der Endabrechnung. Tobi, Sven Malende und Dirk erklärten sich noch einmal bereit, das schwarze Trikot überzustreifen, da die Lübecker verletzungsbedingt nicht mehr sinnvoll auswechseln konnten. Durch diese „Aufbauhilfe West“ konnte ein 0:2 Rückstand der Blackstars, noch in ein 2:2 Unentschieden umgebogen werden. Das anschließende Neunmeterschießen konnten die Lübecker dann wieder allein für sich entscheiden. Somit gab es zum Abschluß des Turniers noch einen nicht eingeplanten sportlichen Erfolg und wir konnten gemeinsam mit den Jungs von der Küste ein fröhliches „Schalalala….Schalalalalala…“ anstimmen…
Fazit: Obwohl der Spaß für alle „Rehsumpfer Sportfreunde“ jederzeit im Vordergrund stand, was zweifellos gelang, konnte auch sportlich eine Leistungssteigerung zum Vorjahr erzielt werden. Alle Teilnehmer waren sich einig, im nächsten Jahr noch einmal zum Turnier zu fahren, vielleicht wieder ergänzt mit einigen weiteren Spielern, um noch einmal ein paar Plätze in der Endabrechnung nach oben zu klettern.
Danksagung: An dieser Stelle noch einmal Herzlichen Dank an unsere Sponsoren Roger König vom König Lackierfachbetrieb, Sven Malende vom Nissan Autohaus Hager und Malende, Frank Lauenroth vom Honda Autohaus Lauenroth und Hans-Jürgen Kramer von der MTJ Medizintechnik und Service GmbH,
die nicht nur für passende Trikots, Hosen, Stutzen, Deutschland Fanartikel, „Rehsumpfer Sportfreunde“ Wimpel, Fahrzeuge für Hin- und Rückfahrt etc. etc. sorgten, sondern auch fußballerisch zum erfolgreichen Abschneiden unseres Teams beitrugen. Vielen Dank noch einmal!
Mit dabei waren: Roger König, Sven Malende, Mike Anton, Frank Lauenroth, Dirk Rubitzsch, Ralf Pannier, Tobias Franzl, Hans-Jürgen Kramer, Bernd Güldner, Marco Förster, Sven Köhler
Hier die ersten Fotos: KLICKEN!
Eintracht Dessau - FSV Löberitz 9-1 (4-1)
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- Kategorie: Spielberichte 2014
- Veröffentlicht am Freitag, 27. Juni 2014 13:03
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Das Personalkarusell drehte sich an diesem Wochenende mächtig. Achim hatte alle Hände voll zu tun, eine spielfähige Truppe auf die Beine zu stellen. Folge dessen, das unser Außenminister Frank Walter Steinmeier wiedereinmal unser Team bettelte, eine Deutschlandvertretung nach Prag zu schicken, um unser Land beim "Prager Fässchen" Turnier zu vertreten. Weiterhin war Eichi zu Scoutaktivitäten in die Türkei geschickt worden.
Am Ende kam es natürlich wieder anders, Berzi und Christian ließen Ihre Kontakte spielen und luden zwei Debütanten ein. Dennis Meyer und Patrick Grünheidt, beides Aktive aus Rosslau bzw. Jeber-Bergfrieden halfen heute aus. Leider verhinderte dies das Comeback einer weiteren Eintrachtlegende. Nils Hoyers Einsatz ist zwar aufgeschoben, aber sichter nicht aufgehoben. Auch Andy Hänsch und Torsten Wünsch waren wieder an Bord, zudem kehrte Simon Blanke wieder zurück.
Zum Spiel: Eintracht war von Anfang an Herr im Haus. Mittelfeldmann Dennis Meyer zeigte hier und da seine Klasse mit guten Anspielen auf die beiden Spitzen Berzi und Andy, die Abwehr stand auch gut, hatte aber bei hohen Bällen die eine oder andere Unsicherheit. Die konnten die Gäste aus Löberitz, die sehr gute Ansätze hatten, aber vorerst nicht nutzen. Eintracht hatte durch Berzi mit Lattentreffer und Andy hochkarätige Chancen, zudem war der läuferisch starke Steffen immer wieder bei Kontern aktiv, er krönte seine Energieleistung mit seinem ersten Eintrachtreffer zum zwischenzeitlichen 2-0. Andy machte nach Vorlagen von Berzi und Dennis, ebenfalls mit halben Assist von Berzi mit schönem sehenswerten Schlenzer den Sack zur Pause schon zu. Das Ergebnis hätte auch schon deutlicher sein können. Für alle ärgerlich, gerade für Meise und Willi, war aber der Löberitzer Ehrentreffer kurz vor Ende der 1.Hälfte, als einer der angesprochenen Unsicherheiten bei langen hohen Bällen zum 1-4 aus Sicht der Gäste führte.
Nach der Pause sorgte die Einwechslung von Doc Elste für Dennis Meyer für gleichwertigen Ersatz. David konnte gleich nach Wiederanpfiff die Fronten mit seinem ebenfalls ersten Tor für die Eintracht zum 5-1 abstecken. Berzi machte dann auch sein Tor nach kluger Vorarbeit von Thomas Elste. Die Abwehr der Gäste zeigte sich dann völlig losgelöst. Andy´s Torhunger zeigte sich dann in vielen Aktionen, seine weitern 3 Tore belegten dies. Weitere Chancen zum Ausbau des Ergebnisses von Meise, Thomas Elste oder auch Andy wurden noch vergeben. Die Gäste waren völlig überfordert, wehrten sich trotzdem vehement und kämpften leidenschaftlich um Ergebniskosmetik. Hut ab. Schiri Horst Römer, der überhaupt keine Probleme, hatte das Spiel zu leiten, weil beide Teams wirklich fair und ruhig agierten, pfiff dann diese einseitige Partie ab. Lediglich bei knappen Abseitsentscheidungen fehlte hier und der richtige Blickwinkel, aber er ist nunmal alleine und hat keine Linienrichter. Dies gilt es zu aktzeptieren, bei Allen und schon dann, wenn es der Spielstand zuläßt.
Das Spiel zu bewerten fällt natürlich leicht, das Ergebnis spricht Bände, spiegelt aber nicht die wahre Stärke des Gegners wieder, die heute einen rabenschwarzen Tag hatten, so wie wir letzte Woche. Anzusetzen gilt es sicherlich an die Leistung der 1.Hälfte, die die Weichen für den heutigen Erfolg stellte.
Aufstellung: M.Herfurth- C.Steinmann, A.Wille, T.Meißner, S.Blanke, D.Meier, D.Meyer, M.Eschweiler, S.Krawzcyk, A.Hänsch, A.Berzau, T.Wünsch, P.Grünheidt, T.Elste
Tore: David Meier, Steffen Krawzcyk, Andreas Berzau,Dennis Meyer je 1, Andy" ich will Tore Tore Tore "Hänsch 5
PS: Christian, Rene und Alexander bitten dringlichst damit aufzuhören, sie als die 3 K...stedter (!!!!) zu bezeichnen. Sie sind mit ganzem Herzen jetzt und hier für die Eintracht am Ball und damit das so bleibt, wird das K....Wort gestrichen. Ist auch wirklich nicht schön. Danke......
Eintracht Dessau- Glückauf Möhlau 3-7 (0-4)
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- Kategorie: Spielberichte 2014
- Veröffentlicht am Freitag, 20. Juni 2014 12:26
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Das Ergebnis sagt im Endeffekt aus, was an diesem Freitag passiert war. Die Gäste hatten eine Rechnung vom Hinspiel offen und so traten sie auch auf. Sicherlich verstärkt mit dem einen oder anderen Aktiven aus der KOL Mannschaft, die knapp den Aufstieg in die Landesklasse verpasste, spielte das Gästeteam mit der Eintrachtelf Katz und Maus. Dabei hatte Coach Achim eigentlich wieder fast die selbe Truppe vom Hinspiel an Bord. Aushilfsweise war sogar noch der junge Erik Malende, Sohn des Sven, dabei. Trotzdem bekam das Team zu Beginn des Spiels wieder kein Bein auf den Boden. Eintracht wurde schon zu Beginn arg gefordert und wie ein Schwein vom Metzger auseinandergenommen, die Ballsicherheit der Gäste raubte schon früh den Nerv aller Beteiligten. Da war es eine Frage der Zeit, bis die Filetstücke in Form von Toren den Weg in die Pfanne fanden. Das Führungstor ging einer schönen Einzelaktion voraus, wo man merkte, das körperloses Spiel eher zum Basketball gehört als zum Fußball. Ebenso das 2-0, als ein Pass in die Schnittstelle unserer Viererabwehrkette, Torhüter Bernd Güldner unglücklich aussehen ließ. Das 3-0 war ein gnadenloser Kopfball nach einer Ecke. Wieder keine direkte Zurordnung und der Willen bei den Gästen verdeutlichte die Wucht des Kopfballgeschosses in die Maschen. Keine Minute später war Bernd chancenlos gegen ein Schuss aus 14-15 Metern aus halbrechter Position. Bam, 0-4....Möhlau diktierte hier Ball und Gegner. Bernd konnte noch einiges halten, Hier ist das Wie und das Aussehen doch völlig nebensächlich. Aus irgendwelchen Gründen auch immer wurde dann der Torhüter gewechselt, bei dem Spiel der ASG noch in der Pause, wurde hier dem sicherlich nicht souveränen und glücklosen Bernd wieder ein Stempel aufgedrückt und Tobi Franzl ging zu aller Verwunderung nicht nur der eigenen Spieler nach dem 0-4 bei noch 10 ausstehenden Minuten in Halbzeit 1 ins Tor der Heimmannschaft. Das dies beim Stand von 0-4 und bei solch einem starken Gegner und der schwachen eigenen Vorstellung sinnfrei ist, zeigt, das nicht jeder seine Leistung ordentlich einzuschätzen weiß und kann.
Nach der Pause zeigte das Team aber ein wenig Moral und wollte das Spiel in keinem Debakel enden lassen. Ob das an den nachlassenden Gästen lag oder an dem neuen Torhüter oder an dem Wind im Rücken kann niemand sagen, einige Umstellungen waren nötig, die zentrale Position wurde wieder von Thomas Elste besetzt, der doch völlig verloren als Außenmittelfeldspieler begonnen hatte. Jetzt wurde versucht mehr zu spielen, die Fehlpassquote war dennoch gerade im Aufbau sehr sehr hoch, wodurch ein Angriff immer wieder jäh gestoppt wurde. Dennoch erzielten die Gastgeber etwas Ergebniskosmetik, Allerdings waren die Tore auch gut herausgespielt. Rene per Schuss aus 16 Metern, Erik Malende nach kluger Vorarbeit von Dirk und Dirk Rubitzsch selbst, nach Zuspiel von Thomas Elste. Trotzdem war der Sieg der Gäste niemals in Frage zu stellen, sorgten die Möhlauer weiter für Gefahr und für Beschäftigung vom Ersatzkeeper Tobi Franzl, der beim zwischenzeitlichen 2-7 ebenfalls keine gute Figur machte, aber da störte es plötzlich niemanden wirklich. Hmmm......
Beim Fazit sind sich komischerweise bei einem Bierchen alle immer einig, die Fehleraufarbeitung der jeweiligen anderen ist immer vorbildlich bei uns, ohne die eigene Leistung kritisch zu hinterfragen. Wenn wir unsere Fehler auch mal so abstellen, wie wir sie nach dem Spiel immer wieder sehr gut analysieren, könnten wir auch nochmal solch einen Gegner ärgern, so wie es im Hinspiel war. Wenn wir allerdings so weitermachen, sehen die Experten schwarz. Wir haben mit weniger Mitteln schon besser gespielt. Vielleicht setzen wir uns auch ziemlich selbst unter Druck, schätzen den Gegner falsch ein oder lassen uns von guten Ergebnissen der Vorwoche über die wirkliche Stärke der Gegner und von uns selbst täuschen. Weiterhin immer wieder zu verbessern ist die Kommunikation untereinander, dies fordert der Coach vehement, Umstellungen intern können auch flexibel auf dem Platz gemacht werden, dazu ist aber sprechen wichtig und die eigene Selbsteinschätzung wenn´s mal nicht so läuft. Immerhin saßen wieder 4 Mann am Anfang draußen.
Dabei am schwarzen Freitag: Bernd Güldner (Tobi Franzl), D.Meier, A.Wille, T.Meißner, C.Steinmann, T. Elste, A.Schöne, R.Härtling, A.Eichler, D.Rubitzsch, E.Malende, A.Berzau, S.Köhler, S.Krawzcyk
Tore: 0-1, 0-2, 0-3, 0-4 Möhlau, 1-4 Härtling, 1-5,1-6 Möhlau, 2-6 E.Malende, 2-7 Möhlau, 3-7 Rubitzsch
Prag 2014 +++UPDATE+++ (2)
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- Kategorie: Prager Fäßchen
- Veröffentlicht am Sonntag, 09. Februar 2014 11:51
- Geschrieben von Dirk
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Für Prag 2014 (26.6.-29.6.) haben bisher 10 Spieler, mehr oder weniger verbindlich, gemeldet:
- Sven Köhler
- Dirk Rubitzsch
- Roger König
- Sven Malende
- Mike Anton
- Ralph Pannier
- Frank Lauenroth
- Marco Förster
- Hans-Jürgen Kramer
- Tobias Franzl
SG Dobritz/Garitz - Eintracht Dessau 3-4 (1-0)
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- Kategorie: Spielberichte 2014
- Veröffentlicht am Sonntag, 15. Juni 2014 10:42
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Das Spiel mit einem der weitesten Anreisewege in unserem Spielkalender erfreut sich bei den meisten der Eintrachtkicker großer Beliebtheit, obwohl wir hier jedes Jahr von unseren Betreuern auf den falschen Platz geschickt werden, jedes Jahr mit Myriaden von kleinen Käfern kämpfen und nach dem Spiel mit feinstem "Tank" - Wasser duschen dürfen.
Der Hinweg wurde dieses Jahr zusätzlich erschwert, weil die Straße kurz vor Garitz wegen eines Verkehrsunfalls gesperrt war. Den von der Staatsmacht vorgeschlagenen Umweg über Mühlstedt lehnte das Kollektiv einheitlich ab. Unseren Alternativweg werde ich aus Angst vor Punkten in Flensburg nicht näher beschreiben.
Doch nun zum Spiel:
Nachdem wir nach kurzem Halt auf dem falschen, unbenetzten Sportplatz in Dobritz den Weg nach Garitz gefunden hatten, zählten wir erstmal durch. Bernd war mit´s Rad und es reichten 5 Hände. Wir waren inklusive Achim nur 12. Klaus hatte die Fußballschuhe vergessen, seinen Humor zum Glück nicht. Darauf komme ich später.
Wir starteten mit Mike im Tor, der wegen einer Verletzung erstmal kein Risiko eingehen wollte. Die Mannschaft war der sonstigen Aufstellung sehr ähnlich, lediglich Rene und Willi mußten ersetzt werden. David (Abwehr) und Eschi (auf der 10) machten ihre Sache sehr gut. Bernd übernahm den Sturmplatz von Mike. Nach dem Warmmachen freuten sich alle auf mehr Bewegung, in der Hoffnung, den kleinen Käfern keine Zeit zum Hinsetzen zu bieten. Leider konnte das in der ersten Hälfte nicht umgesetzt werden. Wir standen zwar recht sicher, das lag aber vor allem daran, dass meist 8-9 Mann in der eigenen Hälfte waren. So ließen wir Dobritz/Garitz durch fehlendes läuferisches Engagement und Offensivdrang viel zu viel Luft, was sich im 0:1 Pausenstand widerspiegelt. Die zwei, drei Minichancen aus der 1. Hälfte sind nicht der Rede wert. Unser Top - Stürmer Dirk z.B. war kurz davor, sich die Bälle am eigenen Sechzehner zu holen. Hier mal ein dickes Lob: Dirk hatte das ganze Spiel 2-3 Gegenspieler und Tausende Käfer im Schlepptau und trotzdem in der zweiten Hälfte noch Kraft und Ruhe für zwei wunderschöne Tore.
Fazit der 1.Hälfte:
Keine Ausfälle, keine Meckereien. Aber insgesamt zu brav.
Wiederanpfiff und jetzt wurde es ein ganz anderes Spiel. Mike hatte keine Lust mehr auf Rumstehen im Tor und tauschte mit Bernd. Wir positionierten uns nun erheblich weiter vorn. Meist spielten nur zwei Abwehrspieler in der eigenen Hälfte, der Rest stürmte. Kein Witz. Wir drängten hier erheblich auf den Ausgleich. Die Chancen waren hier schon gegeben, leider hatte auch der junge Bengel bei Dobritz/Garitz noch Luft und schoß zwei sehr schöne Tore. Eins vom linken Strafraumeck am herausstürmenden Bernd vorbei. Eins aus zentraler Position über Bernds Kopf hinweg unter die Latte. Das Gefühl beim Autor dieses Textes in diesem Moment läßt sich mit einem Wort beschreiben: Genickbruch.
Aber Pustekuchen. Was die Spieler der Eintracht nach dem 0:3 veranstalteten, hat schon das Potential für einen Kinofilm. Mehr oder weniger direkt nach dem Wiederanpfiff wird der Ball in gelassener Art mehrfach kurz weitergeleitet und gelangt von Alex zu Eschi. Dieser krönt sein fehlerloses Spiel, indem er den Gegner aussteigen läßt und den Ball diagonal auf Alex zurückspielt, der mustergültig Richtung Strafraum gelaufen war. Hier fehlte nur noch der Ausruf "Doppelt". Alex umkurvte seinen Gegenspieler und ließ dem Torhüter keine Chance. Danach erspielten wir uns Chancen, man könnte fast sagen im Sekundentakt. Alle bis auf Bernd durften mal. Der Gegner hatte keinerlei Mumm mehr. Nach einem schönen Pass von Herfe (von der rechten Strafraumecke in die Mitte) netzte Dirk zum ersten Mal ein. Hier sieht man wieder, wie wichtig es ist, dass Stürmer auch mal vernünftig angespielt werden. Kurz danach spielte Sven auf den Flügel zu Eichi. Dieser hatte gerade noch genügend Kraft um den Ball Richtung 5-Meter-Raum zu schlenzen. Aber dieser Ball kam genau da an, wo Dirk ihn haben wollte. Nämlich auf seinem linken Fuß. Von dort sprang er direkt ins Tor. Ausgleich.
Was danach kam, passierte letztes Jahr schon relativ zeitig. Der Torhüter des Gegner schlug beim Abstoß sehenswert in den Boden. Herfe hatte das natürlich wieder gerochen und den Strafraum nicht verlassen. Der unfreiwillig zu kurz geratene "Abschlag" wäre höchsten 20 Meter gekullert. Herfe schnappte sich die Pille kurz bevor der Ball von allein anhielt und ließ dem armen Goalie keine Chance. Beim letzten Spiel führten solche Szenen zu einem unfreiwilligen Torhüterwechsel beim Gegner, weil dieser sich nicht länger voll - lappen lassen wollte. Das blieb diesmal zum Glück aus. Weil kurz danach Schluß war.
Fazit: The Trend is Your Friend. Was wir nach unserem Anschlußtor gezeigt haben, war echt geil. Ich bin mir nicht sicher, ob wir für die 4 Tore mehr als 10 Minuten gebraucht haben. Tolles Ende für ein gelungenes Spiel.
Herauszuheben ist die geschlossene Mannschaftsleistung fast ohne Meckern. Die Abwehr wurde gut dirigiert und Eschi brachte das ganze Spiel über frischen Wind in die Partie. ( Das mußte sein)
Aufstellung:
B.Güldner/M.Herfurth, S.Krawzcyk, D. Meier, T.Meißner, C.Steinmann, S.Köhler, A.Eichler, A.Schöne, D.Rubitzsch, + Eschi, der je einmal pro Halbzeit mit Achim wechselte
Zum Abschluß noch die versprochene Anekdote von Klaus:
O-Ton: "Die müssen hier aber alle reich sein. Guck mal, die fahren alle Westautos."
Wir einigten uns darauf, dass sich mit dem Verkauf von Äckern, illegal geschlagenem Holz und Wilddieberei wahrscheinlich viel Geld verdienen läßt. 
Sport frei.














