Eintracht Dessau - Vorwärts Dessau 11:3
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- Kategorie: Spielberichte 2014
- Veröffentlicht am Donnerstag, 25. September 2014 22:01
- Geschrieben von Dirk
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Einen Tag vor dem Spiel fragte Vorwärts noch danach ob sie das Spiel absagen könnten, weil sie keine Mannschaft zusammen bekommen würden. Unser Manager Nils Hoyer konnte dass gerade noch verhindern, indem er zusagte dass die Eintracht zur Not auch Spieler zur Verfügung stellen würden. Etwas zu optimistisch diese Aussage, denn die Eintracht schaffte es gerade so 11 Spieler auf den Platz zu stellen welche auch mit dem Ball geradeaus laufen konnten.
Vorwärts schaffte es zumindest noch einen Auswechselspieler an den Spielfeldrand zu stellen, auch wenn das Durchschnittsalter weit unter dem der Eintracht lag, waren wir doch froh dass das Spiel überhaupt zustande kam.
Leider war nach dem 20:0 im Hinspiel etwas der Schlendrian in das Spiel der Gastgeber eingezogen, man dominierte zwar das Spiel aber alles sah ein bißchen zu lässig aus. Vergleichbar nur mit Freundschaftsspielen der deutschen Fußballnationalmannschaft.
Trotzdem stand es nach einem langen Ball auf Dirk schnell 1:0, aber schon kurze Zeit später fand ein abgefälschter Ball der Gäste den Weg zum 1:1. Eintracht legte wieder vor, wieder durch Dirk nach guter Vorarbeit von Thomas Meißner. Beim 3:1 durch Dirk sah der Torhüter nicht so gut aus, der unplatziert geschossene Ball rutschte unter ihm durch. Das 4:1 dann wieder durch Dirk unhaltbar in den oberen Winkel. Herfe mit dem 5:1 und Thomas Elste mit dem 6:1 machten den Sack erstmal zu, bevor Alex nach einer Ecke unbedrängt zum 7:1 einköpfte. Das zwischenzeitliche 7:2 war Ergebniskosmetik der Vorwärts Kicker bevor Dirk nach schöner Vorarbeit durch Thomas Elste sein fünftes Tor in Halbzeit eins zum 8:2 Pausenstand einnetzte.
In Halbzeit zwei dann das 8:3 durch Vorwärts nach einem kleinen Denkfehler von Bernd. Herfe und zweimal Thomas Elste stellten dann den sicheren 11:3 Endstand her. Weitere gute Chancen durch Rene, Alex, Willi und Thomas blieben jedoch ungenutzt, so dass am Ende ein zwar ungefährdeter aber doch unter den Möglichkeiten gebliebener Sieg zu Buche stand.
Wie auch immer, bei einem zweistelligen Sieg gibt es nix zu Meckern!
Germania 08 Rosslau - Eintracht Dessau 4-6 (2-4)
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- Kategorie: Spielberichte 2014
- Veröffentlicht am Freitag, 19. September 2014 11:54
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Elbebadetag hies es gestern für die Kicker der Eintracht. Coach Achim war wieder mal im Urlaub. Dafür hatte sich Alex eine Woche lang im Brainstorming probiert. Rene Härtling lies er wohl bei Wasser und Brot eine Woche nicht aus dem Keller, warum...wartets ab. Aber Alex muss vor dem Spiel wieder umstellen, da die komplette eingespielte rechte Seite mit Steffen und Sven K. kurzfristig ausfiel.David war ja auch abgemeldet Da hats dann doch sichtlich gequalmt über Alex´Köpfchen.
Dann gings los auf dem gut präparierten Hauptplatz des Elbeparks.
Roßlau begann forsch und hatte mit dem ersten Angriff und ohne jegliche Ballberührung der Gäste gleich eine dicke Chance, die Eichi im Verbund mit Bernd gerade noch so klären konnte. Tief durchatmen und sammeln. Eintracht versucht vehement mit kontroliertem Aufbau und dichtem Mittelfeld Sand ins Gertriebe der Schifferstädter zu streuen, die im geordneten Spielaufbau und Laufbereitschaft zunächst der Eintracht klar überlegen war. Aber leider machte man es sich dann auch durch Fehlabspiele durch die Mitte immer schwer und nach so einem dicken Bock gelang den Hausherren die schnelle erwartete Führung. Es schien alles in den vorgegebenen Bahnen zu laufen, wenn der vorhin angesprochenene Rene nicht gewesen wäre. Nach tagelangem Ausharren bei wenig Essen und zahlreichen Fussball Youtube Videos wurde der Torhunger von eben jenem Rene geweckt. Wir wissen nicht, was er gegen Rosslau hat, hat er Feinde da....oder alte Rechnungen offen. Man weiß es nicht. Jedenfalls hielt er nach der Führung die Eintracht am Leben, indem er keine 3 Minuten später den Ausgleich per Fernschuss aus 17 Metern machte. Eintracht schüttelte sich, Roßlau war jetzt schon bedient. Eintracht war am Leben und besann sich jetzt Rosslau´s wackelige Hintermannschaft desöfteren zu ärgern. Berzi, der meistgefoulste Spieler der 1. Halbzeit, Dirk oder auch Thomas versuchten sich per Schüssen aus der Distanz. Nach einem Foul an Berzi versenkte dann Rene einen Freistoß aus linker Position an der Seitenlinie. Dies erinnerte stark an Tobi´s Tor aus dem Vorjahr auf dem BW Sportplatz. Der Torhüter unterlief diesen Schuss und war damit klar an der Führung der Gäste beteiligt. Jetzt kochte so langsam der Elbepark, Emotionen kamen auf. Rosslau war jetzt schon am Boden. Und stand gleich wieder auf, als sie durch eine Ecke per Kopf den Ausgleich herstellten. So, dachte sich dann Tobi, der dann per sensationeller Einzelleistung mit Hacke Spitze 1-2-3 die Eintracht wieder in Führung brachte. Hatte was von Maradona 1986 gegen England im Mexico. Eintracht stand weiterhin wie der Fels in der Elbe, machte Räume dicht und schaffte durch Dirk und Rene, noch vor dem Pausenpfiff, das 4-2 zu erzielen. Cleverniss und Ruhe von Dirk und der angesprochene ausgehungerte Rene zeigten das, ein scheinbarer Ball im Aus nur dann im Aus ist , wenn er Aus ist........
4-2 zur Pause für die Eintracht, schon jetzt ein Teilerfolg bei diesem Härtegrad Roßlau.
Klaus Kottke beruhigte dann alle Gemüter, forderte mehr Kommunikation gerade bei der Abwehr untereinander. Eschi, Herfe und Sven Malende, die noch auf der Bank saßen, wurden erstmal weiter geschont, man wollte nicht komplett durchwürfeln. Roßlau dampfte in der 2. Hälfte wütend nach vorn, die beiden T´s im Mittelfeld, der Doc und Meise, hatten im defensiven Verbund viel zu tun. Trotzdessen gelang es Thomas Elste immer wieder jetzt einen Tick früher vor dem Gegner am Ball zu sein und mit überlegten Pässen Unruhe zu stiften. Mit solch einem Pass über 30 Mete schickte er -wen wohl....genau, Rene. Dieser sorgte dann mit dem 5-2 für Tränen und Jammern im doch so arg sportlich gebeulteten Verein der Germanen. Diese wussten nicht mehr wie und wo und der ein oder andere Vereinsmeier der Gastgeber holte schon Zettel und Bleistift heraus um sich den Namen dieses Spielers aufzuschreiben, der den Kahn fast im Alleingang versenkte. Wieder wurde es lauter auf dem Platz. Grund war ein kniffliger Elfer für die Gastgeber. Nachdem jetzt Ecke um Ecke an Bernd vorbeiflog, konnte eine Ecke nur mit dem Gemächt von Christian Steinammn aufgehalten werden, unglücklich von dort prallte er dann kurz an dem Daumen von Steini. Den wirklichen Moment der Stille durchbrach der gellende Pfiff des bis dato guten Schiris. Wie gesagt knifflig, ein- Kann man pfeiffen oder auch nicht Elfmeter- eben, der dann auch zum 3-5 verwandelt wurde. Nachdem diese Disskusionen anschließend gerade auch mit Tobi und Willi und deren Gegenspieler sich beruhigten, forderte Roßlau nun vehement tzum Kampf. Angestachelt von den herrlichen Kiebitzen am Spielfeldrand zogen sie nochmal kräftig an. Eichi bekam dann nach grobem Foulspiel Gelb. Herfe und Eschi hatten wohl Angst und gingen in die Kabine. Sven traute sich dann noch um Tobi mal eine Beruhigungspause zu geben. Aber Eintracht fiel nicht. Nein, Eintracht ist gefestigt und hält dagegen. Bei einem Volleykracher von Alex nach Ecke von Berzi hatte dieser schon die Elbe fest im Blick, nur der Torhüter glänzte hervorragend. Und wieder und wieder setzte es Nadelstiche gegen Roßlau,und wieder nach klugen Pass in die Tiefe nahm Dirk den Ball, schüttelte 2 Gegner ab umkurvte den Schlussmann und netzte aus sehr spitzen Winkel ein. War jetzt Roßlau geschlagen....? Dies wusste nur der Herr der Uhr. Nach (k)einem Foul von Thomas Elste wurde dann der Freistoss schnell ausgeführt, die sich in Smalltalk mit dem Schiedsrichter befindlichen Spieler der EIntracht konnten dann nicht mehr so schnell umschalten und Roßlau verkürzte nochmals auf 4-6. Mehr passierte dann nicht mehr. Der jetzt ins Abwehrzentrum gerückte Rene H sowie Willi hatten dann alles im Griff und Eintracht konnte sich dann nach einen glanzvollemn Auftritt freuen und die Serie auch in Roßlau halten.
Wahnsinn was die Truppe zu leisten im Stande ist. Ein weiteres Wort bekommt das Eintracht Wikipedia Lexikon hinzu geschrieben. Nach dem Wort Moral aus dem Dobritz Spiel gesellt sich nun Effektivität hinzu. Nur mit solcher kann man gegen spielstarke Teams bestehen, viele Möglichkeiten wird es auch weiterhin bei diesen sehr guten Kickern nicht geben, also musst du diese nutzen. Wieder zeigt das Team, das es ein Team ist. Auf dem Platz wird nicht mehr jeder Fehlpass diskutiert, nein er wird aktzeptiert und nach Möglichkeit ausgemerzt. Die Frage aller Fragen ist nun aber wer jetzt in die Folterkammer des Alexander S. darf. Rene nicht, er hat fertig.
Anmerkung: Danke an Herfe und Eschi, die es leider aufgrund der engen Sache nicht schafften bei diesem Spiel Ihre VERDIENTE Einsatzzeit zu bekommen und trotzdem da waren.
Aufstellung von Alex: B.Güldner- A.Eichler, A.Wille- C.Steinmann, A.Berzau, T.Franzl,T.Meißner, T.Elste, A.Schöne- D.Rubitzsch, R.Härtling- S.Malende
Tore: 1-0 Roßlau, 1-1;1-2 R.Härtling, 2-2 Roßlau, 2-3 T.Franz, 2-4; 2-5 R.Härtling, 3-5 Roßlau (HEM), 3-6 D.Rubitzsch, 4-6 Roßlau
GW Dessau - Eintracht 0:5 (0:0)
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- Kategorie: Spielberichte 2014
- Veröffentlicht am Samstag, 13. September 2014 08:00
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Am gestrigen Freitagabend fanden sich die Eintrachtkicker wie immer gerade so pünktlich am wühlmausfreien Sportplatz in der Schlagbreite ein. Aufgrund der Lichtverhältnisse mit fortschreitendem Jahr macht pünktliches Erscheinen jetzt täglich mehr Sinn, weil sonst (wie am Freitag) die Warmmachzeit zugunsten eines früheren Anpfiffs gekürzt werden muss.
Die Lichtverhältnisse waren aber bis Spielende aktzeptabel.
Wie jede Woche hatten wir im Kern die gleiche Mannschaft vor Ort. Diesmal fehlten Mike Herfurth und Thomas Meissner, wobei Mike lautstark von der Seitenlinie unterstützte.
Die Aufstellung ist schnell erzählt, alle spielten auf der gleichen Position wie beim letzten Spiel. Lediglich der letzte Mann wurde "getauscht", den übernahm Willi und links im Mittelfeld durfte Alex für Tobias ran. In Halbzeit eins kam ein recht zähes Spiel zustande. Beide Seiten standen gut am Mann. Die beiden Sechser und Thomas hatten viel zu bereden, und standen sich oft auf den Füßen rum. Einer der Sechser kam damit garnicht klar und konnte sich oft zwischen den verschiedenen Mitspielern nicht entscheiden. Resultat davon waren teils sehenswerte Pässe zum Gegner --> folgerichtig kam die Höchststrafe: Auswechslung nach gefühlten 5 Minuten.
Trotz des ungewohnt zähen Spiels wurde uns nach dem Spiel vom Gegner gelobhudelt und es entwickelten sich auch einige Chancen. Rene versuchte sich mit mehreren Fernschüssen, einen davon ließ der Torhüter abprallen. Jeder Eintrachtkicker hätte den Abpraller wahrscheinlich geradeso erreicht. Nur Thomas Elste war einfach zu schnell, wodurch er unter dem Ball durchsprang. Auch Sportfreund Berzi hatte die eine oder andere Gelegenheit. Die Halbzeit endete torlos, aber auch von aussen sah man, dass unsere Spielweise derzeit Sicherheit ausstrahlt. In Halbzeit 2 sollte sich der Erfolg dann einstellen.
Diese begann mit der wichtigsten Entscheidung des gestrigen Abends. GW Dessau entschied sich, beide anwesenden Torhüter spielen zu lassen. Normalerweise ein Zeichen von mordsmäßiger Qualität im Kader, aber dieser Torhüterwechsel brachte erhebliche Unruhe in die Hintermannschaft unserer Gegner. Auch bei der Eintracht wurde umgestellt, Willi blieb verletzungsbedingt draußen, dafür rückten Steffen und David in die Defensive, Tobias übernahm die rechte Seite.
Die zweite Hälfte ähnelte spielerisch der ersten. Ein entscheidender Unterschied war aber zu merken. Der Gegner war irgendwie schläfrig und die Eintracht bissig. Jedem Ball wurde hinterhergejagt. Fehler wurden kurz bemeckert, aber der Nebenmann war bereit, diese auszubügeln. Es war zu spüren, dass man sich nicht mit einem Punktgewinn zufrieden geben wollte. Das erste Tor entstand, als Andreas E. einem verunglückten Ball hinterher rannte. Der Torhüter rief "Leo", da war eigentlich alles vorbei. Aber irgendwie fand er niemanden zum anspielen und daher landete sein verunglückter Pass bei Dirk. Der kurvte noch ein wenig um den Goalie rum und netzte ein.
Hier paßt der Spruch: "Der Bann war gebrochen."
Die regelmäßige Erwähnung von "Na zum Glück habt ihr den Torhüter gewechselt...." verunsicherte den Gegner zusätzlich.
Nach diesem Dosenöffner spielte die Eintracht in gewohnter Manier fleißig weiter nach vorn. Die Pässe, die in Halbzeit eins noch nicht so richtig paßten, fanden jetzt einen Abnehmer und so ließ das 2:0 durch Thomas nicht lange auf sich warten. Sportfreund Berzi konnte eine seiner Chancen kraftvoll unter die Querlatte donnern und kurz danach noch ein Kopfballtor mit mustergültiger Flanke vorbereiten. Thomas Elste konnte diesen Ball nicht mehr vorbeiköpfen. Kurz danach verließ Berzi das Feld. Er wurde ersetzt durch Eschi, der auch diesmal wieder frischen Wind herein brachte. Leider wurde seine Torgelegenheit vom sonst umsichtigen Schiri Rübe mittels fragwürdigem Abseitspfiff zunichte gemacht. Aber Eschi hatte noch seinen großen Auftritt. Kurz vor Ende des Spiels leitete er einen Pass mustergültig auf Thomas Elste weiter, der sich auch diese Chance nicht entgehen ließ und den Endstand 0:5 herstellte.
Fazit:
Mittlerweile kann man echt sagen, dass wir eingespielt sind. Nach dem Spiel wurde uns mal wieder vom Gegner bescheinigt, dass wir "Fußball spielen" und uns damit immer öfter vom Gegner unterscheiden. Viel dazu beigetragen hat die Einstellung in der Mannschaft. Haben wir uns früher oft minutenlang über "Fehler" gestritten, so scheint jetzt jeder mannschaftsdienlich aufzutreten. Weiter so und wir werden bald als "bestia negra" gefürchtet. Es sei denn, irgendwer kommt auf die bekloppte Idee, wir könnten ja auch mal wieder in orange spielen.
Unsere Aufstellung:
Im Tor:Bernd Abwehr:Christian, Willi und David Mittelfeld:Alex, Andreas E., Rene´, Thomas, Steffen (Tobias später für Andreas E. und in Hälfte 2) Sturm:Dirk, Andreas B. (Eschi später für Andreas B.)
Spielabsage gegen Rot-Weiss Zerbst
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- Kategorie: Spielberichte 2014
- Veröffentlicht am Donnerstag, 04. September 2014 05:54
- Geschrieben von Dirk
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Mangels Spieler mußten wir unser Heimspiel am 5.9.2014 gegen Rot-Weiss Zerbst absagen.
Eintracht Dessau - Blau Weiß Klieken 4-1 (3-1)
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- Kategorie: Spielberichte 2014
- Veröffentlicht am Freitag, 29. August 2014 12:07
- Geschrieben von Andreas Berzau
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"Never change a winning Team" lautete das Motto von Coach Achim Zabel gegen die bärenstarken Gäste aus Klieken, die diesmal auf Ihren Sturmtank aus dem Hinspiel verzichten mussten. Dafür waren aber einige noch aktive und vor allem sehr gute Fussballer am Start. Das hiesige Motto des Startrainers verhalf aber auch einigen Akteuren auf die Holztribüne. Zugegeben hatten David und Willi doch schon sehr daran zu knabbern, für mich ein gutes Zeichen. Der Willen bei allen Akteuren der Eintracht ist schier ungebrochen und jeder will dem Team helfen. Das ist ein sehr guter Ansatz. Nicht dabei der wieder angeschlagene Herfi, dem die kommende 40 wohl doch zuschaffen macht...grins, Alex und Eschi. Genug gelabert...zum Spiel.
Eintracht begann wie die letzten Male sehr geordnet und forsch nach vorne agierend mit hohem Tempo und guten Aktionen. Berzi hatte nach 2 Minuten schon seine Jubelroute eingeplant, sein Fernschuss landete nach klugen Pass von Meise nur am Aussenpfosten. Die Offensivabteilung versuchte mit allen Mitteln, hier die Kliekener unter Druck zusetzen. Vor allem setzte man auf Distanzschüsse.( Berzi, Eichi und Thomas E.) Klieken hatte im Mittelfeld leichtes Oberwasser, die Nummer 2 und die Nummer 9 hatten viele Ballkontakte und nutzten die ein oder andere Lücke in der Defensive. was am manchmal mangelndem Umschaltspiel der Läuferreihe unseres Mittelfelds lag. Trotzdem hatten die Gastgeber die bessseren Torgelegenheiten. Einen Superangriff über einen wieder sehr klugen und vor allem gekonnten Pass von Meise auf Tobi, der mit Aussenrist in die Mitte flach passte, brauchte Dirk nur noch über die Mittellinie drücken.Führung 1-0. Bernd im Tor hatte dann wenige Minuten später seinen großen Auftritt, als er aus Nahdistanz zweimal hintereinander glänzend parierte. Gut gemacht, Bernd. Eintracht hatte dann weiterhin gute Socken auf dem Schuh, Berzi war bei einer vorausgegangen Aktion von Dirk nicht konsequent und selbstsicher genug um mit dem rechten Fuss einfach mal abzustauben. da fehlte nicht nur ein klitzekleines Quentchen. Im Gegenzug aber kam Klieken doch zum Ausgleich. Steffen und Sven auf rechts unterschätzen einen langen Pass des " Zweiers", Bernd kam nur zögerlich aus dem Tor- das Runde rutschte ins Eckige. Wie aus dem Nichts. Aber die Eintracht steckte das Ding in die Unterhose und besann sich wieder. Aus einer unübersichtlichen Aktion von halbrechts gelangte eine Eingabe von Thomas Elste bei Dirk, der wiederum hörbar gefoult wurde, aber trotzdem mit der Picke und dem Willen eines Torjägers den Ball ins Tor bugsierte. Puuh..... wichtig. Vor der Pause sorgte Tobi nach Zuspiel von Berzi für Erleichterung auf den Rängen. Das bis dato 3-1 war dann der Pausenstand in einem für Schiri Laute einfachen Spiel.
Nach den Wechsel kamen dann Willi und David zu Ihrem Einsatz. Das Spiel verflachte jetzt zusehends. Manche würden sagen, Eintracht verwaltete die Führung...Nörgler würden sagen: Pulver verschossen. Aber auch bei der Gegenseite tat sich nicht viel. Bernd hatte auch aufgrund der jetzt etwas sicheren Abwehr um den sehr ruhigen Rene alles im Griff. Ein Fernschuss von Berzi knapp neben dem Kasten der Gäste, ein Kopfball von Dirk sowie Schüsse aus der 2.Reihe vom Doktor Elste und von Tobi. Eintracht hatte alles im Griff. Die beiden Spielgestalter der Kliekener hatten irgendwie auch keinen Zugriff mehr, Meise und Eichi ackerten mit allen Kräften gegen die beiden, hatte aber zur Folge das dann gelegentliche Abspiele aufgrund der fehlenden Kraft zu spät kamen. Bei Eintracht überwog alles in allem das Positive. David konnte dann mit einer gekonnten und präzisen Flanke Thomas Elste bedienen, der dann auch gekonnt denTorwart mit einer 20 Meter hohen Bogenlampe überlupfte. 4-1 Deckel drauf. Fertig ist das Freitagsmahl.
Fazit: Klieken war geschlagen, Anerkennung und Lob des Gegners setzten fast dem Autor eine Träne ins Taschentuch. Im sechsten Spiel in Folge ohne Niederlage zeigt sich das Team gefestigt, kann personelle Engpässe kompensieren und auch flexibel nach Auswechslungen weiterhin ein Spiel bestimmen. Der Halbzeittee wirkt nicht mehr so schwer im Magen Darm Trakt, die Mannschaft zeigt sich momentan auch nach der Pause sehr konzentriert. Die im Schnitt überdurchschnittlich hohe Trainingsbeteiligung wirkt sich auch positiv aufs Team aus. Die Mannschaft scheint sich gefunden zu haben.Auch das einige Akteure Ihre Leistungen selbst kritisch einschätzen und dann mal vom Platz gehen um anderen die Möglichkeit zu geben, zu spielen ist absolut erwähnenswert. War auch schonmal anders. Und das man Klieken recht sicher im Griff hat, konnte keiner so erwarten, das es so kam ...Respekt. Und daran haben alle Ihren Anteil, auch die Jungs, die zunächst nur auf der Bank sitzen. Also nicht grämen, Jungs. Ein Titan der Vergangenheit sagte mal-ich zitiere: "Weiter, immer weiter......!!!
DAS TEAM: B.Güldner- C.Steinmann, T.Meißner, R.Härtling, S.Krawczyk- T.Franzl, T.Elste, A.Eichler, S.Köhler- D.Rubitzsch, A.Berzau- D.Meier, A.Wille, S.Malende
Tore: 1-0 Dirk Rubitzsch;1-1 BW Klieken; 2-1 Dirk Rubitzsch, 3-1 Tobias Franzl, 4-1 Thomas Elste













