Grün Weiß Dessau- -Eintracht Dessau 1-5 (0-3)
Details
- Details
- Kategorie: Spielberichte 2014
- Veröffentlicht am Freitag, 22. August 2014 09:39
- Geschrieben von Andreas Berzau
- Zugriffe: 2629
Revance war angesagt, das in die Fussballgeschichte einegangene Hinspiel, kurz auch Bogenlampenspiel genannt, lag noch immer schwer in den Köpfen der Eintrachtler. Nun war es soweit, Wiedergutmqachung war gefordert und auch Mutter Natur spielte schon vor dem Match gegen Grün Weiß der Eintracht in die Karten. Wühlmäuse nämlich belagerten die Grün Weiße Brachmeierei so sehr, das der Gastgeber bat in den hiesigen Zabel Kottke Sportpark auszuweichen, aufgrund der Heimstärke mit historischen Ergebnissen der Eintracht in der letzten Zeit hier ein kleines Achtungszeichen.
Das Team war gut ein-und aufgestellt, Scouts waren vor Ort, hatte sich die ein oder andere Leistung einzelner Spieler schon bis über die Schaftrift hinaus rumgesprochen
.
Das Spiel begann als Spiegelbild des Matches gegen die ASG. Eintracht agierte von Beginn an und dominierte das Mittelfeld nach Belieben, Grün Weiß zog sich schon zu Beginn sehr weit in die eigene Hälfte zurück und lies der Eintracht aber trotzdem viel Raum. Die Abwehr um Meise, Steini, Rene und Steffen, die seit Wochen konstant sehr gut harmonieren ( Bitteschön Christian) hatte keinerlei Probleme mit Mann und Maus und zog von hinten immer wieder gekonnt das Spiel auf. Torchancen gabs dann natürlich auch, keine Hundertprozentigen, aber die Tore waren eine Frage der Zeit. Sehr gut über die Aussen Tobi und Sven wurde hier auch über die Flügel probiert die beiden "Wühlmäuse" Herfe und Dirk zu füttern. So bekam Herfe dann die Chance nach ne Viertelstunde den Reigen zu eröffnen. Hier muss man aber die Fairness des Gastgebers erwähnen, denn einige Spieler hatten dann doch ein Einsehen, das der Ball vom Torhüter nur noch hinter der Linie geklärt werden konnte. Der Heimschiri, der wohl noch nie die Pfeiffe in der Hand hatte, war aber nicht nur hier gänzlich überfordert. Im weiteren Spielverlauf bestimmten eigentlich fast alle 20 Feldspieler über Foul oder nicht Foul, über Abseitsentscheidungen braucht mann dann auch nicht zu diskutieren. Grün Weiß kam auch im weiteren Spielverlauf nur selten Richtung Bernd. Das zweite Tor fiel dann durch Spielgestalter Thomas Elste nach einer schönen Kombination über Dirk und Herfe. Kurz vorm Abpfiff zur Halbzeit setzte Thomas mit einem platzierten Volleyschuss die Vorentscheidung in Richtung Revanche zum 3-0 für den Gast.
Zur Pause wurde ein wenig umgestellt, der Autor durfte jetzt auch mal ran und auch bei Grün Weiß wurden die eigentlichen Strategen eingewechselt. Die probierten jetzt hier und da was aus, aber grundsätzlich änderte sich hier nix. Im Gegensatz zur Vorwoche sollte es kein Abbauen des Gegners geben, Grün Weiß wollte ein Debakel vermeiden, Eintracht tat nur noch das Nötigste. Nach einem Freistoss für Grün Weiß hatte dann unser Tobi seinen kleinen großen Auftritt. Nachdem Bernd die Flanke von rechts gekonnt unterlief, war Tobi unnachamlich zur Stelle und hatte keine Probleme den Ball ins eigene Tor zu versenken. Im weiteren Verlauf des Spieles merkte man jenem Spieler der ASG den Zorn der Götter an, versuchte er doch mit allen Mitteln um Wiedergutmachung. Kopf hoch Tobi, passiert jedem Mal. Der Autor dieses Beitrages kennt das. So, nun hatte Dirk aber kein Bock auf Geschenke mehr.Frisch aus Harrachov eingetroffen und nachdem er seine Ex-Vereinsspieler lange genug hingehalten hatte, netzte er nun nacheinander 2x ein. Die Einladungen zum 1-4 und 1-5 konnte er nun wirklich nicht ablehnen. Damit war nun endgültig der Sand im Sack. Dieser wurde dann noch zugenäht und verwaltet, Ergebnis drauf und abgeschickt. Eintracht hatte durch eine wieder einmal geschlossenene Mannschaftsleistung gewonnen und die kleine Negativserie gegen Grün Weiß beendet. Leider kam es trotz des Sieges im Spiel bei einigen Leuten zu Zornesausbrüchen wegen kleiner Unzulänglichkeiten. Das muss nicht sein, klar kann man einige Sachen besser machen, aber bei etwaigen vorzeigbaren Spielständen auf der Anzeigetafel tut das absolut nicht not.
Wühlmaus Dessau: B.Güldner- S.Krawzcyk, T.Meißner, R.Härtling, C.Steinmann-S.Köhler, T.Elste, A.Eichler, T.Franzl- D.Rubitzsch, M.Herfurth- M.Eschweiler, A.Berzau
Tore: 0-1 M.Herfurth, 0-2;0-3 T.Elste, 1-3 T.Franzl (Eigentor), 1-4;1-5 D.Rubitzsch
Eintracht Dessau- -ASG Vorwärts Dessau 20-0 (9-0)
Details
- Details
- Kategorie: Spielberichte 2014
- Veröffentlicht am Freitag, 15. August 2014 13:03
- Geschrieben von Andreas Berzau
- Zugriffe: 2902
DIe ASG war heute Abend zu Gast bei der Eintracht. Noch in Erinnerung das trostlose Gekicke vor Wochen auf dem Frederikenplatz (1-1), wollte die Eintracht hier klar zeigen wer Chef im Ring ist. Im Vorfeld dieser Partie gabs auf beiden Seiten Personalprobleme und Terminschwierigkeiten, dies hätte beinahe zur Absage geführt. Im Nach hinein hätte eine Absage diesen historischen 15.08. 2014 verhindert und somit nochmals Dank an alle Beteiligten. Ebenfalls vor dem Spiel wurde Sven Köhler zum 50. Geburtstag gratuliert.
Das Spiel begann wie es kommen musste, die ASG kam überhaupt nicht zum Zug, das Spiel verlief nur einseitig. Eintracht konnte schalten und walten und hatte durch Berzi gleich die erste Chance. Den Dosenöffner in die Hand gedrückt bekam dann Tobi Franzl, der den Torreigen eröffnete durfte. Im Minutentakt reihte sich Angriff auf Angriff auf das Tor der Gäste, die total überfordert, auch der Personalzusammenstellung wegen, Probleme hatten, sich den Ball auch mal über 2 Meter zuzuspielen. Kurz gefasst der Pausenstand von 9-0 war noch untertrieben, aufgrund der Möglichkeiten, die dann noch vergeben wurden. Die schönsten Tore des Abends waren der Knaller von Berzi aus knapp 19 Metern und herrausragend der Schuss von Rene aus knapp 40 Metern über die Köpfe aller Spieler hinweg ins Tor der ASG. Bernd im Tor hatte bis auf einen Schuss von der Mittelinie der Gäste nichts zu tun. Die Abwehrreihe um Rene und Meise fing recht früh die Angriffe der Gäste ab.Einige Unsicherheiten auch von nicht immer geführten Zweikämpfen(bei dem Spielstand logisch) wurden aber seitens der Gäste auch nicht genutzt
Nach dem Pausentee wurde dann Tobi zur ASG beordert, da sich einer Ihrer Spieler noch verletzte. Auch hier wurde dann das Spiel der Gäste nicht besser. Immer am Rande des Abseits wurden die beiden Spitzen Herfe und Berzi sehr gut von hinten bedient, die dann auch noch klug die anderen Mitspieler einsetzten. Somit konnte man fast immer nach dem gleichen Strickmuster die Tore erzielen. Hier zeichneten sich dann als Torschützen Andy, Herfe, Thomas und Berzi verantwortlich. Nach historischen 20 Toren hatte dann Schiri Römer ein Einsehen und pfiff die einseitige Partie ab.
Mehr als ein Trainingsspiel war das heute nicht. Das muß allen beteiligten Akteuren der Eintracht klar sein. Was das Ding wert ist, vor allem für den Kopf, wird sich nächste Woche zeigen. Eintracht wurde heute nicht gefordert, die Tore sind nur Statistik und gut für des einen oder anderen Selbsbewusstsein. Trotzdessen muss man der ASG danken und zugute halten, das das Spiel immer fair blieb und nicht vorzeitig abgebrochen wurde.
In diesem Sinne...GRÜN WEIß wartet.
Dabei: B.Güldner-S.Krawzcyk, T.Meißner, R.Härtling, S.Köhler- T.Franzl(1 HZ), A.Hänsch, T.Elste, D.Meier- M.Herfurth, A.Berzau, T.Eschweiler, S.Malende
Torschützen: A. Hänsch (5), M.Herfurth (5), T.Elste(4), A.Berzau(4), R.Härtling, T.Franzl
DSV 97 - Eintracht 0:1 (0:0)
Details
- Details
- Kategorie: Spielberichte 2014
- Veröffentlicht am Montag, 11. August 2014 07:28
- Geschrieben von Andreas Eichler
- Zugriffe: 3780
....oder: Serengeti darf nicht sterben....
Jetzt fragt sich der geneigte Leser: "Spinnt denn der Autor, was hat denn bitte dieses Naturparadies in Afrika mit einem Altherren - Fußballspiel zu tun?".
Berechtigte Frage, die durch die Erstellung von Luftbildern hätte beantwortet werden können. Ich versuche es ohne. Der Rasen auf dem Sportplatz an den Kienfichten war gefühlt einen Meter hoch. Bereits nach den ersten Schritten auf dem fast undurchdringbaren Geläuf stellten sich Ermüdungserscheinungen ein. Lag man an der richtigen Stelle auf dem Platz, wurde man aus 5 Meter Entfernung nicht mehr gesehen.
So bestand denn unser Aufwärmen hauptsächlich aus "Schneisen trampeln" (20000 Gnus hätten es nicht schöner machen können) und wir einigten uns darauf, nach dem Spiel durchzuzählen, um ja keinen Mann im Dickicht zu verlieren. Das wurde übrigens vergessen.
Doch nun zum Spiel:
Am Dienstag beim Training hatten wir wie immer Panik geschoben, ob wir denn überhaupt mit 11 Mann spielen werden. Deswegen brachte Klaus (mit Hopperticket) ebenfalls seine Sportsachen mit. Zu Spielbeginn waren wir dann aber doch sogar zu zwölft. Alex konnte aufgrund der Vielzahl fehlender Defensivkräfte endlich mal die Dreierkette an den Mann bringen. Thomas Meissner agierte als Letzter Mann, davor tummelten sich Alex und Rene recht erfolgreich. Das Spiel im hohen Gras begann gemächlich. Beide Seiten waren auf ruhigen Spielaufbau bedacht. Der DSV fand nach 10 Minuten langsam Wege vor unser Tor. Hier konnte sich Bernd einige Male auszeichnen und seine fantastischen Trainingseindrücke im Spiel bestätigen. Die größte Chance vergab ein DSV´ler, als er nach einer Ecke mittig 3 Meter vorm Tor doch noch an den linken Außenpfosten schoss. Das war´s auch schon in Hälfte eins. Die Eintracht stand sehr souverän. Niemand ließ sich locken. Offensiv ging zwar nicht viel, aber dafür blieb ja noch eine Hälfte.
In Halbzeit Zwei sahen die Zuschauer das gleiche Spiel. Der DSV hatte einen ausreichend großen Stürmer eingewechselt, dieser konnte problemlos über die Grashalme schauen und war damit für seine Passgeber immer anspielbar. Durch kluges Staffeln konnten die zwei Defensiven Alex und Rene diese Ideen aber immer zunichte machen. Vor den Beiden durchpflügte Thomas Elste das hohe Gras. Die beiden Stürmer Mike und Dirk verschoben viel nach aussen, wodurch sie in der Mitte Platz für kontrollierten Aufbau schufen. Auch in Hälfte zwei wollte der DSV offensiv was zeigen, aber es blieb beim Wollen. Wir spielten ein paar Mal konzentriert nach vorn. Einen dieser Angriffszüge wollte Rene mit einem satten Schuss krönen, dieser prallte aber von einem Spieler ab. Gelangte zu Thomas Elste, welcher noch ein paar Schritte lief und dann den Torhüter trocken flach überwand. Nach dem Spiel war man sich uneins, ob Dirk diesen Ball "unfreiwillig" mit dem Hinterkopf-Rücken-wasauchimmer vorlegte, oder ob wir hier von der AS Dessau - Connection (Szibi) profitierten. Egal. Es stand 0:1. Und die darauf folgenden wütenden, aber plan- und kraftlosen Angriffe wurden von der Abwehr und Bernd mit vereinten Kräften entschärft. Selbst eine kurze Phase kurioser Schiri - Pfiffe überstanden wir ohne den üblichen Einbruch.
Fazit: Geschlossene Mannschaftsleistung!!!!
Es spielten:
B.Güldner, S.Köhler, T.Meißner, T.Franzl, A.Eichler, S.Krawczyk, R.Härtling, A.Schöne, T.Elste, D.Rubitzsch, M.Herfurth, S.Malende, R.Pannier, Eschi
Torschütze(n): T.Elste 0:1
Eintracht Dessau - Dobritz/Garitz 9-2 (5-0)
Details
- Details
- Kategorie: Spielberichte 2014
- Veröffentlicht am Samstag, 26. Juli 2014 08:14
- Geschrieben von Andreas Eichler
- Zugriffe: 3021
Der heutige Freitag begann für einige sicher mit der bangen Frage, ob denn überhaupt gespielt wird. Den ganzen Tag hatte es munter geregnet, und obwohl wir alle nicht aus Zucker sind, irgendwann sieht man vor lauter Regentropfen einfach den Ball nicht mehr.
Aber pünktlich zum Treffpunkt (10 Minuten vorm Spiel) waren die letzten Wolken verschwunden. Und da das Auto mit der Spielbkleidung des Gegners auf halber Strecke den Geist aufgegeben hatte, war auch noch genügend Zeit, um den Torhüter und die müden Knochen aufzuwärmen.
Wir starteten wie gewohnt mit einer anderen Elf als in der Vorwoche, einziger Wermutstropfen war das Fehlen von Eschi. Den hatten wir als 11. Mann an den Gegner verliehen, der trotz "Unterzahl" den weiten Weg in den gefürchteten Kottke-Zabel-Sportpark gewagt hatte. Dieser Spielertausch sorgte aber dafür, dass alle von Beginn an hellwach waren, da wir heute auf Eschi´s frischen Wind in brenzligen Situationen verzichten mußten.
Doch nun zum Spiel:
Wir starteten zaghaft, da wir erst einmal nicht genau wußten, welchen Plan der Gegner verfolgen wird. Doch schon nach wenigen Minuten war klar, dass wir im Mittelfeld erheblich in der Überzahl waren. Der Gegner mußte auf zwei Motoren aus dem Hinspiel verzichten und so hatte unsere Abwehr, vor allem Willi, nur etwas zu tun, wenn der Gegner einen Freistoß lang in die Spitze spielte. Hier standen wir sicher, und falls nicht sofort geklärt werden konnte, hielten sich alle an unsere oft geäußerte Theorie, dass hintenrum ruhig spielen besser ist als Bälle sinnlos wegschlagen.
Diese Spielweise führte dazu, dass wir uns relativ viele sehr gute Chancen herausspielten. Die erste nutzte Mike Herfurth, der sich im Strafraum durchsetzte und den Torhüter trocken mit der Pike überwand. Danach gab es sozusagen Chancen im Minutentakt. Willi konnte hier sein erstes Saisontor erzielen. Mehrere Flügelläufe von Steffen führten zum Erfolg. Als der Torhüter eine der Flanken abprallen ließ, konnte Rene´ den Ball aus der Luft direkt verwerten. Die beiden fehlenden Tore in Halbzeit 1 erzielte Dirk. Beide im gleichen Stil, nach langem Pass lieferte er sich ein Laufduell, umkurvte seinen Gegner und verwandelte. Beim ersten Versuch stellte sich auch noch der Torwart in den Weg, wodurch Dirk einmal (für Nichteingeweihte "ziellos") durch den ganzen Strafraum rannte und danach gekonnt einnetzte. Mehrere weitere Chancen wurden fairerweise nicht genutzt. Alle Tore waren überlegt herausgespielt und man muss es dem Gegner hoch anrechnen, dass dieser auf großartige Meckereien oder Zeitspiel verzichtete.
Halbzeit.
Nach einer kurzen Verschnaufpause, in der alle nur kurz was tranken und den überraschen eingetroffenen Berzi begrüßten, starteten wir in Halbzeit 2. Änderungen wurden nicht vorgenommen, aber wie immer nach einer guten Halbzeit, brauchten wir erstmal ein paar Minuten, bis wir wieder drin waren. So konnte der Gegner noch Ergebniskosmetik betreiben, als wir einen Abstoß zur falschen Seite und viel zu kurz schlugen. Eine Verkettung dummer Umstände (Ball verspringt, Spieler nimmt nicht richtig an etc. p.p.) führte zum Ballgewinn für den Gegner, der mit dem ersten echten Torschuss gleich ein tolles Tor erzielte. Unter normalen Umständen sowas wie eine Kehrtwende, aber beim Stand von 5:1 sollte man da nicht in Panik verfallen. Wir übernahmen sofort wieder die Regie und nach einer Flanke von rechts (Mike oder Steffen) köpfte Alex den Gegner an, den Abpraller verwandelte Dirk mit sattem Schuss in die kurze Ecke. Nun hatten alle so richtig Bock. Der Gegner hatte zwar mehr Platz, aber wir holten uns immer recht schnell den Ball und spielten zielstrebig in die Spitze. Zentral standen immer 3+x Spieler frei. Das nächste Tor war eine Frage der Zeit und Rene´vorbehalten. Vorher hatten wir einiges an Chancen durch das letzte Abspiel "versaut". Nach diesem 7:1 spürte man, dass die Konzentration und die Kräfte nachließen. Eine Kopie des Abstosses vor dem 5:1 führte zum zweiten Gegentreffer. Diesmal versuchte sich der Doppeltorschütze mit einer Flanke aus absolut ungefährlicher Position von rechts. Der Ball rutschte ihm über den Fuß und war sehr lange in der Luft. Böse Zungen behaupten, dass er so lange in der Luft war, dass sich die Erde bereits weitergedreht hatte, wodurch der Ball eben nicht neben dem Tor, sondern doch noch im kurzen Eck landete. Bernd bestätigte diese Vermutung nach dem Spiel - " Ich dachte, der geht vorbei."
Letzten Endes setzte dieses Geschenk noch einmal Kräfte frei. Steffen lief sich noch ein paar Mal die Seele aus dem Leib und legte gut für Dirk auf. Dieser erzielte zum krönenden Abschluß noch die Tore 8 + 9. Das zehnte Tor war uns leider nicht vergönnt, die letzten 5 Minuten wurde viel versucht, aber so ein bißchen war "mental" die Luft raus.
Fazit:
Konzentrierte Leistung von der ersten bis zur letzten Minute. Unsere Schwäche bei Abstößen ist uns bekannt. Hier sollten wir uns ein Beispiel an anderen Altherren - Teams nehmen. Manche Mannschaften kommen ein ganzes Spiel ohne langen Abschlag aus. Dazu müssen wir das Spiel breit machen und die kurze (!) Seite freispielen.
Zu unserem zwei Gegentoren sei gesagt:
1.) Bernd ist und bleibt nunmal kein Profitorhüter. Trotzdem stellt er sich immer wieder in die Kiste. Hut ab.
2.) Andere Mannschaften schießen den Torhüter warm. Ein Schütze ein Torhüter. Ohne Zaubertore vor dem Spiel, wenn Bernd teilweise 3 Bälle gleichzeitig halten soll.
Aufstellung:
B.Güldner, S.Köhler, A.Wille, T.Meißner, C.Steinmann, A.Eichler, S.Krawczyk, R.Härtling, A.Schöne, D.Rubitzsch, M.Herfurth, S.Malende + Eschi als 11.Mann beim Gegner
Tore: 1:0 Mike Herfurth, 2:0 Andreas Wille, 3:0 Rene Härtling, 4:0, 5:0, 6:1 Dirk Rubitzsch, 7:1 Rene Härtling, 8:2, 9:2 Dirk Rubitzsch
Eintracht Dessau - Vorfläming Nedlitz 2-2 (2-0)
Details
- Details
- Kategorie: Spielberichte 2014
- Veröffentlicht am Freitag, 18. Juli 2014 10:45
- Geschrieben von Andreas Berzau
- Zugriffe: 2543
Vorfläming Nedlitz hieß der heutige Gast im Zabel-Kottke Sportpark an diesem heißen Freitag. Auch hier war die Favoritenrolle wieder klar abgesteckt. Bei der Eintracht fehlte mit Schulterproblemen Alex und auch Steffen war verhindert, dafür war Willi wieder dabei.
In Halbzeit 1 war aber zur Verwunderung aller, Eintracht Herr im Hause. Ball und Gegner wurden sehr gut laufen gelassen, Die Schaltstationen Thomas und Andy im zentralen Mittelfeld harmonierten prächtig, in der Abwehr brannte so gut wie gar nichts an. So erspielten sich der Gastgeber auch einige Chancen. Der erste richtig gute Spielzug landete dann auch im Tor. Nach einem Einwurf flankte Andy nach innen und Dirk konnte sich sehr gut behaupten und erzielte mit der Fußspitze die Führung. keine 3 Minuten später erkämpfte sich Rene beim Spielaufbau den Ball und schob hier sehr überlegt zur 2-0 ein. Im Prinzip fand Nedlitz nicht statt, Herfe im Tor hatte bis dann einen geruhsames Sonnenbad im Backofen Dessau. Nach einer von Schiri Laute verordneten Trinkpause passierte dann bis auf einen Schuss von halblinks von Berzi, der um Millimeter das Tor verfehlte nicht mehr. Weitere gute Gelegenheiten wurden wieder wie vor einer Woche in Zerbst nicht richtig abgeschlossen, hier fehlte nach guten rausgespielten Sachen der fehlende Wille zum Abschluß, Fachärzte für dieses Dilemma nennen dies das Özilsyndrom
.
Nach der Pause bot sich den Fans ein komplett anderes Bild, Nedlitz drückte wütend mit mehr Biss und Willen auf das Tor von Herfe. DAs Spiel verlagerte sich nun komplett in die Hälfte der Gastgeber der nun auch spielerisch nicht mehr in die Gänge kam, nur noch Einzelaktionen prägten das Spiel. Ob das an den Wechseln lag, die aber bei en Temperaturen nötig waren, wusste nachher niemand, weil eigentlich gut und sinnvoll gewechselt wurde. Trotzdem schien der Bruch sich nun auf alle gelegt zu haben, denn auch die Abstöße kamen nicht mehr, so das der Ball wie von einer imaginären Wand zurück zum Gegner kam und der nun schaltete und waltete. Gefährliche Aktionen vor dem Tor gabs nicht, dafür versuchten sie es immer per Distanz, Herfe hatte nun teilweise viel Mühe aber auch Glück und Geschick bei einigen Parade. Trotz dessen blieb es lange beim 2-0 , Berzi hätte aber dien vielgepriesenen Deckel auf den Topf machen müssen, als er freigespielt von Dirk, cirka 7 Meter vor dem Tor aus vollem Lauf das Tor kläglich verfehlte. Hier sah man das Berzi den rechten Fuß nur zum Stehen hat. Das er Zeit hatte um den Ball anzunehmen, wußte er natürlich nicht, aber nichts destotrotz wäre das die Entscheidung gewesen und Nedlitz hätte sich nicht beschweren können hier als Verlierer vom Platz zu gehen. Nachdem aber ein weiterer 3:2 Überzahlangriff auch nicht genutzt wurde, kam das was kommen mußte. Ein Elfmeter aus der Kategorie" kann man, muss man aber nicht pfeiffen" kippte nun die Partie. Unglücklich wurde hier in einer für das eigene Tor ungefährliche Zone ein Zweikampf geführt, der Nedlitzer wollte den Elfer und schrie so lange und so laut, das Schiri Laute nix anderes übrig blieb. Der Elfer wurde dann sicher verwandelt. 2 Minuten später und 3 Minuten vor Ende des Spiels erzielten die Gäste den dann im Endeffekt doch verdienten Ausgleich. Auch hier wurde der Ball nicht richtig geklärt und wie in der gesamten 2.Halbzeit halbherzig gegengehalten. Eine für ihn überraschende Großchance für Andy, der sich im Abseits wähnte, wurde noch vergeben. Danach pfiff der umsichtige Schiri die Hitzeschlacht ab.
Wer im Vorfeld gesagt hätte das wir gegen Nedlitz, die dann doch gezeigt haben was sie können und Ihrer Favoritenrolle durchaus gerecht wurden, mithalten würden, den hätte ich ne Kugel Eis spendiert. Leider folgte, wie zu Beginn der Saison in Möhlau einer starken ersten Hälfte ne weniger Gute in Halbzeit 2. Trotzdem erspielt man sich Chancen, nur müssen die halt genutzt werden, um am Ende auch als Sieger vom Platz zu gehen. An der Einstellung des Teams lag es heute nicht, waren für alle doch die Bedingungen sehr schwer und jeder bot das sich ihm mögliche. daran gilt es aufzubauen. Also Kopf hoch Jungs......
Team: M.Herfurth- C.Steinmann, A.Wille, T.Meissner, D.Meier, A.Eichler, A.Hänsch, T.Elste, R.Härtling, A.Berzau(einbeinig), D.Rubitzsch- S.Malende, S.Köhler, B.Güldner
Tore: 1-0 D.Rubitzsch, 2-0 R.Härtling, 2-1;2-2 Nedlitz












