FSV Trinum - Eintracht Dessau 1-1 (0-1)
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- Veröffentlicht am Freitag, 13. Juli 2018 11:48
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Am gestrigen Freitagabend erkämpfte sich die Eintracht bei schwül warmen Temperaturen ein 1-1 in Trinum. Ja, in Trinum. Grund. Die Überschneidung mit dem Spielplan der GW, die ihrerseits in der Brachmeierei gegen Quellendorf mit 3-7 unterlagen. Vorausgegangen war bei unserem Spiel aber die Sorge, ob Trinum personell überhaupt ordentlich aufgestellt sei. Ja, sie waren es-wir nicht. Insgesamt fehlten durch verdienten Urlaub und der lästigen Arbeit 11 Spieler. Wahnsinn. Warum tun wir uns so schwer mit Absagen?
Trotzdem kamen somit dankenswerter Weise neben dem Pressefuzzi auch noch der isländische Wikinger Sigurd Supersprintsson sowie die beiden Trinumer Stefan und Rüdiger bei den Gästen zum Einsatz. Sven Malende kam als notorischer Zuspätkommer
aber auch noch fast pünktlich auf die kleine nette Anlage.
Wir begannen daher noch in Unterzahl in einer einfachen 4-4-1 Aufstellung, die aber flexibel öfters im Laufe der ersten Hälfte in ein 5-3-1 oder später 5-3-2 hin und her wechselte. Klar das Trinum im deutschen Ballbesitzfussball die Oberhand hatte und Eintracht sich mit Kevin und eben Stefan in der zentralen Abwehrreihe auch erstmal finden musste. Herfe war erstmal vorne auf sich allein gestellt.
Trotz allem das Trinum drückte und Eintracht in eins zwei Situationen auch noch Glück hatte, gefiel gerade das Umschaltspiel über den Wikinger, den Peruaner und Herfe desöfteren. Hier halfen lange Bälle aus der Verteidungslinie um die hochstehende Gastgeberelf desöfteren zu überlisten. So gelang eben auch Yosh der Führungstreffer. Langer schmerzhafter Diagonalpass von Berzi ,wo Yosh und Sigurd völlig blank standen. Yosh letztendlich trocken ins Netz genagelt. Weitere Kontermöglichkeiten mit ein wenig mehr Ruhe und Übersicht hätten noch mehr Gefahr bringen können. Letztendlich hatte Eintracht den Trinumern schön erstmal die Suppe mit dem zur Zeit modernen Antifussball versalzen.
Nach der Pause das obligatorische Stelldichein des Chaosungeheuers. Disziplin und Eintracht waren jetzt nicht mehr harmonisch abgestimmt und nun gings seitens der Gastgeber mit aller Kanone nach vorne. gerne über ihre rechte Seite, wo Berzi mehrmals allein stand und den jüngsten Gegenspieler gegenüber gestellt bekam.Stress pur. Der Füllfederhalter wackelte zusehends. Wir hatten aber weiterhin gute Kontergelegenheiten, aber wie schon erwähnt Ruhe, Hektik und fehlende Übersicht beim letzten Zuspiel fehlten einfach. Trinum kam dann auch eigentlich nur per Zufall zum Ausgleich. Ein aus der Not heraus getippter Vertikalpass in unsere Schnittstelle kam eben nur durch viel Glück zu einem Stürmer, der dann den Ball unters Dach von Bernds Garage hämmerte.
Gut bitter, aber auch irgendwie verdient. Danach ordnete sich Eintracht wieder, trotzdessen, das einige sich nun mehr oder weniger noch auf den Beinen halten konnten. Wir kamen wieder ins Spiel zurück, Bernd braucht nicht viele Bälle halten und wenn, war er sehr sicher heute. Berzi bekam desöfteren auf die Socken und konnte gleichmal ein wenig an der Uhr drehen. Obs verdient gewesen wäre oder nicht, kann man sich streiten-aber wenn Herfe einen der langen Befreiungsbälle in seinen geliebten 1 gegen1 Situationen gegen den Torhüter nen Tick besser abgeschlossen hätte....Mann Mann Mann, das wäre ne Story geworden.
Somit bliebs nach 60 Minuten bei ausserordentlich freundlichen Gastgebern beim 1-1 Remis. Freunde, es fällt immer wieder auf, das wenn wir mit dem "letzten Aufgebot" spielen, wirklich Fussball spielen und vor allem kämpfen. Darum heute ein dickes Lob an alle Leute, die in Trinum waren. Diszipliniert und bissig in den wichtigen Zweikämpfen und auch im schwereren Rückwärtsmodus bis zur Mittellinie absolut erfreulich. Sicherlich wäre mit einer personell besser aufgestellten Truppe mehr möglich gewesen. Dies betrifft dann aber das Ergebnis in beide Richtungen, sowohl als auch.
Eintracht mit: B.Güldner- M.Eschweiler, Stefan T., K.Säuberlich, A.Berzau- Senor Yosh, S.Supersprintsson, A.Eichler, Rüdiger T.- M.Herfurth / S.Malende Trainer: A.Zabel
Eintracht Dessau - Rot Weiß Thalheim 3-1 (1-1)
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- Veröffentlicht am Freitag, 29. Juni 2018 12:21
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Sommer,Palmen, Sonnenschein...was kann schöner sein?
Freitag, Feierabend, Fussball. Die 3 großen F´s der Menschheit hinterlassen beim Großteil dieser immer noch hormonelle Glücksgefühle. Auch wenn dieser Sommer trist, aufgrund des Desasters unserer (?) N11, zu werden scheint, bietet sich die Gelegenheit, für die einen in Prag als auch für die anderen Daheimgebliebenen, auf Ihre Art Geschichte zu schreiben. Nun gut,bleiben wir bei denen, die in der Brachmeierei geblieben sind und auf die stets freundlichen Rot Weißen aus Thalheim trafen.
Verstärkt aus den Kadern der ersten, zweiten und Altherrentruppe von Grün Weiß sollte nun endlich der erste Sieg auf neuem Gelände eingefahren werden. Allerdings sollte man gegen eine immer gut aufgestellte Thalheimer Truppe treffen. Aber auch diese rotierten kräftig und hatten einige Jungspunde dabei. Schwierig also.
Die ersten 10 Minuten verpasste der Schreiberling, in dem er Getränke besorgen musste. Nicht gut durchdacht gewesen, steht man ja doch schon ne Weile vor dem Spiel rum und da sollte dies schon mal geklärt sein. Nun gut, es ist ja alles glatt gelaufen. Augenscheinlich wirkte das zusammengewürfelte Team erstmal harmonisch in den ersten Teilen dieses Sommerkicks und erarbeitete sich teils gute Gelegenheiten. Thalheim reagierte erstmal nur auf neuem Terrain, hatten einige hier noch nie gespielt. "Stacki" Geyer brachte das Team mit ner feinen Einzelleistung in Front. danach folgte wiedermal Tristesse und Bruder Leichtfuß ließ sich blicken. So kam Thalheim immerhin nach 20 Minuten besser zurecht und durch Fehler beim Spielaufbau der Gastgeber zum 1-1. Weitere kleine Chancen konnten auf beiden Seiten bei schwülen Temperaturen bis zur Halbzeit in nix zählbares umgesetzt werden.
Nach der Pause kam Thalheim heraus zu zahlreichen Chancen. Tohuwabuhu gerade im Mittelfeld und Verteidigung. Etliche Male liefen die Gäste auf Torhüter Rosbach, der heute für Bernd im Tor stand, zu. Aber hier versagten die Nerven der jungen Kicker zusehends. Zum Glück für uns. Die zahlreichen Auswechslungen und Umstellungen wirkten sich nicht wirklich gut auf unser Spiel aus. Weil keiner spricht. Weil niemand den Mut hat zu dirigieren. Weil niemand zuhört und jeder sein eigenes Ding spielt. Es muss möglich sein, einen Dirigenten zu finden. Aber scheinbar wiill niemand diese Bürde auf sich nehmen und Verantwortung tragen?
Kommen wir zurück zum Spiel. Nach dem Kollaps und dem Durcheinander sorgte Stacki immer wieder mit seiner Dynamik für Entlastung, diese konnten aber nun von den Thalheimern oft sehr rüde aufgehalten werden. Dadurch wurde Eintracht aber wieder sicherer und konnte doch wieder besser ins Spiel zurück finden. Nachdem 2-3 Sololäufe von Stacki unglücklich nicht im Tor landeten, sorgte der 5. oder 6. Anlauf dann für die, für alle Beteiligten, erleichternde Führung. Über Krauß und Herfe konnte Stacki in den lange Ecke von halblinks treffen. Den Sack zu machte dann Thomas Werner keine 3 Minuten später. Lange Flanke von Herfe. Torhüter hat Probleme mit der Sonne, Kopfball. Tor. So einfach. Hier wirkte natürlich der ansonsten sehr gute Torwächter der Gäste ein wenig glücklos.
Dieser Sieg war Balsam auf die geschundene Seele der Gastgeber. Gegen einen gleichwertigen Gegner, der aber durchaus in Teilen auch guten Fußball bot. Gerade die ersten 10 Minuten nach dem Wechsel hätten ein anders Ergebnis bringen können. Eintracht zog den Kopf nochmal aus der Schlinge und verdiente sich den Kasten Bier am Ende durch eine kämpferisch geschlossene Mannschaftsleistung. Danke an die Noch Gastspieler. Auch die dürfen mehr Mut haben, neue Teamspieler zu pushen und zu dirigieren.
Eintracht: K.Rosbach- L. Januhsek, A.Wille, M.Krauß, T.Franzl- K.Säuberlich, T.Werner, A.Eichler, Stacki Geyer-M.Planitzer, M.Herfurth / Uschi Hellmuth, K.Valentin, M.Eschweiler, M.Kuban
Tore: 1-0 Geyer, 1-1 Thalheim, 2-1 Geyer, 3-1 Werner
PS: Zeugwart Willi appeliert nochmals daran, getragene Spielkleidung auch wieder in den blauen Sack und nicht in die eigene Tasche verschwinden zu lassen. Kann immer mal passieren, klar. Machen wir aber weiter so, brauchen wir demnächst ne neue Ausrüstung. Wer das will, kann sich großzügig zeigen. Letzendlich fürhrt aber fehlende Ausrüstung dazu, dass wie schon vorgekommen nicht genügend Kluft da ist, und Spieler draussen bleiben müssen, weil keine Hosen oder Stutzen da sind. Bitte daran denken.
FSV Turbine Vockerode - Eintracht Dessau 4-1 (1-1)
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- Veröffentlicht am Freitag, 15. Juni 2018 10:46
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Nach 2012 führte uns mal wieder der Weg nach Vockerode. Schon damals waren die Vockeroder immer für uns ne sehr schwierige Aufgabe. Jeweils lauteten die Ergebnisse 4-1. Hier waren noch Protagonisten wie Pannier, Breitmann, Legner oder auch Wünsch in einer der jeweiligen Startelf. Lange her das Ganze also, deshalb waren auch wir alle gespannt, wie lang die Bärte der Gastgeber sein würden.
Nun gut, so lang waren sie nicht, eher haben Sie hier scheinbar noch einen Jungbrunnen. So richtig alt wird man in Vocke nicht. Ganz im Gegenteil. Will im Umkehrschluß heißen, das wir auf eine in Teilen sehr junge Truppe trafen, die sogar 2 Wechsler hatten, wir dagegen waren mit 12 Mann dabei. Erstmalig sogar mit einem "Nachwuchsspieler".
Die Turbinen liefen beim Gastgeber sofort warm und Eintracht mühte sich wie immer um ruhigen und geordenten Spielaufbau. Dennoch das der Gastgeber drückend wirkte, erspielten sie nur den optischen Vorteil. Wir hatten die erste Chance durch Kevin und einen kapitalen Pfostentreffer von Dirk, der den Rest des noch stehenden Kraftwerks am Ufer der Elbe bis in die Grundmauern erschütterte. Vocke spielte geordnet bis zum Strafraum, konnte aber an unserer tiefstehenden Abwehr nicht rütteln. Die 0-1 Führung durch Dirk glich wieder mal einer Slapstickeinlage. Der Hüne im Tor traf Dirk mit einem Abwurf oder Schuss am Kopf, Dirk sicherte den Abpraller und schob ihn lässig zur Führung ein. Dies war das Signal zum Powerstrom, der Turboschalter an der Auswechselbank der Gastgeber wurde gedrückt und schlagartig wurde die Wattzahl erhöht. Der Hamster im Laufrad war nicht mehr zu bremsen. Angriff auf Angriff rollte nun auf Bernd zu und Eintracht hatte Glück nicht schon früher einen Gegentreffer hinnehmen zu müssen. Eher im Gegenteil, denn Pech hatte Bernd mit einem von Tobi abgefälschten Schuss, der dann im Tor landete. Achim bettelte um Halbzeit und bekam Sie.
Während Vockerode seine Akkus in einem Minikernkraftwerk an der Auswechselbank auflud, entspannten sich unsere Gemüter ein wenig. Analysierten kurz unsere Lage und wollten vieles besser machen. Zu tief stehen zum Beispiel oder unsere Kontergelegenheiten, die wir fahrlässig in der ersten Hälfte versemmelten, besser ausspielen. Dieses Wagnis ging dann irgendwie in die Hose. Vocke kam mit neuen Batterien, scheinbar hatte jeder ne Solarzelle unter dem Trikot, mit voller Power aus der Pause und kippte das Ergebnnis nach 3 Minuten zur 2-1 Führung. Wir hatten bis dahin keinen Ballkontakt. Nackenschlag. Wir lösten nun unsere Ordnung auf, Tobi konnte mal nun desöfteren den Weg nach vorne antreten und hatte nach klugen Pass von Herfe nen Dicken Bolzen. Da wir Nils nun ins zentrale Mittelfeld beorderten, hatten wir zwar nach vorne mehr Anteile, standen dann in der Rückwärtsbewegung, nach vielen einfachen Ballverlusten, fast immer gegen schnelle Leute Mann gegen Mann. Vocke dominierte, trommelte wie die Duracellhässchen und liess ebenfalls klare Chancen ungenutzt. Dies können wir aber an Bernd festmachen, der in vielen 1-1 Situationen immer das Richtige machte und dem Sturmlauf als einzigster Paroli bot. Sonst wäre das Ding hier zweistellig ausgegangen. Willi rettete noch einen Kopfball nach Ecke von der Linie. Der kümmerliche Rest, mit Ausnahme der 2 Aktiven Nils und Tobi haben gespielt wie eine Flasche leer, waren fix und fertig. Normal. Letzendlich kam Vocke noch zu zwei weiteren Toren, die fast geschenkt waren. Wieder eines aus spitzem Winkel, abgefälscht in Handhöhe von Eichi, durch eine Lücke, die Gibraltar als Meerenge Konkurrenz machen könnte. Hier waren Berzi und Bernd in den Rollen Afrika und Europa mehr als oscarverdächtig. An das Vierte kann ich mich gar nicht mehr erinnern, was auch letztendlich egal sein dürfte.
Eintracht verlor verdient gegen einen übermächtigen Gegner, der uns spielerisch, körperlich als auch läuferisch mindestens 2 Klassen überlegen war. Konnten wir uns noch durch die tiefstehende Taktik der ersten Hälfte in die Halbzeit retten, hatten wir mit der Umsetzung der taktischen Neuausrichtung nach der Pause mal voll ins Klo gegriffen. Wir hatten auch konditionell nichts mehr zuzusetzen und zeigt einmal mehr, das wir über die Rolle einer Altherrenmannschaft nicht mehr rauskommen. In allen Lagen. Bernd heute wieder Klassenbester. Danach reihen sich aufgrund ihrer läuferischen aufopferungsvollen Aktivitäten, Nils und Tobi ( zähneknirschend
) ein.Trotzdem einen großen Dank an alle.
Einen neuen Stromanbieter benötigen: B.Güldner- S.Miltz, T.Franzl, A.Wille, A.Berzau (der besonders)- M.Planitzer, K.Säuberlich, A.Eichler, N.Schulschenk- M.Herfurth, D.Rubitzsch / M.Eschweiler
Tor: Dirk Rubitzsch
PS: Wie kurz angemerkt, kommen wir aus der Rolle einer Freizeitaltherrentruppe nicht mehr heraus. Bundesliga werden wir nicht mehr spielen. Das heißt, das wir uns es einfach nicht leisten können, in irgendeiner Art Spieler auf dem Spielfeld und sei es beim Training so fertigzumachen, das sie uns verlassen. Mal so drüber nachdenken, wer uns so die letzten Monate oder auch Wochen nicht mehr mit dem körperlichen Einsatz unterstützt. Für viele rückt der Sport durch erhöhten Arbeitseinsatz und/oder Familie noch mehr ins hintere Glied. Das müssen wir leider aktzeptieren und gerade deshalb heißt es in dieser Umbruchzeit den Zusammenhalt zu stärken. Amen.
SG Empor Waldersee - Eintracht Dessau 0:8 (0:2)
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- Veröffentlicht am Samstag, 26. Mai 2018 09:56
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Freitagabend, Fußballzeit.
So hieß es in dieser Saison schon 8 mal. Eine Konstante war immer gegeben. Vor jedem Spiel ging es recht lange hin und her, wer denn nun alles mitspielt. In einigen Spielen half uns unser neuer Heimatverein GW Dessau aus, wir hatten aber auch schon Unterstützung von Seiten des Gegners. Teils waren es sehr gute Spiele mit überraschenden Ergebnissen. Teils Grottenkicks mit unnötigen Niederlagen.
Und da komme ich auch schon zur zweiten und dritten Konstante, die es zum Glück seit gestern beide nicht mehr gibt. Bis gestern hatten wir keines unserer Spiele zu Null bestritten. Und bei keinem Spiel waren wir bisher als Sieger vom Platz gegangen.
Man durfte es schon in Walternienburg vermuten, aber es sieht so aus, als wäre der sprichwörtliche Knoten geplatzt.
Zum gestrigen Spiel in Waldersee fanden sich dann auch, da man endlich den Bock umstoßen wollte, unfassbare Massen an willigen und hochmotivierten Fußballern noch dazu pünktlich ein. Ja, lieber Leser, das ist hier keine Zeitungsente, wir waren mit 16 Mann vor Ort. Aufgrund der vielen Namensgleichheiten musste Nils Hoyer sich nicht umziehen. Sven und Sven ist schon manchmal schwer. Dazu noch Thomas und Thomas. Nils und Nils wäre zuviel gewesen.
Vor dem Spiel wurde eifrig geknobelt, wie und vor allem mit wem wir denn nun spielen. Wir entschieden uns für ein taktisch wohl durchdachtes und vor allem hoch professionelles 4-5-1. Aufgrund des Überangebots an Mittelfeldspielern war das quasi die sinnvollste Lösung. Auch wenn wir die vorgegebene Marschroute mit 2 Leuten auf der 6 nur in der Theorie so umgesetzt haben, war das doch eine gute Wahl. Der Gegner hatte im Mittelfeld nicht viel zu lachen.
In der ersten hitzebedingten Trinkpause brachte es Nils Hoyer auf den Punkt: Überlegen.
Das waren wir das ganze Spiel. Entsprechend hatten wir unzählige Torchancen und sehr gute Spielzüge. Durch regelmäßige Wechsel kam zwar immer kurz Unordnung rein, aber wir konnten das Tempo so die ganze Zeit hoch halten.
Ich hoffe, ich gebe die Tore richtig wieder (vor allem 5-8):
1.Halbzeit
1:0 Dirk mit dem Knie nach einer Ecke, die eigentlich vorher irgendjemand mit dem Kopf nehmen sollte
2:0 Thomas E. nachdem der Torwart einen Schuss von Plane nicht festhalten kann
2.Halbzeit
3:0 Plane per Elfmeter, nachdem Thomas W. im Strafraum gefällt wird.
4:0 Herfe nach der zweiten Trinkpause. Herfe hatte sich hinter einem Spieler versteckt und den Ball direkt nach dem Wiederanpfiff im Strafraum gemopst
5:0 Herfe nach Querpaß Andy Hänsch, halber Assist Andreas E.
6:0 Plane mit Tunnel, nachdem ein Paß von Sven Miltz (Assist) durch die ganze Hälfte rollt und keiner ihn haben möchte
7:0 Thomas Werner umkurvt den Torwart
8:0 Andy Hänsch am langen Pfosten nachdem Plane einen 40 Meter Paß von Sven Köhler noch erläuft
Nach dem geklauten Ball zum 4:0 war der Drops gelutscht. Ohne die cleveren Abseitsfallen und mit etwas mehr Glück und Können (z.B. beim Schreiber) wären noch mehr Tore möglich gewesen. Die Trinkpausen kamen in beiden Halbzeiten genau richtig, da wir den einziehenden Schlendrian hier wieder vertreiben konnten.
Herauszuheben sind, obwohl das bei dieser geschlossenen Mannschaftsleistung fast unfair ist:
Bernd, weil er trotz einer Zerrung knapp oberhalb des Knies spielte und die einzige wirkliche Torchance durch Willi bravourös zunichte machte
Tobi, weil er im gesamten Spiel hellwach war und trotz der gewohnt tauben Ohren im Mittelfeld immer wieder ordnete und die wenige langen Bälle souverän ablief.
Fazit:
Hier kommt kurz der Mahner und Erinnerer zu Wort. Wir müssen uns solche Spiele, egal wie das Ergebnis nachher ist, immer neu erarbeiten. Wir haben schon einige gute Spiele gemacht. Auf die folgte immer ein Grottenkick. Daher können wir uns bis Donnerstag über das Ergebnis freuen. Im nächsten Spiel bekommen wir dafür aber nichts geschenkt.
P.S.
Ich hätte es beinahe vergessen. Eines der Tore haben wir dem frischen Wind Eschi zu verdanken. Ich glaube der Paß auf Thomas W. vorm Elfmeter war von ihm. 
Aufstellung:
Bernd G. - Sven K., Willi, Tobias, Berzi - Dirk, Andreas E., Andy, Thomas E., Thomas W. - Herfe
Bank: Plane, Nils, Eschi, Sven M.
Walternienburger SV - Eintracht Dessau 3-3 (1-1)
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- Veröffentlicht am Freitag, 18. Mai 2018 13:56
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Die Eintracht ging wieder auf Reise. Im Gegensatz zu den Saisonabschlüssen einiger Bundesligavereine und weiteren Clubs aus ganz Deutschland nicht nach Mallorca sondern nach Walternienburg. Ja, klar weit, sehr weit und gefühlt noch weiter durch die zahlreichen Baustellen. So bekommt man aber durch Umwegen die Gelegenheit zu einer Dorfrundfahrt durch Töpper. Also Töppen eingepannt und ab. Das sportliche Ziel war klar...keine weitere Niederlage.
Dieses ehrenhafte und fast aussichstlose Unterfangen ist immer noch dem personellen Untergangsszenario geweiht. Ja, jeder Spielbericht immer wieder die gleiche Leier. Is nun aber so. Somit fuhren 9 Leute inklusive Trainer per Auto nach Hinterzerbst. Der Doktor mit dem Rad. Wahnsinn.
Zur Heimelf, wieder nur die Walters genannt, gesellten sich fast 20 Leute aus der 1. & 2. Mannschaft. Da der Schreiber nach 2 Laufeinheiten gefrustet tieftraurig den Platz verlassen musste, hatte Achim noch 3 Walter´s eingespannt. Somit blieb nur noch Eschi als Backup übrig, der Einsatz von Herfe war ebenfalls auf des Messers Schneide.
Zum Spiel: Aufgrund der 3 Leute war es in Halbzeit 1 ein Spiel auf Augenhöhe mit einem besseren Auftakt von uns. Die erste Viertelstunde dominierten Kurzpassspiel vom allerfeinsten. Wir hatten 3 Abschlüsse zu verzeichnen, die aber alle in der 5km weit entfernten Elbe gelandet sind. Hamburg darf sich freuen. Walter kam aber nach und nach besser zurecht und führte nach 20 Minuten standesgemäß. Zuvor eine vielleicht knappe Abseitsposition. Ein weiterer Alutreffer vom Gastgeber, aber sonst nichts weltbewegendes. Ursache dafür, das sehr gute Zusammenspiel der Abwehr um Eichi und Sven unsererseits sowie die Tatsache das der lauffreudige Thomas Elste im Mittelfeld mit dem David, der in seiner Spielweise unserem Spanier Ibor sehr ähnelte, phantastische Unterstützung hatte. Mit dem Pausenpfiff erlöste Dirk nach klugem Pass von Herfe alle Gästefans zum Ausgleich.
In der Pause gabs sogar mal kluge Tipps von den Walters, was so taktische Dinge anbetrfft. Die wollten uns also wirklich helfen, das Ding positiv für uns zu gestalten.Ehrenmänner. Wahnsinn.
Nach Wiederanpfiff setzte sich das wirklich ansehende Spiel von beiden Seiten fort. Die favorisierten Gastgeber setzten nochmal ein zwei Schippchen drauf, wir hatten aber dann gute Schüsse zu verzeichnen. Pfosten vom Doc, Latte vom Mucki. Nach ner Ecki von uns dann aber ein Megakonter mit sehr gutem Lauf-und Passspiel. 2-1 für Walter. Sollte es jetzt den Geordeneten Leistungsabfall geben? Nein. Pass von David Walter auf Thomas Elste. Ausgleich. Zorn der Heimfans auf eben diesen David, der mehr und mehr die Kontrolle im Mittelfeld übernahm und schon angemahnt wurde. Im Gegenzug das 3-2. Hier war die rechte Seite nun desöfteren unterbesetzt. Der schnelle Linksaussen hatte keine Mühe sich bis zur Grundlinie vorzuarbeiten, streffes Ding in die Mitte, Meier David will klären, Eigentor. Aber auch wir prüften den gegnerischen Torwart öfters. Er zeigte bei einigen Schüssen von Dirk, Herfe und Thomas seine ganze Klasse. Sein Gegenüber Bernd hatte ebenfalls Möglichkeiten sich auszuzeichnen. Nachdem David Walter seine durch seinen Trainer angeordnete Pause nehmen musste und er sich seine Auszeit auf 2 Minuten verkürzte, kamen wir durch Dirk zum 3-3 Ausgleich. Laaaaaaanger Einwurf von David, Gewühle und Gerangel im Strafraum. Dirk staubtrocken, drin. Wahnsinn. Nach 60 Minuten war dann so die Luft raus bei beiden. Nun häuften sich Fehlpässe und Ungenauigkeiten. Aber wir hatten durch Dirk ne Megachance und auch Thomas alleine in weiter Flur vorm Torhüter ein Megaei. Mit diesem wurde das Spiel dann abgepfiffen. Beide Teams hatten sich ihr für Spiel mit einem sehenswerten Remis belohnt.
Ein wirklich guter Auftritt von uns, bescheinigt auch durch die Walters, beendete unsere Niederlagenserie. Dem steht eben immer noch kein Sieg gegenüber. Weiterhin ist es das inzwischen 4. Spiel, auf dem wir auf Hilfe eines anderen Teams angewiesen sind. In welcher Form auch immer. Das ist absolut unbefriedigend und trotzdem bin ich echt stolz wie die übrigen Jungs, die dann da sind, dies immer wieder händeln.
Auch das Umfeld mit den freundlichen Gastgebern und einem perfekten Rasen (!!!) machten diesen Abend richtig rund.
Danke an : B. Güldner- D.Meier, S.Miltz, A.Eichler, L. Janusik- Mukki Walter, David Walter, Thomas Elste, Thomas Walter- D.Rubitzsch, M.Herfurth
Tore: 1-0 Walter, 1-1 Rubitzsch (Herfe), 2-1 Walter, 2-2 Elste( D.Walter), 3-2 Walter, 3-3 Rubitzsch











