DSV 97 - Eintracht 5:2 (2:0)
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- Kategorie: Spielberichte 2016
- Veröffentlicht am Samstag, 21. Mai 2016 08:31
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Der Spielbericht beginnt mit einem erstaunten Blick des Autors. Selbst beim angestrengten Nachdenken kommt dieser nämlich nur auf 4 Gegentore, daher wundert er sich über das bereits vermerkte Spielergebnis.
Ergo wird die Erwähnung der Gegentore vorsichtshalber nur sehr stenografisch stattfinden.
Wir waren gestern überraschend sehr vollzählig bei einem unserer turnusmäßigen Gegner, dem Dessauer SV 97 angetreten. Wie jede Woche stellten uns Abwesenheiten vor einiges Kopfzerbrechen, Meise und Achim zum Beispiel mussten sich von unserer Pleitenserie einfach mal erholen. Jede freie Ressource wurde in die sozialen Netzwerke investiert, was zur Folge hatte, dass wir sogar mit zwei Auswechselspielern antreten konnten. Den Luxus, Nils gar nicht zu bringen, hätten wir uns aber nicht unbedingt leisten müssen. Dafür nahm Tobias Mitte der ersten Halbzeit kurz entschlossen den Kabinenschlüssel, um dem vielbeschäftigten Mittelfeld zu helfen.
Halbzeit Eins
Der Gegner zog bereits nach wenigen Minuten sein bekanntes, sicheres Passspiel auf. In der letzten Abwehrreihe konnten wir die gegnerischen Versuche anfangs gut entschärfen, aber es zeigte sich recht schnell, worauf es das ganze Spiel hinauslaufen sollte. Da unsere defensiven Mittelfeldspieler fast ausschließlich mit der Verhinderung und teilweise mit der Eröffnung gegnerischer Torchancen beschäftigt waren, tat sich rund um den Mittelkreis ein Scheunentor auf. Ein Scheunentor, in dem die Raumstation MIR hätte landen können. Gott hab sie selig.
Es kam, was kommen musste, ein Mittelfeldregisseur suchte sich einen seiner Kumpels aus, es wird noch einmal abgespielt und plötzlich hat der ungefährlichste AS Dessau Spieler (nach dem Autor) aller Zeiten den Ball. Szibi konnte sein Glück kaum fassen, als er in die kurze Ecke verwandeln konnte. Auch Berzi im Tor hatte eher mit einer Graupe gerechnet und nicht mehr klären können. In einem der nächsten Angriffe haben wir eigentlich geklärt, jedoch wird der öffnende Pass direkt an den Bug der MIR gespielt, dort steht ein Gegner und der darauffolgende Treffer nach einem sehr gut vorgetragenen Angriff war folgerichtig. Unsere Angriffe in Hälfte eins habe ich nicht vergessen. Wir hatten Chancen, aber wir haben sie nicht genutzt.
Halbzeit zwei
Was sich Ende der ersten Halbzeit angekündigt hatte, setzte sich fort. Auch wenn das Ergebnis eine andere Sprache spricht, kamen wir jetzt wesentlich besser mit den Angriffsbemühungen zurecht. Warum schreibe ich das? Weil wir gefühlt jede zweite Minute einen Angriff über uns ergehen lassen mussten. Diese waren immer sehr gut vorgetragen. Der Ballführende konnte immer zwischen zwei oder mehr Empfängern wählen und das möchte ich an dieser Stelle einfach mal sagen: Das Spiel hätte auch ganz anders ausgehen können.
Die Tore 3 und 4 sind schnell erzählt. Ein freier Kopfball im 5-Meter-Raum und ein Konter in Überzahl machten diese Tore möglich. An das in der Ergebnisanzeige stehende fünfte Tor kann ich mich nicht erinnern. Sei´s drum.
Unsere zwei Tore fielen, als wir endlich zeigten, dass wir nicht nur zugucken wollten. „Plane“ setzte sich auf der rechten Seite durch und mit einer kurzen Dreierkombination landet der Ball bei Dirk. Dieser schiebt den Ball gestochen scharf in die linke untere Ecke. Das zweite Tor war Steffen vorbehalten, der den einzigen wirklich alten Gegenspieler unter Druck setzte und nach einem Lauf um den ganzen Platz auch noch dem Torhüter den Ball wegnahm und ins leere Tor lief.
Wer das 5. Gegentor gesehen hat, kann ja mal nen Kommentar hinterlassen, wie das gefallen ist.
Fazit:
Wieder eine neue defensive Formation, auch wenn Alex, Christian, David, Steffen und ich schon sehr oft zusammengespielt haben. Nils sprach nach dem Spiel von einem freien Raum mit 50Meter Durchmesser vor der Abwehr. Ich hätte gesagt 20, aber zentral war heute nicht viel los. Wir sind eben alle noch verwöhnt von Ibor und Rene und müssen uns da was einfallen lassen. Vielleicht hat auch das ein oder andere mahnende Wort von der Bank gefehlt.
Alle die da waren, haben ihr Bestes gegeben. Wir sollten uns in den nächsten Spielen wieder mehr auf die Grundlagen konzentrieren. Kämpfen und für den Nachbarn eintreten. Abstiegskampf!!!
Eintracht mit: A.Berzau- S.Krawzcyk, A.Schöne, D.Meier, C.Steinmann, A.Eichler, - M.Planitzer, M.Herfurth, S.Köhler – U.Hammerschmidt, D. Rubitzsch / C.Wirth, S.Malende, T.Franzl
SC Vorfläming Nedlitz - Eintracht Dessau 7:0 (2:0)
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- Kategorie: Spielberichte 2016
- Veröffentlicht am Samstag, 14. Mai 2016 08:37
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Am gestrigen Freitagabend traten 12 Unentwegte und ihre Ultras die weiteste und leider auch sinnloseste Reise der diesjährigen Eintracht Saison an. Nimmt man nur das gestrige Spiel ohne Spielstärke, Alter und ähnliche Parameter ins Verhältnis zu setzen, dann könnte man an dieser Stelle nicht von einer Saison, sondern von einer Abschiedstournee sprechen.
Aber das wäre eben nur die ganz pessimistische Einschätzung eines Spielergebnisses, welches vielleicht zu hoch, aber keinesfalls unverdient war.
Nachdem wir im letzten Jahr mit bravourösem Kampf unter Einbeziehung unserer Fußballweisheit (Achim, Klaus und Eschi) und nicht zuletzt durch die kurzfristige Verpflichtung eines spanischen U23-Nationalspielers ein vielumjubeltes 4:4 erzielen konnten, sahen wir uns diesmal einer durch wenige ältere Spieler ergänzten, lauffreudigen Landesklassemannschaft gegenüber. Auch wenn diese auch das eine oder andere Bäuchlein vor sich her trugen oder mit Brille spielten, dürften sie in einem 2-stündigen Training sicher mehr "lernen", als wir in einem ganzen Monat,Quartal, Jahr, wasauchimmer. Was noch schlimmer ist, sie bringen das Erlernte eben auch aufn Platz.
Die erste Hälfte begann mit einem kurzen Abtasten unserer Schnittstellen. Wir schafften es zirka 10 Minuten lang, den Gegner von unserem Strafraum fern zu halten. Doch schnell merkte dieser, dass wir sehr einfach im Vorwärtsgang die Bälle verlieren und dann im Umkehrspiel eben nicht mithalten können. Ob das daran liegt, dass wir zu sehr ein eigenes Spiel machen wollen, anstatt gegen einen offensichtlich besseren Gegner erstmal abzuwarten, kann ich nicht beurteilen. Nach einigen guten Ballstaffetten im Mittelfeld kam es zur unvermeidbaren Situation, wenn man so weit gestaffelt steht. Ein Abwehrspieler kann sich aussuchen, ob er den freien Passgeber oder den freien Stürmer attackiert. Wenn beide Gegner einigermaßen Ahnung haben, sieht der Abwehrspieler alt aus. Mal abgesehen davon, dass er auch noch alt ist. Der danach folgende Zweikampf wurde verloren und so konnte der gegnerische Stürmer(Rückennummer 11) Tobias mit in´s Tor schießen. Danach entwickelte sich ein munteres Spiel, leider nur in unserer Hälfte. Die Überzahl der Angreifer wurde immer wieder ausgenutzt und so war es in dieser Phase Tobias und dem Sich-Gegenseitig-Helfen zu verdanken, dass das Spiel noch offen blieb. Nur noch einmal konnte die Nummer 11 des Gegners zwei Abwehrspieler vernaschen und fand leider am langen Pfosten den freien Mitspieler. Im Verhältnis zum restlichen Spiel war ein 0:2 vollkommen okay. Einziges Manko: Null eigene Angriffe (abgerundet) in Hälfte eins.
Die zweite Halbzeit begann in der gleichen Formation, es ist jetzt nicht mehr sinnvoll über mögliche Veränderungen zu spekulieren. Hätte hätte Fahrradkette bringt auch Keinen weiter. Der Gegner machte gleich wieder Dampf, alle hatten anscheinend zum Pausentee auch Elektrolyte und irgendeinen Zaubertrank erhalten. Vielleicht hatte ihr Trainer und Schiedsrichter auch einfach nur geschimpft, wie man gegen eine so "unterlegene" Mannschaft nur 2 Tore schießen kann. Auf jeden Fall war jetzt noch mehr Biss zu spüren, ein Ball im Aus wurde zum Beispiel einfach weitergespielt. Trotzdem wird eigentlich geklärt, nur der Rückpass zu Tobias ist nicht mal halb so lang, wie er hätte sein müssen. Danach gab´s kurz Unterricht im Dribbeln um Slalomstangen und es stand 0:3. An dieser Stelle war für mich das Spiel entschieden. Wir spielten trotzdem in Hälfte zwei viel besser nach vorn, leider hatten wir kaum zwingende Torchancen. Der Gegner konnte unser Mittelfeld immer wieder schnell überbrücken und kam so gefühlte 20 Mal gefährlich in den Strafraum. Die Tore 4 und 5 waren die Folge. Letzteres mit einem Jahrtausendtor geschlenzt in den Winkel. Zwischendurch gab es immer wieder teils völlig bekloppte Diskussionen um Schiedsrichterentscheidungen.
Kommentar der Redaktion:
Ich spreche hier nur für mich: Ich kann nicht verstehen, wie man sich immer wieder bei einem Freitagabend-Spaß jedes Jahr wieder über Entscheidungen minutenlang aufregen kann. Wir lenken uns jedesmal vollkommen selber ab und gewinnen nicht mal an Moral oder Einsatzwillen. Wir spielen um die goldene Ananas. Ein bißchen Pfeffer muss drin sein, aber wenn 5 Spieler nur noch diskutieren, anstatt ihren Leuten hinterherzurennen, dann können wir beim nächsten Mal das Spiel abbrechen oder das Ergebnis in einer großen Keilerei ausboxen. Besonders sinnlos sind solche Diskussionen für mich bei einem Stand von 0:5 und weniger als 5 eigenen Torchancen.
Zurück zum Spiel, dort passierte nämlich auch noch was. Der Gegner kam noch mehrere Male zu guten Chancen und bei einer dieser Chancen bekam er einen Elfmeter zugesprochen. Anhand des lautstarken Körperkontakts pfeift jeder Heimschiedsrichter dieses Ding. Außer unserer vielleicht. Tobias musste kurz danach das Tor verletzungsbedingt verlassen. Andy machte seine Sache als Ersatzkeeper sehr gut und kassierte nur noch eine Graupe. Man sollte über die Torwartfrage nochmal nachdenken ;-)
Fazit:
Über eine Niederlage gegen diesen Gegner brauchen wir nicht großartig nachdenken. Selbst unsere Schaltstationen hatten wenig zu melden und so war im ganzen Spiel kein roter Faden zu sehen. Unser Ehrentor wurde uns leider verwehrt. Sven Köhler, der gegen Ende der Partie einen sehr lauffreudigen Mittelstürmer gab, netzte ein und der Nedlitzer Schiedsrichter pfiff Abseits. Hätten wir zu Hause von unserem Schiri auch erwartet.
Schöne Pfingsten allen Fußballern und Unterstützern der Dessauer Eintracht.
Eintracht mit: T.Franzl- S.Krawzcyk, T.Meißner, S.Köhler- A.Eichler, A.Hänsch, T.Elste, S.Miltz, D.Rubitzsch - M.Herfurth, D. Wilke/ A.Berzau
Eintracht Dessau - Walternienburger SV 3-0 (1-0)
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- Veröffentlicht am Donnerstag, 05. Mai 2016 21:28
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Die Kicker des WSV waren heute zu Gast auf dem auf dem ersten Blick ordentlichen Geläuf. 13 Spieler konnte Achim begrüssen, darunter mit Jörg einem neuen Sportskameraden. Auf Seiten der Eintracht war das Lager durch Ausfälle rar gesät für ein Heimspiel. Willi, Sven Miltz, Herfe, Alex, Daniel und Steini waren nicht anwesend. Trotzdessen wollte und sollte hier heute der Bock umgerissen werden. Walternienburg, kurz Walter genannt, war ebenfalls mit einer dezimierten Truppe angereist und hatte im Alter den klaren Nachteil gegenüber dem Gastgeber. Eintracht legte los wie die Feuerwehr. bei angenehmen Temperaturen, sollte hier das Tempo hochgehalten werden. Allerdings zogen sich die Gäste weit in ihre eigene Hälfte zurück und hatten immer wieder Defensiverfolge mit Abseitsstellungen. Hier fehlte desöfteren das schnellere Anspiel oder der Gang über die Flügel. Trotzdem hatten die Gastgeber Chancen zu Hauf. Gerade Dirk, der doch Ladehemmung in den letzten Wochen hatte, zeigte eine gewisse Nervosität beim Abschluß. So konnte nur eine Einzelaktion vom Doktor den Reigen eröffnen. Danach weiterhin manchmal zu verspielt oder zu kompliziert der ganze Aufbau. Einige Ecken, Berzi noch mit ner Schusschance knapp übers Gehäuse, mehr kam dann nicht mehr zwingendes. Tobi im Tor hatte nur durch Rückpässe gewisse Ballkontakte. Mit einer sicheren 1-0 Fürung dann der Pausenpfiff vom Schiri Laute.
Nach der Pause änderte sich wenig am Spielgeschehen, ab und an kam Walter mal über den linken Flügel, weil die Abwehr doch recht hoch stand. Eintracht mühte und bemühte sich erstmal ohne große Wirkung. Berzi liess sich dann desöfteren mal im Mittelfeld blicken, als zusätzliche Anspielstation neben Thomas E.Hier konnten dann doch Räume geschaffen und spielerische Ideen( Eichi) umgesetzt werden. Uwe und auch Steffen konnten sich über rechts mal durchsetzen und versuchten mit Flanken einen Abnehmer zu finden. Auch David, Sven Köhler und Sven Malende probierten sich mit Schussversuchen. So trällerte das Spiel dahin. Bis ungefähr 10 Minuten vor Ende, als sich Thomas einen Ball erkämpfte, Berzi schnell umschaltete und Dirk bediente. Dieser ließ sich das Ding dann endlich nicht nehmen und vollendete zur Vorentscheidung zum 2-0. Keine 2 Minuten später der veilleicht unfreiwillig beste Spielzug des Abends. Eichi wollte eigentlich aus dem Halbfeld in den Strafraum einen Freistoß platzieren, Nix da , dachte sich Berzi, lief ihm entgegen und löste somit alles vor dem 16ner auf. Eichi mit Pass raus auf rechts zu Sven, dieser dann sehr klug raumgreifend auf Uwe gespielt, der wiederum mustergültig auf Dirks Schädel geflankt. Drin. So einfach. Walter hatte dem nichts mehr hinzu zusetzen und sehnte dem Abpfiff bei.
Fazit: Ja, Sieg und sowas von verdient. Na gut keine spielerische Glanzleistung, eher ein Arbeitssieg. Aber aufgrund der aufkeimenden Unruhe der letzten Wochen mit der Negativserie und dem ganzen anderen Spekulationen um unsere Zukunft ein wichtiges Signal. Weiterhin muss man bei aller Meckerei beachten, das wir die Neuzugänge noch integrieren müssen. Wir kennen Sie alle noch nicht so lange, daher bemüht euch alle um Geduld.
Eintracht siegte mit: T.Franzl-T. Meißner, S.Malende, S.Köhler- A.Eichler, D.Meier- T.Elste, S.Krawzcyk, U.Hammerschmidt- D.Rubitzsch, A.Berzau/ Ch.Wirth, Jörg
Tore: 1-0 Thomas Elste, 2-0;3-0 Dirk Rubitzsch
Blau Weiß Klieken - Eintracht Dessau 4-0 (1-0)
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- Veröffentlicht am Freitag, 29. April 2016 12:02
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Dunkle Wolken ziehen wieder übers Land. Nein, nicht der miese April ist schuld- na doch, ein wenig-sondern eher die düsteren Zukunftszenarien unsrer Truppe. Bemüht um Nachwuchs und um Erhalt des sportlichen Erbes von Achim Zabel & Co, müssen wir uns wieder Sorgen machen, da die obere Vereinsinstanz wieder Pläne hat. Pläne, die uns definitiv nicht gefallen, würden Sie damit das endgültige Aus und den Abschied aus dem Zabel Kottke Sportpark bedeuten. Trotzdem wollten die Kicker die sportliche Trendwende ihrer bisherigen Saison einläuten. Erstes Opfer sollte die heimstarke Kliekener Altherrenmannschfat sein. Sie zeigte immer in der Vergangenheit 2 Gesichter. Das besssere in der Kliekener Aue.
13 Leute fanden sich extrem überpünktlich und motiviert am Sportplatz ein. Leider hatte E.T. Tobias Franzl durch Kommunikationsprobleme wieder sein Raumschiff verpasst. Ebenso fehlte neben David und Willi zusätzlich Steini. Dafür wieder Sven Miltz an Bord. Herfe fiel vor Spielbeginn mit Blasenschwäche aus.
Das Spiel begann wie man es erwarten konnte und gehofft hatte. Das Team zeigte eine Reaktion gegenüber der letzten Partie und zeigte sich auf fast allen Positionen (ausser TW) formverbessert und engagiert. Klieken spielte immer seinen gleichen Heimstiefel. Immer lang auf den einzigen Protagonisten der Gastgeber. Chancen waren bei Klieken Mangelware, während Eintracht gerade über die rechte Seite zu guten Aktionen kam, aber dabei immer die linke Seite vernachlässigte. Selbst wenn es wirklich nötig war die Seite zu wechseln, zog man immer wieder nach rechts.Dadurch fehlten dann Räume, die gerade die Spitzen brauchen.Einen einzigen Aufbaufehler gabs in Halbzeit 1, der dann nach knapp 10 Minuten schon für die bis dato schmeichelhafte Führung der Gastgeber führte. Hier war kurzerhand kleines Durcheinander, da Eichis Schuhe den perfekten Rasen einfach nicht wiederstehn konnten und sich vor Freude selbst auflösten. Danach spielte und agierte die Eintracht und hatte dann durch Daniel ne 100 %ige. Einen immer wieder von Berzi geforderten Diagonalpass spielte Sven Miltz, Uwe legte klug auf Daniel mit Brust ab. Aber leider wirkte hier Daniel nicht ruhig genug, um zu realisieren, das er frei vor Keeper stand. Weitere Halbchancen ergaben sich durch Uwe oder von Schussversuchen von Thomas Elste.
Dann war Halbzeit, die sehr ruhig war. Nichts, aber auch nichts war hier verloren. Eintracht begann nun die andere Seite des Platzes zu bearbeiten. Nun öfters über links aber dann doch zu ungenau in vielen vielen Dingen. Wieder wurden Abschlüsse der Eintracht nicht konsequent gesucht und wenn eben nicht konsequent abgeschlossen.Gerade durch die vielen Standards (Ecken) Hier ,meine ich, fehlte heute die Galligkeit, Biss, Willen und die körperliche Präsenz vorm Tor das Ding auch zu machen. So plätscherte das Spiel dann so dahin. Klieken hatte nun doch die bessere Spielanlage und durch einige Wechsel nun auch ein paar jüngere Akteure auf dem Feld um die Entscheidung durch Kontern zu suchen. Nach ca. 12 Minuten der 2.Hälfte kam schon diese Vorentscheidung und der Nackenschlag fürs Team. Wieder konnte ein Ball nicht konsequent geklärt werden, der daraus folgende Ballverlust am Strafraum, ein wenig Rumspielerei von Klieken und schon kam der Ball wieder zu einem Stürmer, der 4 Meter vor Berzi den Ball in die Ecke schob. Mühelos, weil eben keiner da war. Danach mühte sich Eintracht, aber nun merkte man das Luft und die Frische raus war.Hängende Köpfe. Aufgrund der mangehaften Chancenverwertung vorn, rissen hinten nun alle Dämme. Ein Konter jagte den nächsten. Aus diesen fielen dann Treffer 3 und 4. Alex hatte noch ne Kopfballchance nach einer guten Aktion über rechts. Das wars dann.
Am Ende fiel der Sieg diese letzten beiden 2 Tore zu hoch aus. Wie schon bemerkt, zeigte Eintracht ein gutes Spiel. Nur fehlte halt heute ein Treffer zur richtigen Zeit um Ende nicht mit leeren Händen dazustehen. Den gabs eben wieder nicht. Ein sehr ruhig wirkender Achim beschäftigte derweil den Autor noch weit nach Spielende. Aber freuen wir uns weiter über den Erfolg unserer Handballer. Denn deren Aufstieg könnte unser Abstieg sein.
Eintracht: A.Berzau-T.Meißner, S.Köhler, S.Krawzcyk- A.Eichler, A.Schöne-S.Miltz, T.Elste, U.Hammerschmidt- D.Wilke, D.Rubitzsch / N.Hoyer
Eintrachtultras waren Bernd, Klaus und Steini.
PS: Freunde, der blindesten aller Blinden führt immer noch die TS Liste an.Der trägt auf dem Platz sogar ne Brille, weil er sonst nicht Freund und Feind unterscheiden kann Wollt Ihr das wirklich weiter sehen? Allerdings spricht seine Quote nicht dafür, das er im Tor steht. Nur mal so.Kleine Randnotiz. 
Eintracht Dessau - Kickers Raguhn 0-3 (0-1)
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- Veröffentlicht am Freitag, 22. April 2016 11:28
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Die Kickers aus Raguhn kamen zum Stelldichein beim schönsten Fußballlwetter in den Zabel Kottke Sportpark. Dieser war wiedereinmal hervorragend präpariert und so gut hergestellt, das auch die Linien vom Weltall aus zu sehen waren. Die einzigsten Linien überhaupt, die man aus dem All sehen kann. Großen Dank an die Macher des DRHV. Ironie Ende.
16 Spieler konnte Achim begrüßen, darunter erstmalig Uwe, der schön desöfteren Trainingsgast war und die Riege der Eintrachtler durchaus verstärken könnte. Sven Miltz diesmal nicht dabei, dafür Zu Null Berzi wieder im Tor für den nun nach 10 Gegentoren in den letzten beiden Spielen völlig entnervten Herfe, der wieder im Sturm für Furore sorgen wollte. Diese hohe Anzahl an Spielern bringt aber jedesmal Achim zum Schwitzen, wie soll er wen, wo und überhaupt einsetzen. Tja, Luxuxprobleme eben.
Zum Spiel. Raguhn wirkte forscher, athletischer und wacher zu Beginn der ersten Hälfte. Sofort wurde der Ballführende attackiert und gepresst als das kein Morgen mehr geben sollte. Allle Hebammen hätten ihre wahre Freude gehabt. Umso schmerzvoller die Auswirkungen für die Eintracht auf dem Platz. Kaum gelungene Staffetten im Mittelfeld, exterm viele Ballverluste. Die Schablone vom Akenspiel. Scheinbar, denn auch hörbar war zum frühen Zeitpunkt schon jeder genervt von jedem. Berzi lief als Torhüter enorm viel, denn die vielen Abschlüsse gabs nur von Raguhner Seite. Gott sei Dank hatte bis dahin, das Zielwasser nur der Raguhner Torhüter bekommen und lagerte dies seelenruhig in seinem Kasten. Er hatte Zeit, sich auch diese Flasche genaustens zu betrachten und den Strichcode auswendig zu lernen, sogar auf Hebräisch. Er bekam selten was aufs Tor. Gut, weiter gings nur in eine Richtung. Berzi tat was er konnte, auch mit Glück und einem gezielten Blick, als er mit Hilfe von Willis Zehennagel den Ball an den Pfosten guckte. Nach einem Wechsel so, nach 20 Minuten kam Kurzarbeiter Steffen aufs Feld und bot zumindest Entlastung in Form von einigen Flügelläufen, auch Tobi hatte nun ein wenig Ruhe mit gelungenen Pässen reingebracht. Raguhn haderte mit seinen vergebenen Chancen. Eine nenneswerte Aktion hatte dann Uwe, diese aber dann vom Torhüter knapp pariert wurde. Kurz vor der Pause dann die verdiente Führung der Gäste. Nach einer guten Balleroberung wurde der Ball fast an der Eckfahne hergeschenkt, Pass in die Mitte zum freistehenden Raguhner. Tor. Wiedereinmal durch eigene Fehler krass bestraft. Wieder hörbares Nörgeln, Jammern, Meckern und Schuldzuweisungen. Ätzend. Gott ei dank und nach weiteren Fieldgoals von den Kickers endlich Pause.
Nach dieser sollte sich das Spiel deutlich bessern. War es eigentlich schon in weiten Teilen der ersten Hälfte ausgeglichener wurde die Eintracht langsam Herr auf der Wiese. Raguhn verwaltete ein wenig und schaffte deutlich mehr Räume für unser Mittelfeld. Berzi erschreckte mit einer Slapstickeinlage Steini und die anwesenden 45.000 im weiten Rund, aber mit Glück versemmelte der Stürmer kläglich. Das war es dann erstmal mit der Herrlichkeit von Raguhn, die trotzdem in allen Bereichen immer noch nen Tick wacher waren. Im Spielaufbau, im Umschaltsspiel. Eintracht versuchte alles. Hatte Pech mit guten Zuspielen in die Spitze wo eben jene kleine Spitze fehlte um den Ball vorm Torhüter der Gäste zu haben. Unsere Stürmer waren eigentlich abgemeldet, selbst Lokomotiven Dirk ging desöfteren der Dampf weg. Trotzdem war das Spiel nun besser als zuvor. Das 0-1 hatte lange Bestand und man hatte durchaus das Gefühl, das bei zunehmender Spieldauer Raguhn hinten wackeliger wurde, weil vorne bis auf Distanzschüssen bis zum Baumarkt nicht allzuviel kam. Wieder wurde zwischenzeitlich durchgewechselt, was dann wieder kurzzeitig für Unruhe sorgte. So ca. 7 Minuten vor Schluus folgte dann die Entscheidung zugunsten der Raguhner. Durch Umwegen und wirklich gesegnte Glücklosigkeit stand plötzlich ein Gast im 5 Meter Raum frei vor Berzi. Wie der Ball dahin kam, keine Ahnung. Jedenfalls wieder keine Chance. 0-2. Schiri Laute, bis dahin wirklich souverän, verhalf den Gästen dann noch zu einem Elfmeter. Ja, Foul, Raguhn beschwerte sich nicht, hatte weiter Ballbesitz-also Vorteil, nach gefühlten 10 Minuten, dann Balleroberung durch den Doktor. Pfiff. Elfmeter. Puh.Tief durchatmen. Sicher verwandelt, weil straff und platziert. Dann war Ende im Gelände und die Diskussionen um hier und da, weh und aber, der oder nicht der, starteten in vollen Zügen.
Gott sei Dank beruhigten sich die Gemüter anschliessend schnell durch die Leistungen der beiden besten Männer des Abends. Axel und Knäcke. Sie zauberten wieder feinste Schweinescheiben und Gedärme auf den heiligen Wilke Grill und verhalfen dem dunklen Kapitel des Abends ein wenig Licht und Glanz. Danke Danke Danke.
3 Kracher in den ersten 4 Spielen,davon gewannen wir eines durch ultimativen Kampf. Schon vergessen? Wir wussten das es schwer werden sollte. Und trotzdem keifen wir uns an. Ja, dumme Fehler, die uns immer wieder das Leben schwer machen. Die passieren und werden aber nicht weniger, wenn wir uns das gegenseitig immer wieder im Spiel vorwerfen. Unruhe, Unruhe, Unruhe. Wer sind wir? Wo wollen wir hin? Ich denke wir sind ne gute Freizeittruppe mit guten Anlagen und wollen guten Fussball spielen. Wer will das nicht? Die Gegner wollen das gleiche.Und sind uns in gewissen Situationen um einiges voraus. Ich sag nur Erfahrung. Erfahrung durch etliche Ligaspiele in den verschiedensten Ligen. Davon haben wir wenige. Raguhn hat uns gestern eine Lehrstunde gegeben, nicht durch Fussball, sondern in mannschaftlicher Geschlossenheit. Schon vor dem Spiel. Autsch.
Eintracht mit: A.Berzau- D.Meier, T.Meißner, A.Wille, C.Steinmann- A.Eichler, A.Schöne, T.Elste, S.Köhler- M.Herfurth, D.Rubitzsch / S.Krawzcyk, D.Wilke, T.Franzl, U.Hammerschmidt












