RW Zerbst - Eintracht Dessau 3:4
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- Veröffentlicht am Samstag, 09. April 2016 11:23
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Am gestrigen Freitagabend traten 13 Sportfreunde und 4 Fans die weite Reise zum Auswärtsspiel in Zerbst an. Mit dabei Thomas Elste und eine unserer hoffnungsvollsten Neuverpflichtungen, Christian Wirth aus der gefürchteten Kaderschmiede des ESV Lok Dessau.
Wir waren mehr als pünktlich vor Ort und mussten feststellen, dass wir eine halbe Stunde zu früh waren. Der Platz war noch besetzt und noch kein gegnerischer Spieler anwesend. Daher nutzten wir die Zeit, um Elektrolyte zu uns zu nehmen und uns taktisch auf das zu erwartende Schützenfest enzustellen. Dass es dann beinahe zu einem Scheibenschießn kam, lag aber nicht wie gewohnt am Angriffswirbel der Zerbster, sondern an einer genialen Vorstellung unserer Elf in der ersten Halbzeit mit einer sehenswerten Verwertungsquote. Ungewohnt.
Halbzeit 1
Wir spielten mit Mike im Tor, dieser hatte auf einen Einsatz im Sturm aus gesundheitlichen Gründen verzichtet. Das brachte Berzi in die Sturmmitte. Wie ehedem in Thalheim, man kann ja mal nachlesen. Zentral Andreas E. und Thomas Elste. In der Abwehr Alex für Willi, sonst keine großen Umstellungen. Der Gegner erweckte in den ersten Minuten den Eindruck eines Hühnerhaufens. Mittelfeld und Angriff der Eintracht setzten immer wieder früh den Gegner unter Druck (Pressing) und selbst nach einem Ballverlust gelang es uns mehrfach, den Gegner effektiv am Aufbau zu stören (Gegenpressing?). Im eigenen Angriffsspiel taten sich Räume so groß wie Scheunentore auf und diese Räume wurden präzise genutzt. Ein abgefangener Ball landete bei Dirk, dieser schoß dem Keeper durch die Hosenträger, 1:0. Kurze Zeit später paßt Dirk auf Andreas E., dieser sieht Berzi am langen Pfosten, Paß mit Tunnel, Berzi, 2:0. Dazwischen passierte wuf Seiten der Zerbster nicht viel. Man versuchte, das Chaos zu beseitigen und selbst Angriffe durchzuführen. Aber es blieb meist beim Wollen, obwohl man drei sehr flinke und vor allem junge Angreifer auf dem Platz hatte. Aber das sollte sich ändern. Zunächst kam jedoch Andreas E. irgendwie in Strafraumnähe an den Ball (ich hab´s echt vergessen, wie) und eher er es sich versah, stand er allein vorm Keeper. So oft sind solche Gelegenheiten nicht, weswegen sie auch ganz gern vergeben werden. Diesmal nicht, trocken mit der Picke über den Goalie, der Jubel kannte keine Grenzen. Das vierte Tor war wieder Berzi vorbehalten, der von der linken Strafraumecke perfekt in die gegenüberliegende Torecke zirkelte. Der Torhüter konnte einem leid tun. Die Prophezeihung, dass die Zerbster ihren Hühnerhaufen ordnen werden, bewahrheitete sich leider, weswegen wir danach erheblich mehr zu tun hatten. Klug vorgetragene Angriffe, schwächer werdende Beine bei uns und vor allem ein sehr flinker Angreifer machten uns das Leben schwer. Es führte jedoch nur zu zwei sehenswerten Toren, weil wir uns in den nun häufigen brenzligen Situationen halfen. Wir fielen bis zur Halbzeit nicht mehr großartig auf, ein paar Chancen, die nicht zu Ende gespielt wurden und ein zwei unabsichtliche Fouls, wir retteten uns in die Pause.
Halbzeit 2
Nach ruhigen Worten in der Halbzeit, sahen wir uns sofort mit einem fast mörderischen Angriffsdruck der Gegner konfrontiert. Das sollte die komplette zweite Hälfte so bleiben. Leider ließen wir uns dadurch sehr verunsichern und wirkten manchmal wie das Kaninchen vor der Schlange. Neben den unglücklichen, aber auch manchmal ungeschickten Abwehraktionen nahmen auch die Fehler im Spielaufbau dramatisch zu. Die Fans konnten einem Leid tun, da sie das kommende Fiasko schon vorausahnten. Der Gegner rückte immer weiter vor und wir kamen teilweise nicht mal bei eigenem Abstoß über die Mitte. Zum Glück war der Raum am Ende so eng, dass auch der Gegner nur einen wirklich schnellen Paß in die Spitze spielte. Hier waren alle Abwehrspieler gleichzeitig auf den Paßgeber gestürmt und hatten den flinken Angreifer übersehen. Dieser rannte, verfolgt von der Abwehr, auf Mike zu, dieser fischte ihm den Ball vom Fuß. Leider fiel dabei auch der Stürmer hin. Elfmeter und 3:4.
Nach diesem Anschlußtor hatten wir noch knapp 20 Minuten auf der Uhr. Diese brachten wir aber irgendwie über die Zeit und gegen Ende war auch nochmal so etwas wie Aufbäumen zu spüren. Wir hatten noch einige sehr gute Aktionen nach vorn, vor allem, nachdem Christian Wirth endlich mitmachen durfte. Es fehlte etwas das Glück beim letzten Paß und die Präzision beim Fernglas des Zerbster Schiris. Dieser versuchte, in´s Spiel einzugreifen aber selbst Freistöße in bester Lage konnten vom Gegner nicht genutzt werden.
So war das Spiel nach einer sehr verkrampften zweiten Hälfte plötzlich vorbei und wir lagen uns in den Armen.
Fazit:
Das vielleicht beste Spiel der Eintracht, an das der Autor sich erinnern kann. Zumindest was Hälfte 1 angeht.
In der zweiten Hälfte sah es von der Bank so aus, als hätten wir Panik. Es fehlten gefühlt 5% Einsatz im Zweikampf und immer mal ein motivierendes Wort. Mit nachlassenden Kräften und bei einem solchen Gegner muss man mit Mißerfolgen beim Zweikampf oder im Spielaufbau aber cooler umgehen und nicht jeden Fehler kommentieren. Man hat in der zweiten Hälfte gesehen, dass Zerbst eben doch nicht nur einen Kegelverein hat.
Aufstellung:
Tor: Mike - Abwehr: David, Alex, Meise, Christian - Mittelfeld: Sven Miltz, Steffen, Andreas E., Thomas Elste - Sturm: Berzi und Dirk
Bank: Sven Köhler und Christian Wirth, beide kamen in Hälfte 2 zum Einsatz
Eintracht Dessau - FSG Steutz /Leps 0-0
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- Veröffentlicht am Freitag, 01. April 2016 12:16
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Zum allerersten Saisonspiel luden die AH des DRHV 06/ Eintracht die Fussballfreunde von Steutz/ Leps ein. Vor einem Jahr ca. bestritten beide ihr denkwürdiges Auftaktspiel in Steutz. Nun halt andersrum. Die Vorzeichen waren ganz gut. Wetter prima, rege Trainingsbeteiligung und man höre und staune eine ruhige Whatsapp Gruppe. Sollten alle wirklich an sich gearbeitet haben?
Einige werden wir in Zukunft nicht mehr begrüssen können. Bernd, wird sich wohl aus gesundheitlichen Gründen verabschieden und auch Rene, der zwei Jahre lang die Fäden gut gezogen hatte, wird sich wohl nicht mehr blicken lassen. Damit reissen beide große Lücken auf. Dafür begrüssen wir Abwehrrecke Sven Miltz ganz herzlich. Weitere Neuzugänge sind im Anmarsch. Da muss noch an der Überzeugungskette kräftiger gezogen werden.
Zum Spiel: 14 Leute konnte Achim begrüssen, darunter Pepe Pellegrini, unseren Exilitaliener und Tobias Franzl, der am Wochenende eh gelbgesperrt ist. Achim hatte gerade im Mittelfeld die Qual der Wahl, aber konnte nicht als Coach tätig werden, da er kurzfristig als Schiedsrichter eingreifen musste, auch hier sind Veränderungen notwendig. Somit übernahm Axel mit Klaus im Duett das Zepter. Beide Teams boten einen ganz ordentlichen Auftritt auf dem Rübenacker des Zabel Kottke Sportparks. Eintracht war aber von Beginn an das forschere Team. Viel ging über die rechte Seite, wo Sven Miltz zunächst etliche Kilometer schrubbte. Leider wurden aber in Hälfte eins so manche Chance fahrlässig liegengelassen oder eben hatte man auch kein Glück gehabt. So prüften Herfe und Andy, ob das Metall des Tores den Winter heile überstanden hatte. Hinten stand die Abwehr gerade wegen der Überlegenheit ab und an sehr hoch, wodurch dann Steutz auch mit langen Bällen reagierte und sich doch das eine oder andere Mal vor dem Eintrachtgehäuse blicken ließ. Zwischendurch wurde dann auch schon hier und da gewechselt, was dann doch etliche Schwierigkeiten bei der jeweiligen Positionseinnahme offenbarte. Hier fehlte ganz klar eine ordnende Hand.
Zur zweiten Hälfte wurde wieder kräftig durchrotiert, aber weiterhin regierte Unordnung.Steutz stand jetzt noch tiefer und somit war dann sehr früh die Brechstange draussen, wodurch jeder Angriff schon forsch durch die Mitte und dann wenig bis gar nix über aussen ging. Denn wurde mal über aussen agiert, kam auch die ein oder andere Flanke in den Strafraum gesegelt. So spielte man fast jeden Angriff über Pepe Pellegrini und Tobi Franzl, die jetzt die die Fäden ziehen wollten, aber sich sehr oft in Zweikämpfen aufrieben. Zwingende Chancen blieben Mangelware, ausser einer Schusschance von Sven Köhler, die der Torhüter noch sensationell aus dem Eck fischte. Hinten brannte jetzt nicht mehr soviel an, Willi stand jetzt ein wenig tiefer und lies auch Berzi im Tor ruhiger werden. Dazu hatten der starke Nils und auch Sven Miltz alles im Griff. Kurz vor Ende hatte Steutz nach einem der etlichen Aufbaufehler des nicht mehr so sicheren Mittelfelds (es gab keins mehr) nochmal ne dicke Gelegnheit, die aber der Torhüter der Eintracht in weiser Vorrausahnung antizipierte und damit schlimmeres vereiteln konnte. So bliebs dann letztendlich beim schiedlich friedlichen 0-0. Beide Teams hätten noch 2 Stunden spielen können, da wäre nichts mehr passiert.
Für ein Auftaktspiel war es nicht so schlecht. Wenn ein Spiel torlos ausgeht, dann gibts auf der einen Seite eben Verlierer (Angriff) und Gewinner (Defensive). Gerade gegen tiefstehende Teams heisst es aber, das Spiel auseinander zu ziehen, und das geht eben a) nur mit Geduld im Aufbau und b) über die Flügel. Hektik und Stress sind dann echt fehl am Platze und da muss man dann auch mal von unseren Aktiven ein wenig mehr einfordern. Man hatte da aber echt den Eindruck dass diese dann gerade mit ihren Einzelaktionen das Spiel allein entscheiden wollten. Ja, kann man bis zu einem bestimmten Punkt probieren, dann sollte man aber doch, wenns nichts so läuft, die Nebenleute einsetzen.
Den Kiebietzen Knäcke, Bernd, Axel, Eschi, Sven Malende und Klaus ein großen Dank für das Unterstützen. Danke auch vorab an Willis Tochter für das bald erscheinende Teamfoto.
Eintracht : A.Berzau- C.Steinmann, T.Meissner, A.Wille, S.Krawzcyk- A.Schöne, P.Pellegrini,A.Eichler, S.Miltz- M.Herfurth, D.Rubitzsch / S.Köhler, T.Franzl, N.Hoyer
Saisoneröffnung 2016
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- Veröffentlicht am Montag, 29. Februar 2016 12:22
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Am 11.03.2016 findet unsere offizielle Saisoneröffnung für die Spielzeit 2016 in der Oberbreite statt. Hierzu sind alle Spieler (auch potenzeille Neuzugänge) und Fans geladen, die mit uns wieder den erfolgreichen Weg weitergehen möchten. Das offizielle Prost soll um ca. 18.00 Uhr deutlichst hörbar fallen. Damit wird dann auch der offizielle Trainingsbeginn an frischer Luft eingeläutet.
Saisonausklang 2015
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- Veröffentlicht am Freitag, 27. November 2015 12:11
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Zur offiziellen Saisonabschlußfeier fanden sich fast alle Spieler der Eintracht im heimischen Zabel-Kottke Sportpark wieder. Nachträglich wurde offiziell und leider etwas verspätet Eichi zum 40. Geburtstag gratuliert. Noch vorm Eintreffen des Caterings bedankte sich Achim bei allen Spielern für eine super erfolgreiche Saison, trotz allem Ärger und der ständigen Ratestunde vor jedem Spiel. Dirk durfte dann den Analysisten raushängen lassen und ging dabei sehr deutlich mit den zahlreichen Torschützen ins Detail und vergaß dabei auch nicht die eine oder andere Pointe nichtAber auch er vergaß nicht, seine eigene schlechte Torausbeute mit nur 30 erzielten Toren zu kritisieren und gelobte Besserung. Anschliessend versuchte Berzi mit teils löblichen aber auch kritischen Worten das Team ein wenig zu ermuntern, mehr an die Mitspieler und vor allem an das Trainergespann Achim & Klaus zu denken, die ständig immer beim Training und beim Spiel sind und duch ein einfaches Daumen nach unten bei der Personalsuche schon sehr im Stich gelassen werden. Hier soll doch klar sein, was man will und durch ein persönliches Gespräch könnte auch Klarheit geschaffen werden, ob man noch zum Team oder generell zum Fussball steht. Dies wurde zum Beispiel bei unserem Steffen ersichtlich. Hier kann man Vollzug melden, denn er möchte trotz allem was nicht so rund lief, bei der Eintracht weiter spielen und sein Triathlongedanken möglichst mit Fussball verbinden. Weiterhin wurde ganz kurz erläutert, das einige schon gut Werbung für die Eintracht machen konnten. So stehen dank Dirk und Sven Köhlers Überzeugungsarbeit zwei richtig gute Leute in den Startlöchern. Weitere Werbeaktionen durch Plakate und Flyer sind dank Dirks Kreativität geplant und müssen nur noch umgesetzt werden.
Was aber gestern leider bei allen 3 Sprechern völlig vergessen wurde und das ist im Nachhinein echt peinlich, sind die weiteren Helferlein, die Achim ein großen Teil Arbeit vom Buckel halten und mit Ihrer Zuverlässigkeit einen mega Anteil an der guten Saison hatten. Das sind zum einen Christain, der selbstlos wieder den großen Berg Wäsche machte und das ohne zu knurren und murren. Dann zum anderen in gemeinsamer Arbeit Willi und Meise, die sich um die dritte Halbzeit kümmerten. Sprich Getränke und so weiter. Natürlich darf auch Nils nicht vergessen werden, der sich im Vorfeld für die Termine einsetzt, plant und seine Telefonrechnung in unbezahlbare Summen von Jahr zu Jahr steigert. Das ist echt großes Kino und einen megastarken Applaus wert.
Das die Kegelbahn dann anschliessend sehr stark von allen genutzt wurde muss nicht zusätzlich erwähnt werden. Wer am Ende den teaminterenen Highscore erzielte, war bei Redaktionschluss nicht bekannt. Da gibts bestimmt noch Aufklärung.
Also ein herzliches Dankeschön nochmals für den gelungenen Abend.
SG Rot Weiß Thalheim - Eintracht Dessau 2-7 (0-2)
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- Veröffentlicht am Samstag, 14. November 2015 12:24
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Zum letzten, zum allerletzten, zuim allerallerletzten Auftritt im Jahre 2015 zog es die Eintrachtkicker zum Flutlichtspiel nach Thalheim.Vorab bekam noch unser Achim seine Ehrung nachträglich zum 75. Als Vorspiel gedacht für die Landesligakicker der SG Rot Weiß gegen die 2. Vertretung von Halle 96 (3-0), wurde es aber nur für eine Mannschaft erotisch. Wie nicht anders zu erwarten, kämpften die Kicker der Eintracht im Vorfeld mit sich selbt, wieder hiess es 11 Leute ran zu karren, die Lust und Laune hatten, ein letztes Mal, unter schwierigen Bedingungen, in diesem Jahr unter freiem Himmel die Saison offiziell zu beenden. Einer nahm Urlaub dafür, ein anderer nahm für sich schon einen vorzeitigen Feierabend in Anspruch oder zu guter letzt, und das ist absolut löblich aber auch warnend, Meise schwer erkältet. Dies sollten die Leute mal zur Kenntnis nehmen, die in der WhatsappGruppe gerne mal den Daumen nach unten machen. Gut genug der Vorrede, jetzt wirds irre.
Pünktlich vor Anpfiff hats geregnet und machte daher den durchaus guten Kunstrasen zur seifigen Angelegenheit. Somit mussten beide Teams erstmal sich rantasten wie man die Bälle am besten spielt. Thalheim war von Beginn an die tonangebende Mannschaft. Eintracht war erstmal bedacht Ruhe und Ordnung herzustellen, was auch zunächst gut gelang. Mit dem ersten wirklich guten Angriff, lag der Ball für die Gäste schon im Netz. Eine sehr scharfe Flanke von Dirk ließ der Keeper der Rot Weißen nach vorne prallen, Berzi staubte mit seinem rechten Fuss aus ca. 12 Metern dankend ab. Lattenunterkante. Kein Hawkeye nötig. Danach kam Thalheim wütender auf und drückte Eintracht tief in die eigene Hälfte. Durch Pressing und Forechecking verunsichert, konnte Eintracht nur noch gelegentlich vor das Heimtor kommen. Eine Berziecke war fast das 2-0, aber Thomas und Dirk verpassten knapp. Auch jetzt die Spieleröffnung war schwierig für Eintracht und somit hatte Thalheim noch 2 dicke Gelegenheiten, die Stephan im Tor glänzend parierte. Er war aber bis zu dem Zeitpunkt mit lautstarken Ansagen der Ruhepol des Teams. Was schon abzusehen war, daß die Konter heute ein probates Mittel sein könnten, denn Rot Weiß drückte sehr tief bis an den den 16ner ran. Vor der Pause gabs nochmal Freistoss von halbrechts aus ca. 25-26 Meter. Berzi durfte und knallte das Ding wieder an die Lattenunterkante, diesmal landete deutlich vor der Torlinie. Thomas Elste schaltete schnell und köpfte das Ding dann seelenruhig, wie ein Arzt nun mal ist, ins verwaiste Tor. Danach gabs den Halbzeitpfiff und erfreute rosige erregte Gesichter bei den Kickern aus Dessau.
Achim hatte nicht viel zu meckern. lediglich der Aufbau nach vorn war mal Thema, aber alles sehr ruhig. Auf dem Platz allerdings gings jetzt ab. Die Eintracht hatte dann mit einem Konter schon früh nach der Pause das 3-0 auf dem Fuss, ein zu spätes Abspiel von Thomas, ein dafür davon überraschter Eichi und seine sportlich faire Einstellung im Verbund seiner rohen Schussgewalt und sich dem biegenden Pfosten verhinderten den frühen K.O. Masochisten hättens sich über die lange Schmerzphase gefreut. Im Gegenzug dann gabs den Anschluss für Thalheim. Ein Fernschuss aus knapp 17 Metern, konnte Stephan durch die vielbeinige Abwehr nicht sehen und beim Aufsetzer durch den rutschigen Boden war auch er machtlos. Oi oi oi-jetzt wirds kniffelig, dachten sich viele der Eintrachtkicker. Nicht so Rene. Der knallte seinen Freistoß aus gut und gerne 35 Metern in den rechten oberen Giebel. Klar, durch den böigen Wind unterstützt, sah auch der Keeper nicht so dolle aus. Aber den musst du erstmal so machen. Respekt. Thalheim kämpfte weiter und stand sehr hoch mit seinen Reihen fast mit 9 Mann am Strafraum der Gäste. Jetzt kamen die 5 Minuten, die keiner je so von der Eintracht gesehen hatte, ja gut Klaus und Achim vielleicht in den frühen 60igern. 3 Konter, drei aalglatte, eiskalte Abschlüsse. Berzi zum 4-1, für alle überraschend wieder über das Metall ins Tor nach Pass gaaanz steil von Thomas Elste. Dann wieder nach Vorarbeit von Thomas Elste, Rene, zum 5-1 mit klugen kleinen Lupfer ins Tor sowie dann auch Dirk, nach Pass von Rene, den Torhüter in seiner rühmlichen Art und Weise überlaufend, zum 6-1. Thalheim war geschockt und bei Eintracht wurden die Hosen eng.Nach vorn, versteht sich. In der Effizienz gegen solch einen Gegner überragend. Läuferisch und spielerisch war das High Class. Thalheim mühte sich nun bei Fritz Walter Wetter wieder einigermaßen ins Spiel zu finden, aber die Abwehr stand nun sattelfest, Nils als ob er nie weg gewesen war routiniert und Sven desöfteren mal auch unkonventionell dazwischen. Lediglich das 2-6 kam durch einen satten 18 Meter Hammer ins linke Eck. Danach erfreuliches Auslaufen mit weiteren Kontergelegenheiten, aber auch mit Ruhe und ohne Hektik mal das Tempo rausnehmend. Demut zeigen. Steffen, der manchmal mit sich haderte über nicht ganz so gelungene eigene Aktionen, aber immer fleißig war, belohnte sich und verzichtete auf Demut und brachte das Spiel mit seinem Treffer zum 2-7 Endstand endgültig in trockene Tücher.
Was war das für ein letzter Auftritt in diesem Jahr. Im ersten Spiel des Jahres hatten wir Steutz/Leps auch im Griff, scheiterten da aber an unseren Nerven und der Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Ein halbes Jahr später, nach 5 Wochen Pause-schon im Hallenmodus, machen wir eines der besten Spiele mit einer Coolness vor dem Tor, bei dem ich immer noch die Jacke und Handschuhe anhab beim Tippen dieses Beitrags.
Das Geburtstagsgeschenk der Mannschaft an Achim hatte so keiner auf dem Zettel, umso erfeulicher dann nachher das Resultat einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Steffen wird nocheinmal bekehrt werden müssen, seinen Abschiedsgedanken bis auf das Jahr 2033 hinaus zu verschieben. Denn bis dahin wollen wir doch noch Achim und Klaus weitere Geschenke machen. Versprochen.
Eintracht mit: S.Zellner- S.Köhler, A.Wille, T.Meißner, N.Hoyer-A.Eichler, T.Elste, R.Härtling, S.Krawzcyk-A.Berzau, D.Rubitzsch
Torfolge: 0-1 Berzau(6.), 0-2 Elste(30.+1), 1-2 Thalheim(35.),1-3 Härtling(37.), 1-4 Berzau(42.), 1-5 Härtling(44.), 1-6 Rubitzsch(46.), 2-6 Thalheim(51.), 2-7 Krawzcyk(58.)











